Was du heute mitnimmst

  1. Eine Reflexion über dich und das Home Office
  2. Welche Aufgaben besonders gut geeignet sind für das Home Office und welche nicht
  3. Inspiration, wie es gehen kann

Ich teile in dieser Episode, wie ich das Home Office erlebt habe, welche Vor- und Nachteile durch das Home Office entstehen können.

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Folge 79 ‘Über Disziplin im Home Office und mehr Menschlichkeit im Büro – Interview mit Lisa Matla Teil 2’

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———– Diesen Podcast zum Lesen – von einer KI transkribiert (und damit nur zu 90 % perfekt 😉 ) ———–

[00:00:00] Heute geht es um das Beste aus zwei Welten Homeoffice. Herzlich Willkommen im Podcast Chancendenken Wie wir die Zukunft leben wollen. Der Podcast von und mit Andera Gadeib das ist Episode 82 das Beste aus zwei Welten. Homeoffice.

[00:00:23] Was du heute mitnimmst. Erstens eine Reflexion über dich und das Homeoffice. Zweitens, welche Aufgaben besonders gut geeignet sind fürs Homeoffice, welche nicht. So. Und drittens Inspiration, wie es gehen kann. Wir sprechen heute über ein Thema, das wahrscheinlich so ziemlich jeden betrifft. Aber ich gestern tatsächlich mal jemanden getroffen habe. Sie sagte, sie wäre nicht einen Tag über die Pandemie im Homeoffice gewesen. Aber trifft man ja echt selten, muss man sagen. Über die letzten zwei Jahre kann ich sie an einer Hand abzählen. Die Menschen und die Dame, mit der ich gesprochen habe, die arbeitet im Ausländeramt und sagte, sie wäre die ganze Zeit im Büro gewesen, weil sie keine digitalen Akten haben. Also die nicht Digitalisierung der Verwaltung war in dem Fall Grund gar nicht mal die Kunden. Sie meinte, da hätte auch in der Tat aus dem Team einer dann im Büro sein können und der andere zu Hause die Arbeit machen können. Aber die nicht digitale Akte hat sie tatsächlich komplett zu 100 % im Büro gehalten. Nichtsdestotrotz liegt auf der Hand und das ist vielleicht auch deine Erfahrung, dass es eine Menge Vorteile gibt, im Homeoffice zu arbeiten. Wahrscheinlich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gehörst du zu denjenigen, die es erlebt hat, sonst wärst du nicht Hörer.

[00:01:53] Hörerin meines Podcasts, denn hier geht es ja ganz schön viel um Digitales. Du warst also im Homeoffice und hast erlebt, wie das ist? Und du kannst dich noch daran erinnern. Bzw hast vielleicht heute auch wieder Office Tage. Und wenn du den Podcast jetzt nicht im April 20 22 hörst, sondern später, wer weiß wie dann die Situation aussieht. Ich vermute auch 202324 werden wir mit einer viel größeren Wahrscheinlichkeit als noch vor der Pandemie im Homeoffice arbeiten. Und die Frage ist Wie geht es zusammen? Wie viel werden wir im Homeoffice sein, wie viel im echten Büro? Also so richtig klassisch mit den Kollegen. Und ich glaube, wir sind gerade jetzt in einer Phase, wo wir das alle gemeinsam wieder neu aushandeln. Wir haben weg gefunden bei uns in den Firmen. Das gebe ich euch zum Abschluss auch gleich mit, nämlich die Inspiration, wie es gehen kann. Aber ich möchte erst einmal noch auf die Situation schauen und die Frage, wo wir stehen, wie wir dahin gekommen sind. Ich habe schon mal drüber gesprochen, dass mich seinerzeit die Home Office Pflicht vom Arbeitsminister etwas irritiert hat. Ehrlich gesagt, weil ich immer denke, man muss in der Lage sein, Arbeit gestalten zu können und auch zwischen Arbeitgeber Arbeitnehmer gemeinsam bestimmt. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich in einer Extremsituation gewesen und vielleicht erlauben Extremsituationen auch extreme Eingriffe in diese, diese Souveränität, dass sozusagen das Bestmögliche für die Wirtschaftsleistung gemeinsam damit meine ich gar nicht nur das Unternehmen Arbeitgeber seitig, sondern beide Seiten, Mitarbeiter und Unternehmen auszuhandeln.

[00:03:51] Gut, jetzt sind wir ein ganzen Schritt weiter und was diese diese extreme Situation sicher gebracht hat, ist Wir waren alle im Homeoffice, weil wir es mussten, weil es gar nicht anders ging. Und so ein raus aus der Komfortzone, also auch aus Unternehmer Perspektive. Wie schwer oder wie leicht ist das eigentlich, von einem Tag auf den anderen mehr oder weniger diesen Arbeitsmodus zu verändern? Dieses Raus aus der Komfortzone hat sicher auch mitgebracht, dass wir gelernt haben, wie viel eigentlich geht, was man vorher vielleicht gar nicht probiert hat, weil man auch nicht musste. Dabei sind wir als Digitale schon ziemlich flexibel gewesen, würde ich sagen, sind aber noch flexibler geworden. Und jetzt wird es spannend wie wie holen wir das Beste aus beiden Welten? Weil vielleicht ist ja auch schon aufgefallen, das eine oder andere fehlt vielleicht doch im Homeoffice, aber da gehen wir jetzt noch mal noch mal rein. Was mich ein bisschen erstaunt hat, als ich in der vorletzten Folge vor vorletzten Folge 79 mit der Lisa sprach, da haben wir auch darüber gesprochen. Sie hat ein reines Remote Team, sogar Mitarbeiter, die sie noch nie gesehen hat, haben also im echten Leben gesehen hat nur immer mit Zoom dazwischen. Und als ich sie gefragt habe, wie ist denn das Ideal für dich, wo du, wo du die Zukunft der Arbeit, die Zukunft des Unternehmens siehst? Und sie sagte eigentlich so wie ihr das macht. Das, fand ich, hat mich echt erstaunt.

[00:05:18] Aber deswegen möchte ich das gerne als Inspiration auch mitgeben, weil sie hat da ganz guten Einblick, wie wir arbeiten. Nämlich so die Kombination aus aus richtig konzentrierter Arbeit, die man online gestaltet, aber trotzdem als Team die Menschlichkeit nicht zu vernachlässigen. Und ich gebe dir noch ein anderes Beispiel. Was mich aktuell so beschäftigt, ist unser Sohn. Der hat letztes Jahr Abitur gemacht und dann war die Frage so Ja, was studiere ich, wo studiere ich? Aber dann auch Wann fange ich an zu studieren? Und als er sagte Mensch, ich will gar nicht dieses Jahr anfangen, weil dann bin ich so in Fernunterricht gefangen und bin gar nicht an der Uni und treffe meine neuen Kommilitonen nicht, sondern ich will ein Jahr warten. Da habe ich gesagt Ja, richtig, so kann ich verstehen. Ich glaube, vor der Pandemie hätte ich noch gesagt Kriegst du noch richtig ein Jahr Pause. Vielleicht braucht es einfach dazu generell ein bisschen Entspannung. Das ist einfach gut ist, sich noch mal den Wind um die Nase wehen zu lassen. Und ich glaube, es ist genau richtig jetzt in der Hoffnung, dann dieses Jahr erst zu starten, in der Hoffnung, dass man da wieder mehr Präsenz und mehr Zusammensein genießen kann. Weil ich habe es auch schon mal angerissen In einer Diskussion, wo ich in einem Beirat bin, der Hochschule Business Bereich, in so einem Advisory Board, war die Frage innerhalb der Pandemie, als wir uns mit dem Beirat getroffen haben Was denkt ihr, glaubt ihr, dass ein Studium rein digital stattfinden kann? Und wir sind alles Wirtschaftsvertreter von wirklich sehr großen Unternehmen bis hin zu ganz klein.

[00:07:08] Da war keiner dabei, der gesagt hat Können wir uns vorstellen, rein digital, da geht total was verloren. Und ich bin fest überzeugt, dass das nach wie vor so ist. Da können wir auch noch so viel Homeoffice üben und uns dort arrangieren. Aber es gibt einen großen Teil soziales Miteinander, was einfach gemeinsam vor Ort in einem Raum nebeneinander passiert. Das ist im Studium genauso wie im im Büro, im Unternehmen. Insofern eine eine kurze Reflexion darüber, was das Homeoffice ausmacht, weil es hat ja seine sehr guten Seiten und deswegen glaube ich auch, dass die die Kombi aus beidem sehr gut ist. Und ich möchte dich einladen, selbst zu reflektieren. Was denkst du darüber? Hast du es genossen, im Homeoffice zu arbeiten? Ich muss sagen, ich bin von Tag eins begeistert mit dem Rad ins Büro gefahren und war froh, ins Büro fahren zu können, als der Lockdown kam. Wir hatten aber auch eine sehr besondere Situation, nämlich dass wir gerade in unsere neuen Büros eingezogen sind im Haus Matthéy und dann natürlich auch noch irre viel Anstand. Da kannst du einfach nicht weg sein. Also da willst du da sein und wissen geht es voran? Klappt das mit den Handwerkern und da wirklich die die Schritte begleiten, für Fragen da sein? Die Straßen waren irre leer.

[00:08:36] Als ich da mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren bin, sind sie immer noch. Zwei Jahre später muss man sagen, die sind eigentlich noch ähnlich leer. Also Verkehr ist wirklich komplett anders geworden und das ist so meine Situation gewesen. Aber wie geht es dir? Und ich habe viel mit Leuten gesprochen. Wir haben es natürlich auch im Team als Thema bei der Frage wie Wie gehen wir jetzt weiter vor? Und da kamen viele Aspekte wie Es ist so praktisch, keine großen Anfahrtswege. Je nachdem, wie weit du weg wohnst vom Büro, sparst du diese Zeit und hast sie einfach als eigene eigene Lebenszeit. Das ist ja keine Arbeitszeit, aber deine Freizeit, die du jetzt gewinnst, was vorher Arbeitsweg war. Man kann vieles zwischendurch machen. Wir haben auch meine Kollegen haben so berichtet. Sie haben auch viel mehr von unseren Kunden mitbekommen. Also man bekommt viel Privates mit, also mehr Privates eigentlich. Ob da mal eine Katze durchs Bild läuft oder ein Kind im Hintergrund durchs Homeoffice oder mal ins ins Homeoffice zu Hause durch die Türe rein. Schaut mal kurz was fragt und so zumindest in Grenzen kriegt man mehr von dem anderen Menschen mit. Vor allem aber ist man dem Kunden näher, sodass das die Aussage von meinem Team, weil man das was man vorher so am Telefon machte, macht man jetzt per Zoom oder per SMS und ist einfach so so von Angesicht zu Angesicht näher. Im Vergleich dazu, dass wir vorher dann mal alle paar Monate irgendwie zum Kunden hingereist sind, das war ein ziemlicher Aufwand.

[00:10:08] Die sitzen nicht um die Ecke. Wir arbeiten für große Unternehmen, die in ganz Deutschland verteilt sitzen, manchmal auch in Europa oder auf der Welt. Die haben, da planst du halt so eine Reise, auch so ein so ein Zusammensitzen. Und jetzt, so wie man vorher zum Hörer griff, sagt man Komm, wir treffen uns gerade per, per, Zoom oder Teams. Und ich habe es auch schon mal berichtet. Wir nutzen bei uns im in der Firma Slack als Kommunikationsplattform, was auch gut funktioniert und echt für uns, wie so eine wirklich so ein Kommunikations war. Da kann es ja auch mal eben zum Hörer greifen, dich sehen, Bildschirm teilen. Also all diese Features, die wir früher vielleicht ab und zu genutzt haben und jetzt täglich vielfach mehrfach verwendet werden und sich dann mit dem mit dem Auto so aus dem Homeoffice überall hin verbinden, also auch ins Office zu den Kollegen. Und bei uns war es so, dass tatsächlich einige Kollegen auch über die ganze Pandemie hinweg gerne auch ins Büro gekommen sind. Ich glaube, da tickt auch jeder ein bisschen anders. Also es ist so ein bisschen die Mentalität, wo ich lieber arbeite. Bei mir ist es tatsächlich, obwohl ich total introvertiert bin, könnte man meinen, mein Schneckenhaus zu Hause ist mir lieber, bin ich lieber ins Büro gefahren und es war sogar so, dass das war. Ich war ein halbes Jahr zu Hause, weil ich dann irgendwann gemerkt habe, die Kinder im Distanz lernen, alleine zu Hause lassen, das ist jetzt nicht so toll.

[00:11:30] Dann bin ich ein halbes Jahr mit denen zu Hause geblieben. Die brauchten gar keine Hilfe bei Mathe, Englisch und Co, sondern seelische Unterstützung, weil die das einfach total belastet hat, wenn was nicht funktionierte, dass sie so weit weg waren. Und ich fand es sehr herausfordernd, ehrlich gesagt zu Hause zu arbeiten, weil dann ist ja auch die Wäsche um die Ecke und die Kinder brauchen was zu essen. Und du siehst hier noch was und da noch was. Also meine effektive Arbeitszeit war nicht so hoch wie im Büro und ich glaube, das ist, wie sich jeder einrichtet und das erfordert sehr viel Disziplin, auch zu Hause da wirklich ungestört zu arbeiten. Das heißt, da muss man sich ich weiß nicht. Denkt mal drüber nach, wie deine Erfahrung war, wie, wie du es genossen hast. Aber das kann auch in Stress ausarten, wenn du siehst. Du siehst überall die Aufgaben, nicht nur die Aufgaben, die dich, die dich in deinem Job, die auf dich warten in deinem Job, sondern auch die, die zu Hause, im Haushalt oder sonstwo erledigt werden wollen. Auch das ist so ein Abwägen von Vor und Nachteil. Homeoffice oder Büro wo kannst du konzentrierter arbeiten? Was wünschst du dir für deine Zukunft? Denn jede Ablenkung und das ist so das was, was mich sehr beschäftigt, was ich auch wirklich so empfinde.

[00:12:50] Wenn du einmal kurz abgelenkt bist, und sei es nur, dass du einmal kurz die Wäsche machst oder eine WhatsApp beantwortest das Gehirn hat eine Lust. Zeit Was nimmt die Auszeit? Was sagt ich habe das damals im Studium gelernt. Weil ich auch ein technisches Fach belegt habe und dann so Maschinenbau gelernt habe. Dann hast du ganz viele Formeln. Und das schöne Beispiel, was ich immer vor Augen habe ist, wir haben hier Schokoladen Fabriken, die machen Schoko Osterhasen und Schoko Weihnachtsmänner und wenn die umstellen von Osterhase auf Weihnachtsmann, was wahrscheinlich jetzt so, wir sind jetzt gerade kurz vor Ostern, wo ich aufnehme, jetzt dieser Tage passiert oder vielleicht sogar schon passiert ist. Dann werden die Maschinen ausgestellt und die Formen gewechselt, beispielsweise. Das ist die Zeit der Maschine. Die wird gerüstet für den nächsten Job, den sie erledigt. Das braucht unser Gehirn auch. Und auch wenn man manchmal sagt So Multitasking geht nicht, ich kann drei Sachen gleichzeitig Ich kann weiterdenken, während ich Wäsche mache. So Ja, wahrscheinlich ja noch. Aber WhatsApp lesen und weiterdenken auf eine Aufgabe, die du vorher gemacht hast, geht ziemlich sicher nicht mehr. Und diese Restzeit des Gehirns, die unterschätzen wir massiv. Die ist mal wissenschaftlich gemessen worden und betrug im Schnitt etwa 20 Minuten. Das heißt, wenn du von einer Aufgabe in die andere wechselst, brauchst du 20 Minuten, um wieder in die alte Aufgabe reinzukommen. Und das ist natürlich irre viel Sinn. Was mich auch beschäftigt im Homeoffice, ist die Frage Wenn ich jemanden die ganze Zeit nicht sehe, ist er dann so aus dem Sinn, also aus den Augen, aus dem Sinn? Also ich habe, ich bin inzwischen nicht mehr, nicht mehr operativ im Unternehmen.

[00:14:27] Insofern ist es auch nicht so wild. Aber ich habe manche Kollegen wochen, monatelang nicht mehr gesehen, weil wir uns auch virtuell nicht begegnet sind. Und es gibt inzwischen auch dazu schon erste empirische Befunde. Beim Handelsblatt jetzt kürzlich ein ganz schöner Artikel, dass zum Beispiel sehr viel auch Frauen, die im Homeoffice sind, weil sie sich auch um die Kinder kümmern, dann strukturell bei Beförderungen vergessen werden. Also dass sie einfach hinten an sind, weil sie nicht präsent sind. Das darf man nicht vergessen. Es ist sehr menschlich, dass man sich immer wieder in Erinnerung ruft, auch wenn man, wenn man einfach vor Ort oder einfach gegenwärtig ist. Deswegen stelle ich mir die Frage Welche Aufgaben gehen eigentlich ins Homeoffice? Ich empfinde es manchmal sehr als einen mehr ich als wir. Wenn jeder so isoliert in seinem Homeoffice ist, auf sich zurückgeworfen, dann geht, dass wir das Team ein Stückweit verloren. Und ich glaube, dass es auf Dauer schwierig. Und es braucht natürlich eine gewisse Struktur, in der man arbeitet, aber auch eine ablenkungsfrei Umgebung und Struktur, die man sich schafft. Überleg mal, wie gut dir das schon gelungen ist oder inwiefern du, wenn für dich Homeoffice auch langfristig eine Methode ist, das Arbeiten zu das machen kannst, wie du dir diese Struktur vielleicht noch noch besser schaffen kannst, weil du möglicherweise auch schon über Ablenkungen gestolpert bist.

[00:15:54] Ganz spannende Frage. Wenn wir überlegen, was passiert vor Ort, dann sind es viel diese zutiefst menschlichen Aufgaben. Es findet viel soziale Interaktion statt. Es ist dieses von Mensch zu Mensch. Ich glaube auch, dass tatsächlich Kreativität gefördert wird in dem Moment, wo du gemeinsam an einem Tisch, in einem Raum etwas bewegst. Das merken wir auch mit den Räumen im Haus Matthéy, die wir auch vermieten und die sehr besonders sind im Mensch im Mittelpunkt. Somit den Menschen mit allen Sinnen erreichen, ist unser Motto. Dass das viele, die einmal da sind, auch wirklich sofort erreicht. Und die kommen auch immer wieder, machen ihre Strategie, Workshops, ihre Zukunfts Workshops, weil sie sagen So, das macht den Kopf auf und wir müssen uns hier gemeinsam in diesen Raum setzen, um, um da etwas für die Zukunft zu planen und kreativ etwas zu schaffen. Aber auch Empathie, glaube ich, ist etwas, was im Gegenüber noch besser funktioniert als mit dem Bildschirm dazwischen. Was eine Kollegin diese Woche sagte, die in einem anderen Unternehmen inzwischen arbeitet und quasi in der Pandemie gewechselt hat und dort fast nur im Homeoffice arbeitet. Sie sagt, sie ist da noch gar nicht richtig angekommen und bekommt nicht mit, was bei den anderen so läuft. Also auch wenn man sieht, läuft eine Katze durchs, durchs, durch den Bildschirm, unterhältst dich mal über die Katze.

[00:17:19] Aber was so zwischen den auf dem Flur, so zwischen den Gesprächen noch im Büro läuft, geht komplett verloren. Ja. Ich habe mir dann die Frage gestellt wie geht das einher mit dem mit der Frage Sind eigentlich die Homeoffice Jobs die, die zukünftig vom Computer übernommen werden können? Sind es vielleicht mehr die komplizierten als die komplexen? Weil für die komplexen Aufgaben brauche ich ja eine gewisse Problemlösungskompetenz und ein Miteinander. Und tendenziell sind es die komplizierten vielleicht, wo man in Ruhe abarbeitet, die nach Hause wandern. Das kann ich jetzt so eins zu eins nicht bestätigen, dass das, dass das so der klassische Bildschirmrückseitenberater ist, der nach Hause gewandert ist. Aber es spricht einiges dafür, dass es einen guten Grund auch fürs fürs Office gibt. Und wenn ich da die zum Beispiel die Top Ten Skills der des World Economic Forum heranziehe, die man für das Jahr 2025 eine Vorhersage gemacht haben Was sind die Top Ten Skills? Dann ist es so was wie analytisches Denken und Innovation. Analytisches Denken kann ich noch gut am am Homeoffice Schreibtisch machen. Innovation entsteht da schon nicht mehr. Dass es viele miteinander Kreativität, aneinander reiben, diskutieren, in Diskurs gehen. Auf Platz zwei der Top Ten Skills ist das aktive Lernen und die Lernstrategien. Das finde ich einen sehr spannenden Aspekt, denn aktives Lernen geht sicher auch gut im Homeoffice. Also wenn ich mir Sachwissen beispielsweise über einen Onlinekurs rein hole und dazu lerne, dann kann ich das im Homeoffice Lernstrategien wahrscheinlich auch noch gut.

[00:19:10] Spätestens wenn es darum geht, wie lerne ich denn und was lerne ich, glaube ich, dass die Soft Skills immer wichtiger werden. Es ist auch erwiesen, dass eigentlich Soft Skills wichtiger werden als die Hard Skills, also weniger das Sachwissen als das, was ich, was ich so an Soft Skills mitbringe. Und das geht ganz viel übers Erleben. Das heißt, auch hier brauche ich wahrscheinlich eine gute Kombi aus was lerne ich noch hinzu, was vielleicht Sachwissen ist, was ich brauche, aber wie erlerne ich und was erlerne ich noch an Soft Skills? Und das geht tatsächlich eher im im persönlichen Erleben und dann auch oftmals mit anderen. Der drittes Top Skill ist komplexes Problemlösen und spätestens wenn es komplex wird, bin ich sogar sicher, dass man gemeinsam an einem Tisch sitzen muss oder in einem Raum. Es gibt ein schönes Beispiel. Das hat diese Woche ein Team berichtet, das. Bei uns öfters Meetings abhält und jetzt gerade eine Pressekonferenz zu einem großen Konzert, was Sie planen. Und es sind verschiedene Musiker, verschiedene Veranstalter. Und da hat es so richtig gekracht, kurz vor der Pressekonferenz, die sie abgehalten, abhalten wollten. Und die erzählten dann, sie haben sich in einen Raum gesetzt und haben sind im Diskurs, haben sich auch über das eine oder andere gestritten. Aber dadurch, dass sie Schulter an Schulter saßen, haben sie das gut gelöst bekommen und konnten so auch harmonisch in die Pressekonferenz gehen. Es kam nicht zum Eklat.

[00:20:35] Die waren tatsächlich überzeugt davon, dass das per Zoom nicht so funktioniert hätte, dass sie in einem Raum sein mussten. Also ich glaube nicht, dass die Homeoffice Tätigkeiten die sind, die von der Maschine übernommen werden, aber dass einiges dabei ist, was eben im Homeoffice tatsächlich auch nicht funktioniert. Und das ist alles, was so Soft Skill Erlernen Training angeht, Innovation, Kreativität und vieles von dem, was auf dieser Top Ten Skill Liste ist. Da gibt es einen Blogbeitrag von mir auf der Website. Schau dir den gerne an, dann reflektiere ruhig selber mal, was aus deiner Sicht fürs Homeoffice geeignet ist, was auf deinen Job auch zutrifft und was nicht. Ich bin ja überzeugt davon. Weiterentwicklung entsteht vor allem, wenn man aus der Komfortzone rausgeht. Und ich glaube, das Homeoffice ist manches Mal doch eine sehr große Komfortzone. Dann ist man ja wirklich im super geschützten Raum. Das eigene Zuhause ist ja wie der Kokon, in dem man so eingebettet ist. Die persönliche Weiterentwicklung findet aber nicht in der Komfortzone statt. Also allein deswegen Überleg mal, wo du da rausgehen kannst aus deiner Komfortzone und schlag doch deinem Arbeitgeber, wenn du einen hast, wenn du selbstständig bist dir selbst. Überleg dir Schlag dir selbst vor. Mach dir einen Plan, wo du dich entwickeln willst und wo du einfach aus dieser Komfortzone rausgehen möchtest, Erlebnisse etwas ausprobieren möchtest. Und die Erfahrung zeigt auch Das sagt auch die Neurobiologie. Man muss es so mit der eigenen Haut spüren.

[00:22:08] Es muss einem unter die Haut gehen, damit man wirklich etwas eine Veränderung bewirkt und noch mal so neue Hirn Bahnen aufbaue, die einen weiterbringen. Ich kann das auch von mir bestätigen. Ich mache das sehr viel und auch nicht ständig. Also ich gehe auch nicht ständig aus der Komfortzone, aber ich habe schon vieles probiert, wo ich vorher nicht wusste, ob ich es kann oder nicht, ob es mir gelingt oder nicht. Und ich bin sehr froh, dass ich es getan habe, weil es bringt einen immer eine Stufe, eine Stufe weiter. Ich finde auch eine spannende Frage ist, wenn du eine Führungsaufgabe hast, geht Führung eigentlich aus dem Homeoffice heraus? Ich habe auch schon gehört von von Menschen, die Führungskräfte betreuen, begleiten, weiterentwickeln, dass der eine oder andere sagt Ach, ich weiß gar nicht, ob ich zurück will ins Büro. Überleg dir das gut und lies dir vielleicht das Buch durch von Joe Navarro, der ein FBI Agent, der dich lehrt Menschen zu lesen und der zum Beispiel auch sagt Was ist das ehrlichste am Menschen? Du überlegt mal, du denkst vielleicht, das ist das Gesicht, das ist das, was als erstes kommt. Ist es aber nicht. Es sind die Füße. Die Füße siehst du nie im Zoom. Und das Gesicht haben wir schon ganz früh gelernt zu beherrschen. Also wenn die Oma gesagt hat, verziehe nicht so ein Gesicht, wenn du da vor einem Brokkoli saßen und den nicht essen wolltest oder so, da haben wir schon ganz früh gelernt.

[00:23:29] Das heißt, das ist kein kein gutes Führungs medium sozusagen. Wenn du den ganzen Menschen erfassen möchtest, dann brauchst du ihnen immer wieder mal, auch im gleichen Raum vor dir, um da auch vielleicht auch kritische Themen reinzugehen oder noch besser zu verstehen, was mit deinem Gegenüber los ist und was, was ihn oder sie beschäftigt. Überleg dir mal, was ist dir wichtig und was ist die richtige Proportion für dich? Und es gibt so eine schöne, schöne Frage, denn wenn du gerne in der Komfortzone bleiben möchtest. Ja, das ist auch in Ordnung. Die Frage ist Bist du bereit, den Preis zu zahlen, dafür vielleicht in Kauf zu nehmen, den einen oder anderen Entwicklungsschritt vielleicht nicht so direkt angehen zu können? Und geht vielleicht auch die Bequemlichkeit, zu Hause zu bleiben, über die Erlebnisse und die Weiterentwicklung? Mach dir selbst ein Bild, wo du stehst. Ich habe dir versprochen, ich sag dir, wie wir es machen als Inspiration. Und wir haben jetzt auch eine Haltung eingenommen zu der Frage Wie viel Homeoffice behalten wir bei, wie viel möchten wir in präsent sein? Ich habe dazu auch herangezogen ein Studienergebnis, dass von dem mir jemand berichtete aus dem Sozialbereich, die sagten drei Tage vor Ort im Büro, zwei Tage Homeoffice wären ideal. Und das hat auch der Handelsblatt Artikel, den ich kürzlich gelesen habe, noch mal bestätigt. Und da habe ich auch noch mal gelernt Nicht nur drei Tage Homeoffice, drei Tage Office und zwei Tage Homeoffice, sondern auch zwei feste Tage haben wir jetzt definiert, an denen wirklich alle da sind.

[00:25:07] Also dass man sich auch sieht, weil wenn man jetzt sagt, drei Tage sind wir alle im Büro, dann könnte das ja wieder zu Verschiebungen führen, dass manche Kollegen sich ganz selten sehen oder auch nie, weil wir teilweise Teilzeitkräfte haben, die dann vielleicht einen Tag nie da sind und dann trifft man sich wieder nicht. Also haben wir tatsächlich zwei feste Büro Tage jetzt definiert und den dritten Tag darf sich der Mitarbeiter selber aussuchen. Und das beginnt jetzt im April, also eine Woche nachdem die Homeoffice Pflicht gefallen ist. Dazu glaube ich, dass es noch ein Stück mehr braucht, also mehr um ins Büro zu gehen, als nur seinen Job zu erledigen. Weil wenn es nur um das Fakten sachliche Abarbeiten geht. Das kannst du natürlich wunderbar im Homeoffice machen. Und ich glaube das so gemeinsame Erlebnisse auch auch wichtig sind. Es hat übrigens auch eine kununu Studie, die jetzt gerade erschienen ist. Die machen ja so Arbeitgeber Bewertung und haben bewertet. Was führt zu zufriedenen Mitarbeitern? Da waren gemeinsame Erlebnisse, Coaching, Weiterbildung tatsächlich zwei, zwei wichtige Themen und Erlebnisse. Die schaffen wir uns regelmäßig. Was ich auch echt wichtig finde. Sei es gemeinsam einmal im Jahr segeln gehen oder dieses Jahr fahren wir gemeinsam nach Mallorca, aber auch auch in in den normalen Arbeitswochen. Also nicht nur das eine Event. Wir haben eine sehr ausgeprägte Barista Kultur.

[00:26:34] Wir lieben es nicht nur Kaffee zu trinken, sondern auch auf wirklich schöne Art und Weise zuzubereiten, mit richtig tollen Maschinen und den besten Kaffees der Stadt. Kontakt zu dem zu dem Röster, der also einfach irgendwie ein schönes Miteinander. Wir feiern uns inzwischen auch ganz bewusst, also überlegen, worin wir richtig gut waren. Und es geht so unter. Man spricht gerne darüber, welche Fehler passiert sind und was man da verbessern kann. Aber ich glaube, sich zu feiern ist auch ein ganz wichtiges Element. Haben wir gerade für uns entdeckt und das haben wir entdeckt in einem Format, was ich dir auch ans Herz legen kann, nämlich einem Open Space, was wir inzwischen einmal im Quartal machen, uns einen halben Tag gemeinsam Zeit nehmen in so einem Open Space Format. Wir nennen das Open Math bei unserem Haus Matthéy Hybrid bisher. Demnächst dann vor Ort, dass wir es an einem Tag machen, wo alle da sind und es wirklich zu verschiedensten Themen. Also so, das ist so Barcamp mäßig. Jeder bringt seine Themen mit austauschen und wir haben es vorletzten Freitag war das letzte, da war zum Beispiel ein Renner waren Kommaregeln. Eine Kollegin hat gesagt Mensch, wir machen so viele Kommafehler, lass uns mal darüber sprechen. Und vorher dachten wir so Boah, da geht kein Mensch hin und der Raum war proppenvoll. Wir wollten alle Kommaregeln lernen und es war so schön. Wir hatten großen Spaß und sind schlauer hinterher. Aber es gibt noch andere Dinge, die wir machen.

[00:27:53] Also Yoga gemeinsam beispielsweise geht auch Hybrid, wir kochen, da haben wir angefangen, zusammen zu kochen. Jetzt haben wir sogar einen eigenen Koch, der ein paar Tage die Woche für uns kocht. Und wir machen auch Remote Work an besonders schönen Orten. Also es gibt die Möglichkeit, auch an anderen Orten nicht nur im Homeoffice, sondern im Remote Office zu arbeiten. Ich glaube, das macht auch noch mal einfach einen Unterschied, einfach eine besondere Arbeitsstätte auch zu haben, neben einem besonderen Team. Was sich da natürlich ausprägt, ist bei jedem so und man prägt auch als Kopf von so einem Unternehmen sehr, wie sich ein Unternehmen entwickelt. Aber natürlich ist auch jeder Mitarbeiter gefragt, Dinge einzubringen und das funktioniert bei uns inzwischen gigantisch gut. Was ich auch echt schön finde das als Inspiration, wenn du jetzt sagst So krass, wie die da arbeiten, falls du einen Job suchst, meld dich, wir suchen Teammitglieder. Wenn du Marketingstrategen Marktforscher bist, so ein Data Entertainer, dann meld dich gerne bei Dialego Dialego Oder gewinnst du die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen? Ich freue mich aber auch, wenn du mir so schreibst und mir einfach berichtest, was du denkst zum Thema. Und wenn da eine Chance für dich dabei war, bei dem, was du gehört hast, dann ergreife sie und leg los. Mach einfach mal für weitere Impulse steht ja auch mein Newsletter noch zur Verfügung. Meld dich einfach an auf Anderagadeib.de, dann freue ich mich, von dir zu hören. Vielen Dank und bis bald. Tschüss.

 

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