Wie du der Souverän über deine eigene Zeit wirst

Hier die Infos zur Pomodoro Methode.

Hör rein in die passenden Folgen zum Thema:
Episode 22: Fokus finden.
Episode 27: Digitale Tools – Kalender

Den ursprünglichen Blogpost zum Thema Zeitsouveränität findest du hier.

Falls dich die konkreten Ehrenämter interessieren: Einige Ehrenämter habe ich auf meiner Profilseite aufgeführt.

Das Digitale gestalten ist essentiell. Mehr dazu findest Du im Buch “Die Zukunft ist menschlich”.

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———– Der Podcast zum lesen ———–

Episode 32 – Chancendenken – Zeitsouveränität – 04.08.20, 17.11.mp3

[00:00:00] Heute geht es um Zeitsouveränität.

[00:00:13] Herzlich willkommen im Podcast Chancendenken, wie wir die Zukunft leben wollen. Das ist Episode 32 Zeitsouveränität. Ich bin Andera Gadeib, Autorin, Digitalunternehmerin und Online-Enthusiastin. Meine Passion ist es, die Zukunft zu gestalten, digital und analog, immer für den Menschen. Wenn du auch Spaß daran hast und wissen willst, wie du das anpacken kannst, dann hör hier rein. Danke, dass du die Zeit nimmst. Los geht’s.

[00:00:44] Heute spreche ich über Zeitsouveränität, weil ich glaube, dass das Digitale einerseits perfekt dafür geeignet ist, uns Zeit zu rauben, nämlich durch die vielen News und Kanäle, die so rein tickern auf Handy, Laptop oder anderen Digitalen Devices. Und auf der anderen Seite aber auch total gut geeignet ist, Zeitsouveränität zu gewinnen.

[00:01:12] Was meine ich mit Zeitsouveränität? Ich meine, wenn du dein eigener Zeitsouverän bist, dann hast du volle Kontrolle darüber, was du in deiner Zeit machst. Und das meine ich sowohl beruflich als auch privat. Wenn wir über Social Media sprechen, dann reden wir wahrscheinlich mehr über die private Nutzung. Aber auch im Beruf wirst du viel mit digitalen Tools, Prozessen und so weiter, zu tun haben. Und es geht ja in meinem Podcast hier ganz viel darum, welche Tools wir einsetzen können, um mehr Effizienz, aber vor allem auch Effektivität zu gewinnen.

[00:01:49] Effizienz im Sinne von, dass die Dinge schneller gehen, mit weniger Zeitaufwand mehr erreichen können und Effektivität, wie wir auswählen, das Richtige zu tun. Zu Letzterem habe ich auch in Folge 22 schon mal gesprochen. Fokus finden hieß die Folge. Da habe ich die Eisenhower Methode vorgestellt, wie man herausfindet, was effektiv das Richtige ist, als Nächstes zu tun. Und in Folge 27 gab es mal den digitalen Kalender als Beispiel für ein digitales Tool. Davon werden sicher noch viel mehr kommen.

[00:02:23] Warum spreche ich heute über Zeitsouveränität? Ich bin gerade aus dem Urlaub zurück und so kurz vor dem Urlaub – du kennst das vielleicht – war ich sogar nicht mein Zeitsouverän. Zumindest hatte ich das Gefühl, ich hechte von einer Aufgabe zur anderen. Und hier poppt noch etwas auf. Da braucht noch jemand was. Und das macht mich total unzufrieden am Ende eines Tages, wenn ich das Gefühl habe – das kennst du sicher, ich kenne es von vielen Freunden, die davon berichten: Du weißt am Abend gar nicht so richtig, was du eigentlich geschafft hast. Und das liegt eigentlich am Ende an uns selbst. Ich möchte darüber einmal sprechen, nämlich die Frage: Wie wird man zum eigenen Zeitsouverän? Ich muss mich da auch selber an die eigene Nase packen oder an den Schultern rütteln.

[00:03:09] Das habe ich dann gemacht. Ich habe dann im Urlaub darüber nachgedacht, wie ich die Situation vermeiden kann, dass ich in diesen passiven Reaktionsmodus verfalle. Und hab mir jetzt ein Zeitrhythmus verordnet in meinem Kalender, wie ich den Tag gestalten will. Das mache ich grundsätzlich. Da habe ich ja auch in der Kalenderfolge drüber gesprochen. Ich halte das für relevant und wichtig, dass man sich Zeiten einplant, für Dinge, die man regelmäßig machen möchte. Einfach zum einen, um sie nicht zu vergessen, zum anderen aber, um nicht aus der Zeit zu laufen, also dafür keine Zeit zu haben. Da darf man auch ganz gnädig mit sich selbst sein. Wenn es mal nicht geht, dann ist es halt so. Aber man sollte so seine Slots, sowohl für die privaten, aber natürlich auch für die beruflichen Themen im Kalender stehen haben. Und damit meine ich nicht nur Termine, sei es Zoom, Telefon oder womöglich wieder persönlich, sondern auch für Dinge, die man einfach in Ruhe bearbeiten will.

[00:04:12] Wenn ich sage, ich habe darüber nachgedacht und habe mir so einen Rhythmus jetzt wieder gegeben, dann sieht er so aus, dass mir einfach die Zeit fehlte, an den wichtigen Dingen zu arbeiten. Das Strategische bleibt liegen, wenn du im Tagestakt von den Dingen, die so hoch poppen, bestimmt bist und ich will Zeit für dieses Strategische haben. Zum einen habe ich viel vor und viel auf der Agenda, was dieses Jahr noch auf die Bahn soll. Zum anderen macht mich das auch einfach ganz zufrieden. Und ich finde es wichtig, dass ich da jetzt für mich und für dieses Vorhaben, von dem ich auch bald erzählen werde, dass ich da vorankomme. Und der Rhythmus sieht so aus, dass ich jetzt vormittags nur die aktiven, proaktiven Dinge bearbeite. Und tatsächlich erst mittags, wenn dieser proaktive Zeitslot für mich gefüllt ist, anfange, passiv zu arbeiten. Das heißt, ich mache dann erst meine Mailbox auf. Ich arbeite viel mit Slack, also als Projekt- und Kommunikationstool. Mache dann erst Slack auf. Und versuche so mir wirklich meinen freien Kopf vor allem morgens, wenn der Biorhythmus noch ganz gut da ist und auf Hochform aufläuft. Da wirklich ich den Slot zum Arbeiten, zum Gestalten zu haben und dann nachmittags erst in dieses passive Reagieren zu gehen und dann erst zu antworten auf das, was so aufgepoppt ist. Das ist nicht einfach. Gestern, mein erster Tag nach dem Urlaub, war nicht so gelungen. Heute Morgen war auch direkt irgendein Notfall, wo ich mich erst mal betätigen musste. Aber in dem Moment, wo ich im Büro angekommen bin, immerhin um zehn (spät für mich), hab ich mich dann hingesetzt, hab die Mailbox ausgelassen, Slack ausgelassen, hab angefangen, produktiv an meinen Themen zu arbeiten.

[00:06:05] Dafür gibt’s auch Tools, an denen du vielleicht Spaß hast. Für mich funktionieren die nicht so etwas wie der Pomodoro Timer beispielsweise, mit so einer Tomate. Das ist ein Timer nach einem Prinzip, wo du beispielsweise 15 Minuten ungestört arbeiten sollst – die denken in Zeit-Slots – ohne Ablenkung. Ich glaube, man kriegt das auch ohne Tools hin, aber da tickt jeder ein bisschen anders. Wichtig ist, glaub ich, alles auszuschalten, was so rein pingt, sei es auf der Smartwatch, auf dem Handy, auf dem Laptop.

[00:06:37] Ich habe Benachrichtigungen beispielsweise in Slack ausgeschaltet. Die kommen jetzt erst um 14 Uhr rein. Und auf manchen Kanälen – ich habe viele verschiedene Projekte, verschiedene Slack Plattformen – auf manchen Kanälen habe ich die Benachrichtigungen sogar ganz ausgeschaltet. Weil ich dachte: ich möchte entscheiden, wenn ich da rein gehe. Da ist nichts Zeitkritisches es aus meiner Sicht. Und da kann ich dann einfach reingehen, wenn es bei mir passt. Und das wird bevorzugt der Nachmittag sein. Den Podcast nehme ich auch gerade am Nachmittag auf, dürfte allerdings – das ist was Produktives – demnächst mal am Vormittag passieren. Ich werd mal darüber berichten, wie gut mir das gelungen ist, in diesen Rhythmus reinzukommen. Erstmal fühlt sich das ganz gut an.

[00:07:18] Ich habe dann festgestellt, als ich das Thema vorbereitet habe: Ich wittere. Ich habe mich damit schon mal beschäftigt. Und tatsächlich Es liegt sechs Jahre zurück, dass ich einen Blogpost dazu veröffentlicht habe zum Thema Zeitsouveränität.

[00:07:34] Und ich habe es genannt: Das höchste Gut ist die Zeitsouveränität. Als ich mir das durchgelesen habe, dachte ich so: Wow, das gilt eigentlich ziemlich genau, sechs Jahre später (der ist von Ende August 2014 der Post, ich verlinke den in den Shownotes) gilt heute genauso wie damals. Nämlich das ist für mich tatsächlich ein Glücksmacher oder Glücksbringer. Wenn du selbst über deine Zeit bestimmen kannst im Wesentlichen, dann ist das etwas, was einen sehr zufrieden macht, weil man etwas schafft. Wenn man produktiv werden kann und nicht nur im reagieren verharrt. Ich habe dann auch gedacht: Naja, 2014, da hatte ich grad auch schon drei Firmen, auch meine drei Kinder. Und damit ist es schon herausfordernd, alles unter einen Hut zu bekommen. Danach sind noch etliche Ehrenämter dazugekommen, die ich, die ich sehr gerne ausfülle. Kann ich auch mal verlinken, welche Ehrenämter ich da übernehme. Das erfüllt mich mit großer Freude, weil ich das Gefühl habe, im Ehrenamt etwas geben zu können. Wenn ich das Digitale beispielsweise mit einem Minister gemeinsam gestalten kann oder Impulse geben kann. Ist das schon etwas, was ich gerne der Gesellschaft oder für die gesellschaftliche Entwicklung mitgeben möchte. Dafür nehme ich mir dann auch die Zeit. Also das ist dann kein Zeitfresser für mich, sondern das ist etwas, wo ich durch das Geben eigentlich ganz viel bekomme, was mich zufrieden macht.

[00:09:00] Aber damals im Blog war vor allem mein Thema: Ich muss Prioritäten setzen. Ich muss mir überlegen, welche Priorität, wann mache ich was und mache es zum bewussten Prozess. Wie bei allem bei der Digitalisierung generell sag ich ja auch: Wir müssen es gestalten. Wir sollen es gestalten, wir müssen es aber auch gestalten. Der Mensch, wir als Menschen. Und ich glaube, es fängt beim Einzelnen an. Bei dir, wenn du deine eigener Zeitsouverän bist, dann wirst du erstaunt sein, was du alles schaffst in deiner Zeit. Da gibt’s noch eine Menge Tipps und Tricks, die ich so in 20 Jahren Unternehmertum gelernt habe. Die teile ich auch im Podcast total gerne. Ich habe einzelne schon – wie eben erwähnt – schon geteilt, da kommt noch einiges. Und sein Zeitsouverän zu sein, ist, glaube ich, etwas etwas hoch Relevantes, ein unglaublich hoher Nutzen für die Zufriedenheit im Arbeitsalltag, aber auch im privaten Alltag. Deswegen glaube ich, dass es lohnt, sich solche Prioritäten zu setzen, aber vielleicht auch den eigenen Rhythmus zu setzen, bevor die Aufgaben sich türmen und – vor dem Urlaub, nach dem Urlaub. Vielleicht bist du auch gefühlt in einem Hamsterrad, wo ständig die Aufgaben sozusagen nicht aufhören. Kaum hast du was weg gearbeitet, kommt das Nächste nach.

[00:10:25] Ich glaube, sich Zeit zu nehmen, zu reflektieren ist eine eine sehr, sehr gute Maßnahme.

[00:10:31] Wenn ich das zusammenfasse, das als Impuls, mein Lösungsansatz, vielleicht drei Dinge:
1. Wenn du dein eigener Zeitsouverän werden möchtest, dann setze deine Prioritäten klar.
2. Überlege dir zweitens deinen Rhythmus und
3. Trag dir den, drittens in den Kalender ein und halte dich daran, so gut es geht.

[00:10:53] Wenn es mal nicht klappt, dann verzeih dir auch das. Ich denke, das ist total wichtig. So ging es mir dann gestern Vormittag schon und heute morgen. Aber ich glaube, auf Dauer macht dich das sehr zufrieden, wenn du dann Zeitsouverän bist. Ich drücke die Daumen dabei, dass das funktioniert. Das als Impuls von mir zum Thema “Das höchste Gut ist die Zeitsouveränität”.

[00:11:17] Ich danke dir, dass du die Zeit genommen hast, und freue mich, wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist. Wenn das für dich eine Chance ist, die du ergreifen möchtest, dann leg doch los, mach einfach mal. Ich freue mich, von dir zu hören, wenn du es probiert hast und wie es gelungen ist. Wenn du jemanden kennst, der bis über die Ohren in der Arbeit steckt und einen Impuls braucht, wie er den Weg zum Zeitsouverän gestalten kann, dann teile doch gern die Folge. Empfehle Sie Freunden oder Familie. Und wenn dir Podcast gefällt, freue ich mich auch sehr über deine Bewertung und dein Feedback. Ich danke dir viel Erfolg und bis nächste Woche.

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