Verbringst du viel Zeit in der Diskussion von Problemen

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Episode 60 – Chancendenken – Superkraft Lösung statt Problem – 05.05.21, 11.10.mp3

[00:00:00] Heute gehts um die Superkraft Lösung statt Problem. Herzlich willkommen zum Podcast Chancendenken, wie wir die Zukunft leben wollen. Das ist Episode 60, die Superkraft Lösung statt Problem. Ich bin Andera Gadeib, Digitalpionierin, Vollblut-Entrepreneur und Autorin. Meine Passion ist es, eine gute Zukunft zu gestalten. Digital und analog immer für den Menschen machen statt reden ist mein Motto. Wenn du wissen willst, wie du deine Themen anpacken kannst, dann hör hier rein. Danke, dass du dir die Zeit nimmst. Los geht’s.

[00:00:51] Ich spreche heute über eins meiner Lieblingsthemen oder -methoden, mit denen du echt Lebenszeit gewinnst. Du kennst das vielleicht: Du bist umgeben von Challenges, Herausforderungen, Dingen, die du erledigen willst. Vielleicht führst du sogar ein Team oder bist ehrenamtlich im Verein unterwegs und gehörst zu den Menschen, die einfach gerne Dinge anpacken. Sei es, das nächste Vereinsfest organisieren oder einfach ein Projekt voranbringen. Wenn du dann mit vielen anderen zusammenarbeitest, dann wirst du regelmäßig in die Situation kommen, dass jemand vor dir steht und sagt: Wir haben ein Problem. Und derjenige will das dann mit dir diskutieren. Und dann verbringst du Minuten im besten Fall, oft Stunden, manchmal Tage, Wochen damit, dass ihr Probleme diskutiert. Hier funktioniert etwas nicht, da ist jemand nicht erreichbar, dort sind die Menschen in Urlaub, etwas ist zu teuer, … Was auch immer die Probleme sein mögen. Vielleicht kommt dir das bekannt vor. Das ist ein ziemlich alltägliches Phänomen, mit dem man echt eine Menge Zeit verbringen kann, mit Problem diskutieren. Und es liegt einige Jahre zurück, als ich einen Tipp bekam, der für mich so ein richtiger Eye Opener war.

[00:02:22] Der Tipp kam von einem sehr geschätzten Menschen, den ich lange in meinem Aufsichtsrat hatte, in meiner Firma, der Dialego AG. Jemand, der vorher schon in verschiedenen Vorstandspositionen unterwegs war und echt schon was gesehen hat von der Welt und inzwischen in Rente ist, Gerd. Und Gerd sagte einmal zu mir: Andera, wenn jemand mit einem Problem zu dir kommt, schick ihn weg und sag ihm, er soll wiederkommen, wenn er ein Lösung hat oder einen Lösungsansatz.

[00:02:55] Im ersten Moment habe ich das gar nicht geschnackelt, welche Tragweite das hat. Und habe dann angefangen, genauer hinzuschauen. Wahrzunehmen, wann bin ich jetzt in einer Problemdiskussion? Und dann wertschätzend denjenigen loszuschicken und zu bitten, mit einer Lösung zurückzukommen. Das Schwierigste ist eigentlich, im ersten Moment wahrzunehmen, dass man gerade in einer Problemdiskussion gefangen ist. Weil das geht ziemlich schnell. Man lässt sich auf ein Gespräch ein, natürlich. Sei es mit einem Mitarbeiter oder einfach jemand anderem, mit dem du ein Projekt voranbringen willst. Jemand steht vor dir und braucht deine Hilfe. Die willst du natürlich nicht direkt verwehren. Aber mit der Zeit trainierst du dann tatsächlich, wenn du darauf achtest, deinen Sinn dafür: Wann ist man in so einer Problem Diskussion gefangen und verbringt damit wirklich unglaublich viel Zeit? Und wann ist man so weit, dass man über Lösungen spricht? Und tatsächlich. Also ich habe dann wirklich meinen Sinn geschärft und habe festgestellt, ich führe unglaublich viele dieser Problemdiskussionen. Also ich habe unglaublich viele Probleme, die mein Büro betreten, die auf meinem Schreibtisch landen in meiner Mailbox. Und habe von da an wirklich umgestellt.

[00:04:18] Und habe immer, wenn jemand mit einem Problem zu mir kam, denjenigen gebeten, zurückzugehen und wiederzukommen, wenn er einen Lösungsansatz für mich hat. Du glaubst gar nicht, was dann passiert. Es ist ja auch eine Art Berechtigung, den Wunsch zu äußern, zu sagen: Denk doch bitte selber über ein Problem und in Richtung „Denk doch selber über Lösungsansätze nach“. Und seitdem spare ich unglaublich viel Zeit. Nämlich statt in Problemdiskussionen zu verharren, kann ich jetzt über Lösungsansätze mit meinem Gegenüber sprechen. Und das ist unglaublich befreiend.

[00:04:57] Ich gebe dir ein Beispiel, wo wir das vielleicht einmal genauer betrachten oder mal an einem konkreten Beispiel uns vor Augen halten können. Und zwar habe ich das Beispiel auch in meinem Superkräfte Trainingsplan (den Link setzt sich gerne in die Shownotes): Stell dir vor, du hast die Verantwortung übernommen, ein großes Vereinsfest zu organisieren. Ein Verein, wo du aktiv bist oder dein Kind Fußball trainiert oder was auch immer. Und ihr habt die Aufgaben verteilt. Der eine will sich darum kümmern, dass der Raum hergerichtet ist, der andere kümmert sich um die Getränke, der dritte, um das Sponsoring, Partner zu finden. Ihr habt viele verschiedene Aufgaben identifiziert und verteilt.

[00:05:47] Du bist mitten in deiner Arbeit, da ruft dich ein Vereinskollege an, der die Verantwortung für die Raumsuche übernommen hat und sagt: Wir haben ein Problem. Der Raum für unser Fest wurde gerade abgesagt. Und jetzt weiß ich nicht, wie es weitergehen soll und wir haben ja keinen anderen. Und die Räume, die wir sonst so betrachtet haben, kommen auch nicht alle infrage. So, du hast jetzt zwei Optionen. Du hörst dir alle damit verbundenen Probleme an und diskutierst die, bis ihr im allerbesten Fall gemeinsam eine Lösung findet. Das könnte dazu führen, dass ihr zuerst mal eine lange Diskussion führt über die ganzen Probleme.

[00:06:32] Ich empfehle dir Version 2 und die lautet: Du bittest deinen Vereinskollegen freundlich, sich wieder zu melden, wenn einen Lösungsansatz für das Problem mitbringt.

[00:06:43] Und das lässt sich tatsächlich auf alles, sei es im Beruf oder privat, übertragen. Ich übe das jetzt seit Jahren und habe wirklich eine Menge Lebenszeit gewonnen. Deine Übung sind jetzt zwei Schritte:

[00:06:55] 1. Mach dir mal bewusst, in welchen Problemdiskussionen warst du zuletzt gefangen? Welches Beispiel fällt dir ein, wo du in eine solche Problemargumentation eingebunden warst und dich drauf eingelassen hast. Vielleicht hinterher mit einem etwas unguten Gefühl zurückgeblieben bist. Wenn du ein gutes Gefühl hattest und das Gefühl hattest, das war jetzt genau richtig, dass ich in der Lösungsfindung mittendrin war, dann ist ja alles fein. Es betrifft dich nur, wenn du dieses Gefühl hast, die Probleme landen bei dir. Du gibst was raus und dann kommt es wie ein Bumerang zurück. Aber nicht gelöst, sondern mit einem Problem. Wenn das der Fall ist, dann überleg dir doch im nächsten Schritt:.

[00:07:41] 2. Wie willst du beim nächsten Mal reagieren? Überleg dir eine wertschätzende Aufforderung für dein Gegenüber, einen Lösungsansatz zu generieren. Also wieder zurück zu gehen an die eigene Aufgabe und selbst mal zu überlegen: was sind denn Lösungen für dieses Problem, vor dem ich jetzt hier gerade stehe? Wenn ein kurzes Sparring, ein kurzer Austausch dabei hilft, dann stehst du dafür natürlich gerne zur Verfügung. In den meisten Fällen ist es aber in dem Moment, wo jemand noch in dieser Problembetrachtung gefangen ist, noch nicht der Fall. Noch nicht der beste nächste Schritt.

[00:08:18] Lass das ganze mal auf dich wirken. Probier’s aus. Werde vor allem ganz wachsam in deinem Alltag, wo Probleme vor deiner Türe stehen, anklopfen, herein wollen oder wo es schon um Lösungsansätze geht. Und motiviere doch deine Kollegen, dein Team, mit dem du arbeitest, wirklich selbst Lösungsansätze zu generieren, weil damit gibst du auch ganz wichtige Verantwortung ab. Und auch Wertschätzung, n ämlich dass du an die Lösungen glaubst, an die Lösungsfähigkeit deines Gegenübers glaubst. Und ich bin sicher, daraus kann ganz Großartiges entstehen. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und ich bin ganz gespannt von dir zu hören, wie du es ausprobiert hast und welche Erfahrungen du damit gemacht hast. Wenn das für dich eine Chance ist, dann mach das einfach mal. Leg los und setz diese Erkenntnis in deinen Alltag, sei es im Privaten oder Beruflichen, ein. Wenn du weitere Impulse möchtest, abonniere auch gerne meinen Newsletter auf anderagadeib.de oder trag dich für die Superkräfte ein und mach alle Übungen. Vielen Dank und bis bald. Tschüss!

 

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