Wie wäre es, wenn wir unseren täglichen Fokus mehr auf die Chancen als auf die Risiken lenken würden? Besonders bei dem riesigen Thema der Digitalisierung, der Entwicklung, die mehr denn je unseren Alltag bestimmt? Und wie wäre es, wenn wir dazu Strategien und Kniffe – einen Methodenkoffer – hätten, der uns zum Chancendenken katapultiert? Wenn wir ein digitales Mindset entwickeln würden, das uns neue Möglichkeiten entdecken lässt.

Ich bin fest überzeugt, dass im Digitalen enorme Chancen liegen. Für jeden einzelnen Menschen, aber insbesondere für uns als Gesellschaft. Was wir brauchen, um diese Chancen zu nutzen? Ein wenig Basiswissen und vor allem Offenheit für die Potentiale, die im “digitalen Neuland” liegen. Auch wenn es uns Menschen zunächst näher liegen mag, uns von den Risiken beeindrucken zu lassen.

Das Digitale ist Risiko und Chance zugleich

Ja: Digitale Kommunikationskanäle und Social Media können unglaublich ablenken, sie können uns zerstreuen und von Wichtigem abhalten. Ja: [Algorithmen werden Jobs ersetzen], vor allem die Jobs, die aus Routinetätigkeiten bestehen. Und ja: Nicht jedes digitale Tool, das auf den Markt kommt, überzeugt durch einen wirklich relevanten Nutzen.

Neurobiologisch sind wir mit genau drei Reaktionen auf eine mögliche Gefahr ausgestattet:

1️⃣ Rückzug
2️⃣ Schockstarre
3️⃣ Angriff

Wie reagierst du aufs Digitale? Gehst du in den Rückzug oder verfällst du in Schockstarre? Oder wechselst du in den Modus des positiven Angriffs? Wenn Letzteres auf dich zutrifft, bist du hier genau richtig. Denn dann hast du die Lust, die Chance anzupacken, die sich im Digitalen verbirgt. Dir fehlt vielleicht nur noch der “Pack-an”: die Flamme, die deine Ideen zum Zünden bringt oder die Methode, mit der du deine Energie und Neugier lenken kannst. Wo genau loslegen? Und wie genau funktioniert das eigentlich?

Chancendenken als Digital Mindset-Methode

In meinem Buch “Die Zukunft ist menschlich” habe ich mich damit beschäftigt, wie jeder Mensch einen Beitrag zu einer positiven Zukunft leisten kann – für sich selbst, aber auch für die Gesellschaft. Das Ergebnis ist ein Manifest für einen intelligenten Umgang mit dem digitalen Wandel in unserer Gesellschaft, ergänzt durch einen Methodenkoffer voller “Hands-on”-Werkzeuge, die Jedermann und -frau sofort umsetzen kann.

Manchmal fehlt es an einem Schuss am Mut, etwas Neues anzugehen. Das Ganze erscheint wie ein Riesenprojekt und es stellt sich die Frage, wie man das hoch gesteckte Ziel überhaupt erreichen kann. Noch bevor du loslegst, liegt die Flinte im Korn. Der Frust ist groß, wenn etwas nicht gelingt. Das geht fast jedem so.

Mit dem digitalen Mindset Neuland entdecken

Wir werden nicht mit der Einstellung geboren, täglich Neuland zu entdecken – vielmehr sind wir bestrebt, Routinen zu schaffen. Doch wie eignen wir uns eine gewisse “Pionierdenke” an? Erstens: Wir glauben fest daran, dass wir es schaffen können. Und zweitens: Wir gehen mit den passenden Methoden sofort in die Umsetzung unserer Pläne.

Wie denkt ein Pionier? In meinen Chancendenken-Methodenkoffer habe ich zwei Pionier-Methoden aufgenommen, die ich im Silicon Valley kennen gelernt habe:

🚀 Denke 10x so groß, statt 10 %.
🚀 Egal, wie verrückt eine Idee ist: Sag erst 2x “Ja, und” und dann erst 1x “Ja, aber”.

Ein Beispiel aus der Praxis: Stell dir vor, du organisierst das Sommerfest im Sportverein deiner Tochter. Du weißt, dass der größte Traum der Fußballabteilung ein Kunstrasen ist. Statt das Fest mit 10 % mehr Beteiligung, Kuchen oder Hilfe zu planen – um langsam Rücklagen zu schaffen –, denkst du nun jedoch 10x so groß. Denn vielleicht gelingt es, mit dem Fest gleich den kompletten Fußballrasen zu finanzieren? Scheint dir unwirklich? Wenn du beginnst, 10x so groß zu denken, wird es jedoch real: Du suchst dir weitere Freiwillige, ihr organisiert ein kleines Konzert, akquiriert Spender und Sponsoren. Wie großartig wäre das? Oft begrenzen wir uns in dem, was wir glauben, erreichen zu können. Glaube daran, dass du es schaffen kannst – und du wirst überrascht sein, zu welchen Leistungen ihr gemeinsam auflaufen werdet.

Und wenn dir im Verlaufe deines Projektes Widerstände begegnen? Dann reagiere immer erst 2x mit “Ja, und”. Dadurch ändert sich deine Haltung.

Versetze dich wieder in die Organisation des Sommerfestes: Du schlägst den anderen Eltern im Verein vor, dass ihr das Fest richtig groß aufzieht und damit die Finanzierung des Kunstrasens anschiebt. Deren erste Reaktion lautet: “Ja, aber… wer soll da denn was spenden?” und “Ja, aber… wie soll unser kleines Eltern-Team das denn schaffen”. Du lässt dich hier jedoch nicht entmutigen, sondern entgegnest vielleicht: “Ja, und… wir werden es nicht wissen, wenn wir es nicht versuchen.” oder “Ja, und… es wäre eine wirklich tolle Gemeinschaftsaktion und ein guter Impuls für unseren Verein.”

Physiologisch verändern wir uns, wenn wir “Ja, und” sagen und denken. Wir sind dann offen für das Neue, während ein “Ja, aber” uns verschließt. Wir verschränken unsere Haltung und den Glauben daran, dass wir es schaffen können.

Probier es mal aus. Ich garantiere dir, es verändert etwas zum Positiven. Und wenn du einmal weißt, dass du das zuvor unmöglich Geglaubte schaffen kannst, wirst du dich an weiteren großen Zielen probieren. Du wächst mit jeder Aufgabe.

Digitales Mindset heißt auch: Über sich hinauswachsen

Ich kann das bestätigen. Seit 25 Jahren bin ich inzwischen selbständig. Begonnen noch während des Promotionsstudiums, wollte ich damals “nur” meine sehr frühen Kenntnisse über die Möglichkeiten des Internets wirklich nutzen. Statt mich bei einem einzigen Unternehmen anstellen zu lassen, hatte ich einfach große Lust, mit verschiedenen Kunden arbeiten. Jede Anfrage, die mich erreichte, war sie auch noch so groß, prüfte ich. Ich überlegte, ob meine Kenntnisse dafür schon genügten, oder ob ich mir zutraute, sie mir für das Projekt anzueignen.

Du ahnst, was passiert ist: Oft hatte ich die Kenntnisse noch nicht, aber ich war sicher, dass ich es schaffen konnte. Also richtete ich auch Internetcafés in großen Buchhandlungen ein, obschon ich vorher keine Erfahrung mit der Fernwartung solcher Rechner hatte. Und sie liefen. Für alle Parteien war dies ein Erfolg: Mein Kunde erntete großes Lob für seine Weitsichtigkeit, sehr früh das Internet in seine Buchläden zu holen. Und ich hatte den Elefanten besiegt, etwas vollkommen Neues für mich erschlossen zu haben. (Und die ersten Onliner meiner Stadt hatten nun ein beliebtes Ausflugsziel.)

Digitales Mindset: Chancendenken

Schau dir mein kleines Poster an, das ich übrigens selbst gezeichnet habe. “Mach einfach mal” ist eine weitere Methode, die ich gerne praktiziere. So auch mit meinen “Anfängerkenntnissen” im Sketchnoting. Ich weiß, Portraits muss ich noch üben (s. unten rechts 😉 ) – aber ansonsten habe ich mich in Schönschrift geübt. Druck es dir gerne aus und nutze es in deinem täglichen Tun. Das geht privat oder im Ehrenamt genauso wie bei der Arbeit.

Methodenkoffer Anleitung zum Chancendenken Sketchnote

Erzähl mir, wie es dir damit ergangen ist. Ich freu mich drauf.

 

P.S. Im Trailer zu meinem Buch hab ich das Ganze auch in ein Video verpackt.

 

 

 

 

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