Mit digitalen Tools papierlos werden

Hier findest Du den Original-Blogpost aus 2016.

Die vorgestellten Tools sind:
Evernote
Scannable
Momentum

Mit Link und kurzer Beschreibung findest Du diese und mehr in meinen Tool-Tipps auf der Website.

Buch-Tipp: Second Machine Age von Brynjolfsson und McAffee.

Als Steuerprogramm nutze ich Steuer von Buhl gibt´s natürlich entsprechend für Windows. Nutze ich schon Jahre und bin happy damit.

———– Der Podcast zum lesen ———–

Episode 28 – Chancendenken – Wie Du das Papier aus Deinem Leben verbannst – 30.06.20, 17.51.mp3

[00:00:00] Heute geht es darum, wie du das Papier aus deinem Leben verbannst. Herzlich willkommen im Podcast Chancendenken, wie wir die Zukunft leben wollen. Das ist Episode 28: Wie du das Papier aus deinem Leben verwanzt. Ich bin Andera Gadeib, Autorin, Digitalunternehmerin und Online-Enthusiastin. Meine Passion ist es, die Zukunft zu gestalten, digital und analog, immer für den Menschen. Wenn du auch Spaß daran hast und wissen willst, wie wir das anpacken kannst, dann hör hier rein. Danke, dass du dir die Zeit nimmst. Los geht’s.

[00:00:45] Heute will ich darüber sprechen und dir Tipps geben, wie du das Papier aus deinem Leben verbannst. Ich habe dazu 2016, vor einiger Zeit, einen Blogpost geschrieben und tatsächlich, als ich den jetzt nochmal durchgeschaut habe, sind das Prinzipien und Tools, die sich über die letzten Jahre bei mir total bewährt haben. Ich würde daran nichts ändern, viele Jahre später. Und da habe ich schon von meinen Erfahrungen berichtet, wie ich zwei Jahre davor angefangen habe, kein Papier mehr zu verwenden, also sechs Jahre weitestgehend ohne Papier. Und ich erzähle dir, wie das geht. Vielleicht ist das auch was für dich.

[00:01:26] Mich hat immer genervt: Zuhause, die Briefe kommen an. In der Firma auch. Du öffnest die Briefumschläge, hast da alles Mögliche drin. Dann stapelst ddu die mit den diversen Todos, und am Ende eines Jahres, spätestens zur Steuererklärung, hast du da einen totalen Papierwust, den du durcharbeiten musst. Und der liegt auch manchmal so mahnend da, als Todo Stapel. Das tut einem auch nicht gut.

[00:01:53] Ich nehm direkt vorweg: Für manches hab ich das Papier wieder in mein Leben geholt und auch belassen. Wie etwa für alles Kreative. Also etwa zeichnen, damals war es das Zentangeln, heute ist es der Sketchnoting, also visuell Meetings mitmalen, mitschreiben sozusagen. Das mache ich viel lieber auf Papier. Ich glaube tatsächlich, dass etwas passiert im Hirn, wenn es durch deine Hand sozusagen auf das Papier fließt. Das du das ganz anders verarbeitest und dir auch anders merkst. Aber das ist eine sehr besondere Sache und Situation, und für die ist es, glaube ich, ganz gut, das Papier im Leben zu halten. Das als Ausnahme vorweg. So super konsequent bin ich dann da auch nicht. Beziehungsweise habe gute Gründe für das Papier. Aber ich glaube tatsächlich, darüber hinaus brauchst du es nicht.

[00:02:46] Und was heißt das? Was heißt das im Alltag? Ich hab fünf Punkte mitgebracht, und der erste Punkt ist: Mach alles direkt digital. Ich habe das oft gehabt, wenn ich bei Elternabenden saß in Kindergarten, Schule. Ich hatte mein Laptop noch in der Tasche, weil ich gerade aus dem Büro kam. Und der Laptop reist sowieso bei mir vom Büro nach Hause und zurück. Und dann war ich oft gern genommener Protokollant. Das hat man dann davon. Aber ich habe das echt gerne gemacht, muss ich sagen. Weil das Gute ist: dann schreibst du das Protokoll, du tippst es sofort ein. Und dann ist es auch fertig. Ich habe es am selben Abend verschickt, und es war vom Tisch. Ich weiß noch aus Zeiten, wo ich dann auf Papier Notizen gemacht habe und die dann hinterher abtippen musste. Das fand ich immer ziemlich lästig. Dann war immer noch dieses Todo. Du hast dieses Zettelchen, du musst es abtippen. Und das ist weg. Du bist beliebter Protokollant. Ja, du musst ja nicht immer ja sagen, aber gerne. Und ich glaube, direkt digital ist ein total effizienter Weg. Inzwischen mache ich das auch gern auf dem Handy. Die Diktierfunktionen gehen auch supergut inzwischen, finde ich. Zumindest auf dem iPhone mit Siri macht diktieren auch echt Spaß. Es wird direkt niedergeschrieben, und ich kann auch selbst den längsten Gedanken mal eben festhalten. Mein treuer Begleiter ist ein MacBook. Damals war es ein MacBook Air, habe ich gesehen. Inzwischen bin ich auf dem etwas schwereren Modell. Ich liebe dieses Gerät, und es begleitet mich überallhin. Also kann ich direkt digital alles erfassen.

[00:04:21] Der zweite Tipp: nutze Tools. Ich habe einige Tools im Einsatz. Ich will die hier nur kurz anreißen. Ich habe inzwischen auch eine Tool-Tipp-Sammlung auf meiner Seite erstellt, die ist jetzt diese Woche frisch entstanden. Die verlinke ich gerne in den Shownotes, also all die digitalen Tools und Helferlein, die ich jetzt im Einsatz habe und auch schon sehr lange, teilweise und empfehlen kann. Da musst du einfach ausprobieren, was für dich gut ist. Als Notizbuch beispielsweise verwende ich Evernote, das Tool mit dem kleinen grünen Elefanten. Es hat eine sehr flache Lernkurve, wie ich finde. Flach heißt es braucht lange irgendwie, um in die Denke reinzukommen. Zumindest ging es mir so. Ich habe es ein paar Mal probiert und wieder beiseite gelegt, bis es jetzt wirklich integraler Bestandteil meines Arbeitens geworden ist. Dann eine App Scannable. Also ich scanner alles, was auf Papier ist, ein und lege es dann automatischen Evernote ab. Super praktisch. Der digitale Kalender, nicht wegzudenken aus der eigenen Organisation. Dazu habe ich sogar eine ganze Podcast Folge gemacht letzte Woche. Was du vielleicht kurios findest, wenn du den Kalender schon super effizient einsetzt. Meine Erfahrung ist: Da kann man noch viel mehr machen. Und deswegen dachte ich, für jeden, egal wo du stehst, ist es vielleicht interessant, da mal rein zu schauen und einen Blick auf den eigenen Kalender, den Umgang mit dem Kalender, den Digitalen, zu werfen. Und noch ein weiteres Tool, was ich liebe, ist Momentum. Ich nutze es als Startscreen in meinem Browser. Das gibt’s für einige Browser, bei mir ist es auf Chrome, da kannst du deine Todos ablegen. Du hast aber vor allem ein wunderschönes Landschaftsbild jeden Tag, einen Motivationsspruch, die Uhrzeit und kannst dir das EINE Todo für den Tag aufschreiben und dann abhaken im Laufe des Tages. Das ist eine totale Wohltat. Und am nächsten Morgen ist deine To-Do-Liste noch da. Du kannst dir wieder ein großes Todo setzen. Ich finde es unglaublich schön: Momentum. Ist auch auf der Tool-Tipp-Seite. Also das als Zweites: nutze Tools.

[00:06:20] Das Dritte: Statt Visitenkarten zu sammeln, vernetzte dich digital. Wenn du jemanden kennenlernst, dann vernetz dich direkt digital. per LinkedIn oder im deutschen Markt vielleicht auch noch Xing. Wobei meine Erfahrung ist, Xing ist ziemlich auf dem absteigenden Ast. Ist so meine Wahrnehmung. Ich nutze tatsächlich fast nur noch LinkedIn. Aber das sei dir überlassen, wo du dich wohler fühlst und vielleicht auch dein Netzwerk findest. Vernetze dich digitalen. Visitenkarten kann man auch wunderbar mit Evernote beispielsweise scannen. Dann hast du sie da auch drin, und dann schmeiße ich sie weg. Dann ist auch das Papier vom Tisch und weg.

[00:06:57] Vierter Tipp: Lass die Maschine Kompliziertes für dich erledigen. Ich habe vor ein paar Wochen mal eine Episode gemacht zum Thema lompliziert und komplex, weil die Begriffe unglaublich oft verwechselt werden. Kompliziert ist alles, was wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert, also ein Regelwerk, das in einer bestimmten Art und Weise tickt und vielleicht manches Mal als komplex beschrieben wird, weil es viel ist und am Ende eine Menge Regeln vielleicht zu beachten sind, die auch ineinandergreifen. Aber ein Regelwerk ist nie komplex, sondern das kann die Maschine. Die kein Kompliziertes, nämlich Regeln, unglaublich gut abbilden. Was ist ein wunderschönes Regelwerk im deutschen Sprachraum? Die Steuer. Ich habe vor fünf Jahren inzwischen, eine ganze Weile her, das Buch gelesen “Second Machine Age” von Brynjolfsson und McAfee. Lesenswert, finde ich immer noch. Und in dem Moment, wo ich das Buch gelesen habe, dachte ich so: Ja, klar, eigentlich ist die Steuer doch nur etwas Kompliziertes, nur ein Regelwerk, eine Abfolge von Regelwerken. Und habe in dem Moment tatsächlich zumindest die private Steuer wieder vom Steuerberater weggenommen und hab angefangen, sie selber zu machen. Mit einer Software. Es ist trotzdem immer noch ein Angang. Also auch jetzt. Es ist Ende Juni, Ende Juli ist Abgabetermin. Ich habe sie noch nicht fertig, habe es immer mal kurz angefangen. Am Ende des Tages sind es dann aber tatsächlich doch nur zwei Tage oder so, bis ich dann durch bin. Aber die Software nimmt dir dieses komplizierte ab. Und für mich ist es auch so eine persönliche Challenge. Also wenn du dich von dieser persönlichen Challenge nicht packen lässt, muss es vielleicht nicht sein. Aber lass die Maschine Kompliziertes für dich erledigen. Ich finde, es fühlt sich gut an. Vielleicht fühlt es sich für dich besser an, den Steuerberater damit zu beschäftigen. Das muss jeder selbst ein bisschen für sich herausfinden. Vielleicht fällt ja auch noch etwas anderes Kompliziertes ein, wo unglaublich gut eine Software für dich arbeiten kann. Die werden auch immer intelligenter, und ich finde es unglaublich schön, dem Maschinchen dabei zuzusehen, wie es für mich die Dinge erledigt, sortiert, mir die richtigen Fragen stellt und auf Dinge hinweist. Ich finde, davon darf’s ruhig noch viel mehr geben, und ich bin sicher, davon werden wir in Zukunft auch noch viel sehen. Aber es wird auch nur dann erfolgreich sein – das kennst du auch schon von mir – wenn es nicht um der Technologie willen entsteht, also nicht die achte App der Bank oder so, die ich nun wirklich nicht brauche, sondern wenn es eine sinnvolle Technologie ist, die mir einen wahren Nutzen bringt. Dann wird die Maschine auch Kompliziertes für mich erledigen.

[00:09:25] Und das fünfte, ich habe es zu Beginn schon gesagt: Nutze Papier noch für das kreative Tun. Ich bin tatsächlich fest davon überzeugt, dass da etwas mit uns passiert und dass man bei allem anderen aber den Computer, das Smartphone, die digitalen Helferlein für uns arbeiten lassen kann. Vielleicht ist was dabei für dich zum Probieren.

[00:09:47] 1. Mach alles direkt, digital, wo es geht.

[00:09:52] 2. Nutze Tools.

[00:09:55] 3. Statt der Visitenkarte auf Papier vernetz dich gleich digital.

[00:10:00] 4. Lass die Maschine Kompliziertes für dich erledigen. Falls du auch noch an der Steuer bist, vielleicht sogar direkt.

[00:10:08] 5. Behalte dir das Papier fürs Kreative und mach da das Beste draus.

[00:10:15] So viel von mir heute für dich! Vielen Dank, dass sie Zeit genommen hast. Ich freue mich, wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist. Ist eine Chance für dich dabei, das Digitale anzupacken, bei den Hörnern zu packen? Dann leg doch los! Mache einfach mal. Ich freue mich, von dir zu hören, was du probiert hast und wie es dir gelungen ist. Wenn du den Podcast noch nicht abonniert hast, dann mach das gerne gleich. Und wenn er dir gut gefällt, so dass du ihn empfehlen möchtest, dann sprich gerne mit Freunden darüber. Vielleicht haben Sie auch Lust, jede Woche rein zu hören. Vielen Dank und bis bald. Tschüss.

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