Wie unsere Zukunft in der Digitalität aussehen könnte

Wie wird ein Tag in der Zukunft aussehen, wenn das Digitale unser Leben vollständig durchdrungen hat? Ich spiele mit Euch einmal einen Tag in der Zukunft durch.

Die intelligente Toilette und die smarte Matratze sind dann ganz übliche Gegenstände in unserem Alltag und wissen mehr von mir als ich selbst. Wie fühlt sich das an? Wie gehen wir damit um?

Problematisch wird es immer dann, wenn der Mensch passiv wird und die Dinge nicht selbst im Griff hat. Wichtig ist, dass wir ins aktive Gestalten kommen und auch die Frage, wie wir bewusst mit Daten umgehen. Es lohnt sich, auf die Chancen, statt auf die Risiken zu schauen. Dazu habe ich einige Methoden dabei, die jeder direkt einsetzen kann. Z.B. den Methodenkoffer zum Chancendenken.

Mehr im Buch „Die Zukunft ist menschlich“ oder unter www.die-zukunft-ist-menschlich.de

———– Der Podcast als Transkript ———–

Episode 2 – Chancendenken – Ein Tag in der Zukunft – 18.12.19 – 19.12.19, 15.41.mp3

[00:00:01] Herzlich willkommen im Podcast Chancendenken – Wie wir in der digitalen Welt leben wollen. Ich bin verheiratet, Mutter von drei Kindern, Autorin, Digital Unternehmerinnen und Online Enthusiastin. Meine Passion ist es, die Zukunft zu gestalten, und das digital und analog. Immer für den Menschen. Wenn du auch Spaß daran hast und wissen willst, wie du dies anpacken kannst, dann hör hier rein. Danke, dass du dir die Zeit nimmst. Los geht’s.

[00:00:37] Heute möchte ich euch ein Stück weit mit in die Zukunft nehmen und einen Ausschnitt meines Buches hier besprechen. Das Buch heißt „Die Zukunft ist menschlich“ und ist geschrieben als Manifest für einen intelligenten Umgang mit der Digitalisierung in unserer Gesellschaft.

[00:01:08] Vielleicht ein Kuriosum vorweg: Das Buch gibt es jetzt gut zwei Monate. Und das Aufregendste war, als es – noch vor der Auslieferung – bei Amazon gelistet wurde. Dann steht da in welcher Rubrik das Buch spielt, und es stand dort chinesische Politik und koreanische Politik. Der Verlag sagte, das wird automatisch einsortiert. Schöner Effekt der Digitalisierung.

[00:01:40] Also nicht erschrecken. Das Buch hat tatsächlich nichts mit der Politik dieser beiden Staaten zu tun. Es spielt ein ganz kurzes Stück darin, weil ich zweimal in Südkorea war und darüber spreche, wie dort der digitale Wandel angegangen wird und was vielleicht spannend ist als Inspiration. Es gibt einen ganz kurzen Reisebericht und eine Zusammenfassung. Die drei wichtigsten Dinge, die ich von dort mitgenommen habe und euch mitgeben möchte. Aber das hat nun wirklich nichts mit der nord- oder südkoreanischen Politik zu tun, schon gar nicht mit der chinesischen Politik. Also, ich muss mich jetzt mal damit auseinandersetzen, wie man bei Amazon denn richtig einsortiert wird. Eine Aufgabe für die nächsten Tage. Ich werde berichten, wie gut das funktioniert hat. Soviel zu den digitalen Kuriositäten.

[00:02:35] Aber jetzt der versprochene kurze Einblick. Beginnend mit dem chinesischen 😉 Sprichwort, dass der eine oder andere von euch vielleicht kennt. Dort heißt es „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen“. Und du ahnst schon. Ich möchte ganz gerne gemeinsam mit dir Windmühlen bauen.

[00:02:58] Die Veränderung ist ganz klar, dass das Digitale da draußen, und nicht nur da draußen, sondern auch in unserer Hosentasche, eigentlich täglich privat wie im Job und für alle – für Eltern, für Kinder, Enkelkinder stattfindet. Damit setze mich schon über 20 Jahre auseinander. Ich komme selbst aus der Wirtschaftsinformatik und es hat mich recht früh, als im Jahr 95 gerade die ersten Webseiten für Firmen gebaut wurden, eher zufällig gepackt. Davon erzähle ich vielleicht auch einmal. Aber das soll jetzt hier nicht das zentrale Thema sein.

[00:03:37] Ich möchte gern auf eine Reise gehen, und die geht so: Wir befinden uns im Jahr 2050, einem Jahr, in dem alles digitalisiert ist, was digitalisiert werden kann. Die lange Ankündigung ist wahr geworden, und wir werden uns fragen: Wo steht der Mensch? Wir schauen uns in die Augen und stellen fest, dass wir immer noch da sind, ja es sogar Dinge gibt, die zutiefst human geblieben sind und, huch, entgegen allen Vorhersagen nicht von Maschinen übernommen worden. Im Gegenteil, der Mensch wird hier nun besonders wertgeschätzt. Mehr noch als vor Beginn der digitalen Revolution. Das war ein ganz kurzer Ausschnitt, wie unser Leben aussehen wird im Jahr 2050.

[00:04:21] Es ist wirklich meine absolute Passion, die Zukunft zu gestalten, und das immer für den Menschen mit dem Menschen. Ich selbst mache jetzt 20 Jahre online Marktforschung mit meinem ersten Unternehmen. Und ich finde es total spannend, vom Schokoriegel bis zum Elektroauto – oder inzwischen auch zur Drohne wirklich sehr zukunftsgerichteten Themen oder Fortbewegungsmitteln in dem Fall -, wie wir diese so gestalten, dass sie wirklich uns Menschen dienen und nicht das Schreckensszenario, das vielleicht in dem einen oder anderen Science-Fiction-Film schon spielt, dass der Mensch keine Rolle mehr spielt. Ich glaube, das wird nicht kommen. Ich glaube aber auch, wir müssen dafür gemeinsam etwas tun. Ich finde ein ganz schönes Zitat von Konfuzius, viele, viele hundert Jahre vor Christus, besagt „Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt“. Ich glaube, wir alle gehen ständig erste Schritte, und ich möchte uns gemeinsam ein bisschen mehr motivieren und vielleicht auch ein bisschen pushen, dass wir Spaß daran haben und gemeinsam diesen ersten Schritt in eine sehr schöne, verheißungsvolle Zukunft gehen. Eigentlich eine Harmonie zwischen Mensch und Maschine? Computer ist bei mir oft einfach kurz „die Maschine“.

[00:05:48] Die Reise in die Zukunft könnte so aussehen. Nehmen wir einmal an, wir reisen 20 Jahre voraus, und ein typischer Tag sieht so aus: Noch bevor ich wach werde. Auf meiner intelligenten Matratzem, registriert diese die Schlafqualität und stellt automatisch die optimale Temperatur ein. – Falls du dich wunderst, im Hintergrund schläft gerade mein Hund und träumt. Also, die komischen Geräusche sind ein träumender Hund. Aber zurück zum Tag in der Zukunft. Das war jetzt vollkommen aus der Realität gegriffen. Zurück in die Zukunft. Wir sind auf der intelligenten Matratze, die merkt, wenn ich wach werde und wenn ich wach werde, sendet sie automatisch ein Signal an die Kaffeemaschine. Die weiß, was ich gerne mag um die Uhrzeit. Und wenn ich dann aus dem Bad taumele, dann wartet da schon mein Lieblings-Cappuccino auf mich, aktuell mit leckerer Ersatzmilch, meiner Lieblingsmarke, die ich entdeckt habe. Frisch gebrüht, kann ich dann also mit diesem Cappuccino wachwerden und genießen. Nur der Kaffee reicht nicht als Flüssigkeit über den Tag. Also habe ich den ganzen Tag meine intelligente Flasche dabei. Der Sensor in der Flasche, der misst, wie viel ich trinke. Wenn das zu wenig sein sollte, blinkt sie lustig, und die Flasche sendet mir auch eine kurze Push-Nachricht auf mein Handy und erinnert daran, dass ich doch unbedingt noch einen großen Schluck nehmen sollte.

[00:07:13] Was reingeht, muss auch raus. Die intelligente Toilette analysiert wichtige Vitalparameter aus meinem Urin oder auch über den Blutdruck, der über den Sitz gemessen werden kann. Die Daten werden automatisch an den Arzt gesendet. Der meldet sich, wenn irgendwas Auffälliges ist, mit einer passenden Therapie. Und die passende App sagt mir, was ich über den Tag denn essen sollte. Damit meine Bioparameter nicht auffällig werden.

[00:07:47] Ich mache mich auf eine Kurzreise auf und chatte kurz mit meinen Haushaltsgeräten per App. Der Kühlschrank schlägt vor, er hat ein Stromsparmodus, dass er den aktivieren möchte. Ich klicke kurz OK auf dem Smartphone, und daraufhin wünschen mir meine Hausgeräte eine gute Reise und ich kann los. Vorm Haus steht mein intelligentes Auto. Ich setze mich rein und natürlich nicht mehr hinters Steuer. Es ist ein autonomes Auto. Ich setze mich in einen der bequemen Sessel und kann auf den großen Displays an den Seitenwänden meine Lieblingsserie anschauen oder die aktuellen Nachrichten, die individuell für mich zusammengestellt werden, betrachten. Das Auto weiß natürlich, wo es hingeht. Es hat meinen Kalender voll im Griff und bringt mich an mein Ziel.

[00:08:34] Das als kleiner Ausflug in die Zukunft. Was denkst du? Ist das super? Ist das die Zukunft, wie du sie dir vorstellst oder eher nicht?

[00:08:46] Ich spreche viel mit Menschen und gucke in die Augen, wenn ich dieses Szenario in meinen Vorträgen vorstelle. Und mindestens zwei Drittel, je nachdem, welche Zielgruppe im Raum ist, hat den Daumen nach unten und sagt: Das finde ich abschreckend, das möchte ich nicht. Es hat viel damit zu tun, dass man sehr passiv ist. Also die Haushaltsgeräte sagen – Das ist ja vielleicht sogar noch praktisch, ich spare Strom. Sie sagen mir Passt mal auf, ich habe hier einen anderen Modus. Aber die Matratze misst automatisch, die Toilette misst, was es geht an den Arzt, und man hat so das Gefühl, man hat es gar nicht mehr selbst im Griff. Und ich glaube tatsächlich, dass das einer der großen Aspekte ist. Wir werden viel über Daten reden, wo wir Daten hinterlassen, wie wir damit umgehen.

[00:09:34] Aber ich glaube tatsächlich, dass wir in diesen Modus kommen müssen: Jeder Einzelne von uns, dass man es aktiv gestaltet. Und ich habe ein paar Ideen dazu, wie das gehen kann. Ich habe den Podcast bewusst „Chancen Denken“ genannt, weil ich denke, wir müssen die Chancen sehen, nicht die Risiken der Digitalisierung. Na ja, was heißt müssen? Ich rate dazu. Ich habe viele, viele Methoden in den letzten Jahren ausprobiert und möchte einige davon euch mitgeben.

[00:10:05] Und viele davon sind tatsächlich geeignet, sie sofort umzusetzen. Einfach mal zu schauen, was macht das. Wenn ich im Job beispielsweise das Gefühl habe, es überrennt mich jetzt hier und ich habe es nicht wirklich im Griff. Ich bin nicht in der Lage, diese ganzen digitalen Automatismen, die eingeführt werden, oder neue Produkte, wirklich zu beherrschen und selbst zu gestalten. Also selbst in die aktive Gestalterrolle zu kommen. Das ist etwas, wo ich mich ausführlicher in den kommenden Wochen und Monaten mit dir in diesem Podcast auseinandersetzen möchte.

[00:10:39] Ich habe mir vorgenommen, ich möchte immer so zehn Minuten Zeit verbringen und wenn ich Gäste habe, wird es automatisch länger werden. Das wird es auch geben. Ich habe viele Interviews geplant. Aber dann möchte ich dir, wenn du jetzt schon neugierig bist und sagst, Ja, was ist denn das? Welche Lösungsansätze gibt es oder welche Methoden? Dann empfehle ich dir meinen Methodenkasten zum Chancendenken. Ich habe so eine Anleitung zum Chancendenken, auch selbst in Sketchnotes gezeichnet. Das packe ich in die Shownotes. Da kannst du reinsehen. Dann danke ich dir, dass du dir heute die Zeit genommen hast für mich. Es war ein kurzer Flug in die Zukunft, um mit und ohne Hund wieder zurück in die Vergangenheit zu kommen. Ich freue mich, wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist, und fände es ganz spannend zu hören, was Spannendes für dich dabei war. Leg los! Einfach nach dem Motto „Einfach mal machen“. Das ist übrigens eine Methode. Und wenn du tiefer einsteigen möchtest, ganz unruhig geworden bist, lies sehr gerne mein Buch „Die Zukunft ist menschlich“. Das bekommst du beim Buchhändler deines Vertrauens auch um die Ecke, nicht nur online.

[00:11:50] Mit dem habe ich vorhin angefangen. Aber ich muss nicht unbedingt damit enden. Und ich freue mich auch sehr über deine Bewertung und wenn du Freunden davon erzählst. Vielen Dank und bis bald.

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