Mit welcher Technik du Zeit gewinnst

Buch: 5-Uhr-Club

Die Pomodoro-Methode kurz erklärt auf Wikipedia. Den genauen Takt kannst du natürlich selbst bestimmen

Never Lunch Alone von Ute Blindert

Als privaten Kalender kannst du z.B. den Google Kalender ausprobieren

Episode #27 Digitaler Kalender

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Episode 61 – Chancendenken – Superkraft Zeit im Blick – 19.05.21, 09.37.mp3

[00:00:00] Heute gehts um die Superkraft Zeit im Blick. Willkommen zum Podcast Chancendenken, wie wir die Zukunft leben wollen. Das ist Episode 61, die Superkraft Zeit im Blick. Ich bin Andera Gadeib Digitalpionierin, Vollblut-Entrepreneur und Autorin. Meine Passion ist es, eine gute Zukunft zu gestalten. Digital und analog – immer für den Menschen. Machen statt reden ist mein Motto. Wenn du wissen willst, wie du deine Themen anpacken kannst, dann hör hier rein. Danke, dass du die Zeit nimmst. Los geht’s.

[00:00:50] Heute will ich darüber sprechen, wie wir zur Superkraft machen, dass wir die Zeit im Blick haben. Klingt vielleicht trivial. Auf der anderen Seite ist wahrscheinlich die am häufigsten gesprochene und gehörte Floskel: Ich habe doch keine Zeit. Und es gibt auch nichts Schlimmeres, finde ich, als die Zeit aus den Augen zu verlieren. Also die Frage: Womit verbringe ich meine Zeit? Aber auch: Was muss ich noch alles tun? Und irgendwann läufst du wie im Hamsterrad irgendwelchen Deadlines hinterher. Ich kenne das aus eigener Erfahrung, hab ich jahrelang praktiziert und ich kann mich auch heute nicht immer davon freimachen, aber doch großteils. Und ich erzähl dir, was meine Superkraft ist, dorthin zu kommen. Und vielleicht steckt da ja auch Inspiration für dich drin. Daraus etwas mitzunehmen und umzusetzen. Kannst du im Prinzip auch gleich anfangen.

[00:01:51] Ich erlebe das Thema aktuell auch bei meinen Kindern. Die sind zwischen 11 und 18, fünfte Klasse bis zum Abitur. Und gerade die Jüngeren erleben jetzt im Homeschooling, Distanzlernen, im Wechselunterrichtmarathon immer häufiger verschiedene technische Plattformen. Die Kommunikation hakt teilweise. Ich mache da auch den Lehrern keinen Vorwurf. Die sind genauso in die Situation geschmissen worden. Auch wenn wir jetzt schon über ein Jahr im überwiegenden Distanzlernen sind. Darum soll es hier nicht gehen. Aber die Frage ist ja: wie behalte ich das denn im Blick? Meine Mittlere hatte jetzt gerade ein paar Tage echt Stress, hat sich selbst Stress gemacht, weil sie einen Tag zu spät abgegeben und das per Mail geschickt hat. Und dann stellte sich raus: Die Lehrerin will das aber nur über die Plattform haben. Am Ende gab’s ein Happy End. Es wird noch gewertet, aber es war der totale Stress, nicht klar zu sein und vor allem so eine Deadline verpasst zu haben. Das Hamsterrad hat schon gewunken ;). Ich habe den Kindern jetzt mitgegeben, selbst ihre Termine auch im Kalender einzutragen, beispielsweise. Aber da kommen wir gleich auch noch hin. Was Methoden sind, die eigene Zeit gut im Blick und im Griff zu haben. Und wenn ich davon spreche, man hat alles im Kalender, dann ist ja die Frage: Engt mich das dann ein? Ist sozusagen mein Takt, wie eine Maschine dann die Termine abzuarbeiten? Das macht auch noch nicht wirklich frei. Ich glaube, die Kunst ist tatsächlich, sich frei bewegen zu können und trotzdem seine Termine im Blick zu haben.

[00:03:41] Für mich ist es etwas wie beispielsweise, dem Tag eine Struktur zu geben. Das hilft mir sehr. Bei mir gibt’s z.B. vormittags keine festen Termine. Wenn’s nicht sein muss, dann lege ich mir dort auch keine Termine rein, lehne die rigoros ab. Sondern das ist die Zeit, in der ich produktiv arbeite. Jetzt ist es kurz nach neun, wenn ich den Podcast aufnehme. Das ist meine produktive Zeit. Da werden Beiträge geschrieben, Artikel, Blog-Beiträge werden konzipiert und da möchte ich keine Ablenkung durch Telefonate, Meetings oder andere Termine. Ich reduziere auch die Anzahl Termine pro Tag, die ich mir rein lege. Weil ich festgestellt habe, wenn ich drei Termine am Tag habe, ist es unglaublich schwer, dazwischen einen klaren Kopf zu fassen. Es hängt natürlich total davon ab, was genau dein Job ist und wie gut du dir das selber einteilen kannst oder darfst. Aber der Versuch ist es wert, dem Tag eine Struktur zu geben. Also die Zeit, die du selbst einplanen kannst, dir so zu planen, wie es für dich am besten passt. Ich bin eine Lerche, Frühaufsteher. Habe ich auch erst kürzlich für mich entdeckt und entsprechend liebe ich die frühe Zeit, weil ich da einfach am produktivsten bin. Wenn ich nachmittags oder abends einen Blogbeitrag schreiben soll, brauche ich doppelt so lang. Dieses Wissen, das am Vormittag einzuplanen, ist für mich jetzt schon ein totaler Wert.

[00:05:07] Vielleicht erkennst du auch bei dir eine Zeit, die einfach besser passt, um konstruktiv, produktiv etwas zu schaffen und dann die andere Zeit dafür zu nutzen, mit anderen in Austausch zu gehen. Wo du zwar auch noch wach, aber vielleicht nicht so hellwach sein musst, wie zu dem Moment, in dem du deine Gedanken zu Papier bringst oder einfach etwas in Ruhe durchdenken möchtest.

[00:05:33] Wenn ich sage Lerche, dann war für mich auch ein echt tolles Buch ein Augenöffner: Der 5 Uhr Club. Ich empfehle dir da mal rein zu lesen. Der 5 Uhr Club spricht wahrscheinlich mehr die Lerchen an, da es wirklich darum geht, um 5 Uhr morgens aufzustehen. Mach ich nicht jeden Tag. Dazu bin ich noch zu sehr in verschiedenen Verpflichtungen gebunden. Aber ich steh oft früh auf und egal wann ich aufstehe: Ich habe meine Morgenroutine inzwischen, tatsächlich inspiriert durch das Buch. Bei mir ist das erstmal die Yogamatte, dann das Journal mit der Frage: Wofür bin ich dankbar? Und: Was sind die 5 kleinen Dinge, die ich mir heute vornehme? Und dann lerne ich noch was. In der Regel gehe ich mit dem Hund raus und habe dann ein Hörbuch auf den Ohren. Ganz tolle Morgenroutine, wie ich finde, die ich jetzt seit einigen Wochen praktiziere und merke, wie gut mir das tut. Also lies mal ins Buch rein. Ich verlinke das auch hier: Der 5 Uhr Club. Vielleicht ist das auch was für dich.

[00:06:30] Manche hilft’s auch als Takt, so als Methode, etwas wie die Promodoro-Methode einzusetzen. Es gibt Promodoro Timer-Apps, mit der schönen Tomate. Kennst du vielleicht. Das sind so Takte wie 60 Minuten konzentriert und ablenkungsfrei zu arbeiten und dann 5 Minuten oder 10 Minuten Pause zu machen. Zu mir passt es nicht. Ich hab’s ausprobiert. Mir ist das zu sehr Stechschritt. Also ich ticke nicht in dem Takt. Aber ich kenne viele Menschen, die damit wirklich gut arbeiten. Ich glaube, das Wichtige ist, in der Zeit, wo du arbeitest, konstruktiv und produktiv arbeitest: Schalte alle Ablenkungen ab. Also jegliche Ticker, sei es WhatsApp, Slack, Email, die stören in dem Moment. Und ich merke immer, wenn ich mich nicht dran halte, dann bin ich auch massiv abgelenkt und hoppe von dem einen Thema zum nächsten. Und weiß schon gar nicht mehr, wo ich herkomme. Also dieser Fokus und die Konzentration auf das Thema, dem du dich dann widmest in dem Moment, ist elementar.

[00:07:33] Du musst herausfinden, was zu dir passt. Was für mich zur Superkraft Zeit im Blick vor allem gehört, ist tatsächlich der Kalender. Nämlich an einem Ort den Überblick zu haben, was alles ansteht. Und da gehört für mich wirklich alles dazu. Wenn ich alles sage, dann meine ich Familientermine, Teammeetings, externe Gespräche, alles, was für dich in den Kalender gehört. Was am Tag einen festen Platz bekommen soll, gehört dort rein.

[00:08:02] Bei mir steht auch mittags beispielsweise ein Never Lunch Alone. Inspiriert von Ute Blindert, verlinke ich auch gerne, die das immer propagiert. Und tatsächlich, also im Moment in der Pandemie ist es natürlich nicht möglich, sich mit Menschen zu verabreden. Ich habe auch keine Lust auf Zoom Lunches oder so. Dafür haben wir schon genug Bildschirmzeit. Aber das wird auch wieder kommen, dass ich mittags einen Slot habe und versuche, mich einfach mit netten Menschen, inspirierenden Persönlichkeiten zu treffen und gemeinsam Mittag zu essen. Ist bei mir tatsächlich ein Kalender Slot.

[00:08:34] Wichtig ist: Nutze digitale Kalender und zwar für alle deine Termine. Erstell dir auch einen privaten Kalender, wenn du möchtest. Trag dir deine Sportzeit ein, deine Zeit für Hobbys. Und halte ich dann auch dran. Trag dir ja also diese Termine mit dir selbst auch wirklich ein. Denn dann verlierst du es auch nicht aus den Augen. Du hast es einmal für dich notiert.

[00:08:57] Binde Kalender anderer wichtiger Personen aus deinem Leben mit ein, also etwa Familienmitglieder. Wir haben zum Beispiel als Familie einen Familienkalender, wo drinsteht, wer wann wo ist. Sei es Zahnarzttermine oder mit der Oma zum Baumarkt fahren oder was auch immer alles dazugehört. Bei uns ist es auch der Urlaubskalender beispielsweise in der Firma oder Geburtstagskalender, Jubiläen. Dass ich einfach mitbekomme, Mensch guck mal, der Mitarbeiter ist jetzt 12 Jahre bei uns oder die Kollegin hat heute Geburtstag oder morgen. Dann kann ich noch einen Blumenstrauß besorgen. Es ist einfach eine totale Erleichterung das im Blick zu haben.

[00:09:37] Und warum digital? Ich empfinde es als eine Riesenhilfe des synchronisieren zu können und alle Kalender auf allen Geräten wirklich im Blick zu haben. Sei es auf meinem Laptop, auf dem Telefon. Ich kann es sogar im Auto sehen inzwischen. Ohne dass ich mich jetzt davon hetzen lassen will. Aber manchmal ist es einfach super hilfreich, den Kalender einfach im Blick zu haben. Ich gucke ehrlich gesagt auch oft erst morgens drauf. Was steht denn heute an? So grob habe ich es im Blick. Und das ist auch gut so. Da muss jeder so ein bisschen seinen Umgang mit finden. Im Auto liebe ich es, weil gib immer die Adresse, auch ein wo du dann sein sollst. Oder den Zoom Link, wo du virtuell sein sollst, weil dann kannst du es einfach anklicken zum Termin. Oder Telefonnummern kannst du auf dem Handy anklicken und die wählen, sogar mit den passenden Hashtags oder Kürzeln, mit den diversen Logins oder Pins oder so, die du brauchst. Funktioniert auch meistens sehr gut. Es ist eine Riesenhilfe alles an einem Ort zu haben. Das heißt in diesem einen Termin. Und ich merke, wie selten das bisher genutzt wird. Ich mache es auch mit Freunden und Geschäftspartnern. Ich sage: lass uns den Termin alle in den Kalender tragen. Also einer trägt den ein und lädt uns andere ein. Wenn sich der Ort ändert oder die Zeit, dann haben wir es alle gleichermaßen. Und wir sparen uns diese Zeit der Abstimmungen, der Rückfragen. Wann war es nochmal was um eins, um halb eins? Das ist eine super einfache Methode. Wirklich eine Superkraft, wenn man es einmal für sich etabliert hat. Du gewinnst richtig viel Zeit für dich. Probier’s einfach.

[00:11:09] Fang an damit Deine beruflichen und privaten Kalender einzurichten, zusammen im Blick zu behalten und alle Termine, sei es Sport, Schule, Familie, Kinder und Beruf in einer Übersicht für dich zu haben. Es gibt auch einen anderen Podcast, die Folge #27 Allein zum Thema digitale Tools Kalender – verlinke ich hier auch gerne – falls sie noch nicht gehört hast. Und ansonsten wünsch ich dir, dass diese Superkraft sich auch für dich als solche zeigt, dass du es ausprobieren kannst und herausfindest, was gut zu dir passt und vielleicht dadurch auch die Leichtigkeit gewinnst, die ich für mich wahrgenommen habe, seitdem ich das vor einiger Zeit etabliert habe und wirklich immer weiter perfektioniere. Wer mit mir zu tun hat, der kennt das schon.

[00:12:03] Wenn das für dich eine Chance ist, dann bin ich ganz gespannt zu hören, wie es dir gelungen ist. Leg los, mach einfach mal, probier dich aus. Wenn du weitere Impulse möchtest. Abonniere gern mein Newsletter auf anderagadeib.de. Ich freue mich, dich dort zu sehen und zu lesen. Vielen Dank! Und bis zum nächsten Mal. Tschüss!

 

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