Wie Bankgeschäfte auf dem Handy unser Leben vereinfachen können

Ein Tool, das ich für die digitale Ablage empfehle ist Evernote.

Falls Dich das Aufräumthema interessiert. Ich habe das Buch von Marie Kondo gelesen und fand es inspirierend, auch in Sachen Papierkram.

Hintergrund zu unserer Dialego-Studie zum Umgang mit Daten, findest Du hier.

Statistik: Das Internet wird seit Mai 2019 mehr mobil genutzt als über einen Desktop. Die Statistik findet ihr hier bei StatCounter.

Und zu guter letzt der Link zu Dialego.

Falls Du tiefer einsteigen willst: Mein Buch bekommst Du – gerne auch mit Widmung – auf meiner Seite oder beim Buchhändler Deines Vertrauens.

———– Der Podcast als Transkript ———–

Episode 9 – Chancendenken – Digitales Bezahlen 2 – Banking Apps – 18.02.20, 12.04.mp3

[00:00:00] Heute geht’s um digitales Bezahlen mit Banking Apps. Herzlich willkommen im Podcast Chancen denken, wie wir die Zukunft leben wollen. Das ist Episode 9 Digitales Bezahlen mit Banking Apps. Ich bin Andera Gadeib, Autorin, Digitalunternehmerin und Onlineenthusiastin. Meine Passion ist es, die Zukunft zu gestalten, digital und analog, immer für den Menschen. Wenn du auch Spaß daran hast und wissen willst, wie du das anpacken kannst, dann hör hier rein. Danke, dass du dir die Zeit nimmst. Los geht’s.

[00:01:01] Heute will ich nochmal das Thema digitales Bezahlen aufgreifen. Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal das Thema mobiles Bezahlen und meine Erfahrungen mit Apple Pay. Das fand ich ganz schön, dass es online aufgegriffen wurde von jemanden, der sagte “So schaut mal, so gucken Nicht-Insider auf unseren Markt”. Ja, genau so. Ich guck da einerseits als Kunde drauf, andererseits recht informiert, was die Kundenperspektive angeht. Weil ich mich in meinem Job bei Dialego täglich damit beschäftige, den Menschen zu verstehen und sozusagen das Leben für den Einzelnen mit digitalen oder auch analogen Produkten zu vereinfachen. Oder umgekehrt Produkte besser zu machen. Oder eben auch Services wie Apps, damit sie für den Menschen gemacht sind. Ich wollte einfach ein paar Erfahrungen mit euch teilen und meine Analyse, was warum eigentlich gut funktioniert oder auch nicht so gut funktioniert beim digitalen Bezahlen mit Banking Apps.

[00:02:04] Jetzt bin ich Unternehmerin und habe verschiedene Konten, auch bei den Firmen, aber das hier bezieht sich jetzt vor allem auf meinen privaten Umgang mit meinem Konto, weil ich da einfach viel mehr selbst dran bin und sozusagen die Finanzen verwalte. In der Firma gibt es da auch andere Leute, die sich darum kümmern. Glücklicherweise. Und Online-Banking gibt’s ja schon eine Menge. Irgendwann wurden wir auf Web-Interfaces, also -Oberflächen, gelenkt und konnten dort dann tippen, wenn eine Rechnung rein kam, dort den Empfänger und die Kontonummer und Bankleitzahl und so eintippen. Und das alles ist abgelöst, eigentlich in den letzten Monaten und Jahren durch Online-Banking-Apps. Ich muss sagen, ich finde es super praktisch. Ich mach heute eigentlich nur noch Fotoüberweisungen. Das heißt, ich mache ein Foto von der Rechnung, die reingekommen ist, und die App erkennt im besten Fall auch sehr gut die ganzen Informationen. Das tut es schon, finde ich, sehr, sehr gut inzwischen. Da kann ich einfach bestätigen, kann sagen “Bezahl sofort” oder zu einem bestimmten Termin, je nachdem, was nötig ist. Und ab geht die Post. Die Rechnung ist dann sofort erledigt. Und für meine private Buchhaltung sozusagen, hab ich mir auch angewöhnt, solche Belege dann sofort zu scannen. Das mache ich mit Evernote – kann ich total empfehlen, alles digital abzulegen. Und dann werden die meisten Papiere, die ich so geschickt bekomme, tatsächlich auch direkt im Altpapier entsorgt. Das ist total super. Das heißt, ich habe so eine “Zero Inbox” hier in meiner Papierablage, die vor sich wenigen Jahren noch stapelte und wo man dann immer erst mal nachkommen musste, das alles anzuheften. Faktisch guckt man da in die wenigsten Dinge noch mal rein. Die wenigsten Dinge muss man auch aufheben. Also nur alles, was für die Steuer vielleicht wichtig ist oder wichtige Verträge. Aber es gibt unglaublich wenig, was man wirklich aufheben muss.

[00:04:11] Vielleicht da auch eine kleine Anekdote. Dieses Aufräumthema kommt tatsächlich daher, dass ich vor einem halben Jahr angefangen habe nach der Marie Kondo Methode, das gesamte Haus aufzuräumen. Und Papier gehört eben auch dazu. Also die: Frage Was muss ich überhaupt behalten? Ihr glaubt gar nicht, wie gut es tut, wenn man ein Papier rein bekommt und das dann direkt verarbeiten und direkt wegpacken bzw. entsorgen kann. Das ist das Beste. Da hilft das Digitale ungemein. Also digitales Banking in der App, was jetzt heute mein Fokus ist. Aber auch die Frage: Wenn ich einen Beleg vielleicht nochmal brauche, kann ich den Scannen, ablegen und das geht unglaublich gut mit Evernote lege ich auch in die Shownotes. So, also, ich bekomme eine Rechnung rein. Wir sind eine fünfköpfige Familie, das heißt, wir bekommen eine Menge Briefe und auch eine Menge Rechnungen von den verschiedensten Dingen. Dadurch, dass mein Mann lange Beamter war, ist er schon immer privat versichert. Und auch in der Familie erledigen wir den Papierkram teilweise für die Eltern und das heißt, wir haben also einen großen Stapel Papier, in der Regel täglich.

[00:05:12] Und da ist es einfach super, wenn ich das Handy in die Hand nehmen kann und per App mal eben die Überweisung erledigen kann. Bei der Krankenversicherung beispielsweise auch direkt die Abrechnung per App erledigen kann. Und das Thema ist vom Tisch. Ich finde es mega praktisch, weil ich habe es dann direkt aus dem Kopf. Also, ich mache tatsächlich inzwischen Briefumschläge auf und wenn’s Rechnungen sind, von Ärzten beispielsweise dann wird direkt die Überweisung angelegt und direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Das heißt, da kommt dann die Bezahlung von der Krankenkasse, das Geld geht vom Konto an den Arzt. Und ich habe eigentlich in dem Moment, wo die App das für mich erfasst hat, in den beiden Anwendungen – einmal Krankenkasse, einmal die Überweisung an den Arzt – . es einfach erledigt und aus dem Kopf. Eine unglaubliche Erleichterung.

[00:06:01] An der Stelle möchte ich meine 4Ws durchdeklinieren: Die Erfolgsfaktoren für Innovationen. Warum funktioniert das aus meiner Sicht gut und wird es auch noch mehr kommen in der Zukunft? Das ist einerseits bei Bank sicher das Thema Marke. Wir wissen aus unseren Studien (kann ich auch gerne nochmal eine aktuelle Studie zum Thema Daten verlinken), dass Finanzdaten des Kritischste sind, was wir an Daten teilen oder eben nicht teilen wollen. Das heißt, die Marke, also die Bank, der ich meine Finanzen anvertraue, die muss auch in einer App beim digitalen Bezahlen super zuverlässig sein. Ich muss dieser Marke vertrauen können und auch all dem, was die App dann einzahlt, auf die Marke.

[00:06:46] Das Zweite ist der relevante Nutzen. Diese App muss flüssig von der Hand gehen, sie muss übersichtlich sein, also in der sogenannten User Experience. Wenn ich die App vor mir habe, dann muss sie eindeutig sein. Wo muss ich jetzt klicken, um was zu tun, um eine Überweisung zu machen oder einen Dauerauftrag einzurichten? Das ist super elementar. Und sie muss natürlich zuverlässig sein.

[00:07:07] Vielleicht zur Zeit: alles hat seine Zeit ist auch ein W-Faktor. Vor wenigen Monaten hat sich die Nutzung des Handys, die Desktop-Nutzung, also die Nutzung Internetnutzung auf dem Computer überholt. Wir sind also mehr mobil online, als wir es über den Rechner sind. Umso wichtiger ist es, dass Banken da auch umdenken und nicht mehr nur das Web als Oberfläche bieten, sondern Apps. Aber, und da kommen wir zu den O-Tönen, da habe ich vereinzelte. Da denken viele noch in die falsche Richtung, wie ich glaube. Denn wir haben einen O-Ton beispielsweise von Verbrauchern zum Thema Banken: Es soll alles in einer App sein. Ich kenne Banken, ihr kennt das vielleicht auch von eurer Bank, die entwickeln gerade die achte App, auf die keiner gewartet hat. Die keinen relevanten Nutzen hat. Die Frage ist ja: Brauche ich wirklich eine extra App für irgendein Loyalitätsprogramm oder noch einen anderen extra Service? Es macht vielleicht Sinn und das ist ja auch üblich heute und offenbar auch in irgendeiner einer Form reguliert, dass beispielsweise das mobile TAN generieren in der einen App funktioniert, während des Online-Banking in einer anderen funktioniert. Und dass das wegen der Authentifizierung auch relevant ist, das kann ich verstehen. Wenn die beiden interagieren, dann arbeiten sie auch Hand in Hand. Das hab ich bisher so erlebt, das finde ich auch ganz angenehm. Aber es gibt Banken, die haben auch noch zig andere Apps. Und da wissen wir, also O-Ton Verbraucherstimme “Alles in einer App” ist der Wunsch. Und ich glaube, da kann man, wenn man jetzt als Bank eine App entwickelt, kann man noch deutlich besser werden, was den Nutzer und den Nutzungsprozess angeht. Also möglichst wenig Klicks, eine sehr gute Erkennung der Rechnungen und dann noch eine bessere Integration in andere Anwendungen. Bei meiner Bank gibt es zum Beispiel – vielleicht geht das auch bei allen, das kann ich jetzt nicht beurteilen: Wenn ich eine Rechnung per E-Mail bekomme, dann kann ich die mit der Weiterleitenfunktion an meine Banking App schicken. Die erkennt die wiederum. Das sind ja in der Regel PDFs, was dort drinsteht, eigentlich noch digitaler, als dass ich ein Foto mache von der Papierrechnung. Und dann kann ich das als Überweisung raus schicken. Also auch da funktioniert die digitale Integration. Die Prozesse werden sehr flüssig, und ich glaube, das ist etwas, wo wir Menschen Zeit gewinnen, diesen ganzen Papierkram aus unserem Leben weitestgehend zu verbannen und einfach schnell damit fertig zu werden, dass das, was da so an Post reinkommt, erledigt werden kann.

[00:09:30] Ich finde, Banken sind da schon sehr weit. Es gibt sicher noch Einiges zu tun, aber ich hoffe, dass du als Kunde da auch ganz glücklich bist. Falls du es noch nicht ausprobiert hast bei deiner Bank: Dann mach doch einfach mal. Lad mal die App runter. Vielleicht gewinnst du auch, und wenn’s nur fünf Minuten am Tag sind, ist das wertvolle Lebenszeit, die dein Handy und die digitale App deiner Bank dir schenken kann.

[00:09:52] Soviel für heute. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich freue mich, wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist. Erzähl doch mal, ob du’s ausprobiert hast. Mit der App deiner Bank. Und wenn dich das Thema interessiert, dann lies gerne auch mein Buch. Die Zukunft ist menschlich. Das gibt’s beim Buchhändler deines Vertrauens. Da rede ich noch ausführlicher über diese Prozesse. Und wenn dich jetzt besonders interessiert, wie man solche Produkte entwickeln kann mit dem Konsumenten in Co-Creation-Prozessen und Marktforschungsprozessen: Dann leg ich auch den Link in die Shownotes zu meiner Firma Dialego, denn da machen wir das. Und es ist eine große Freude, wenn man ein Produkt verbessern kann. Ich freue mich auch sehr über deine Bewertung. Und wenn du Freunden von diesem Podcast erzählst. Vielen Dank und bis bald.

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