Wie das Auto aus der Zukunft tickt

Heute es um das digitale Auto oder das Elektroauto, das ich als sehr digital empfinde. Und es geht ganz konkret um eine Marken- und Produkterfahrung, die ich seit fünf Jahren mache. Denn da bin ich auf das Elektroauto umgestiegen. Das erste Mal hatte ich im Jahr 2013 Kontakt, als ich in Kalifornien, USA, im Silicon Valley war und an einer Ampel bei Grün lautlos die Autos los flitzten. Ich hörte damals das erste Mal die Marke – Tesla – und hatte vorher noch nie etwas davon gehört. Vielleicht ist das eher was für Auto-Freaks – das bin ich jetzt nicht -, die schon mal Kontakt mit der Marke hatten, weil die am Autohimmel neu aufkam. Ich habe das nur am Rande wahrgenommen, aber hab mich damit auch nicht weiter damit beschäftigt, als ich zurück war. Das ist ziemlich genau sieben Jahre her. Ein Jahr später stand die Entscheidung an: Was wird das Firmenauto? Ich bin jetzt lange selbstständig und habe dann in Dreijahreszyklen ein klassisches Leasing-Auto. Und ich lege auch keinen Wert auf ein Statussymbol. Es muss praktisch sein, die Kinder müssen reinpassen und ich muss damit aber auch längere Strecken zurücklegen können. Also auch mal eine Fahrt über 200-300 Kilometer, eine Strecke hin und zurück, muss gehen. Das heißt ein Kurzstreckenfahrzeug, ein Stadtauto, kommt nicht in Frage.
Wenn Ihr mehr lesen wollt: Mein Buch “Die Zukunft ist menschlich” behandelt Mobilität noch mal ausführlicher.

———– Der Podcast als Transkript ———–

Episode 5 – Chancendenken – Digitales Auto – 22.01.20, 08.15.mp3

[00:00:00] Heute geht’s um das digitale Auto, oder, wie wir es in der Gegenwart nennen: das Elektro-Auto. Herzlich willkommen im Podcast Chancen denken, wie wir die Zukunft leben wollen. Ich bin Autorin, Digitalunternehmerin und Onlineenthusiastin. Meine Passion ist es, die Zukunft zu gestalten und das digital und analog, immer für den Menschen. Wenn dir das auch Spaß macht und Du neugierig bist, wie man es anpacken kann, dann hör hier rein. Danke, dass du dir die Zeit nimmst. Los geht’s.

[00:00:58] Heute es um das digitale Auto oder das Elektroauto, das ich als sehr digital empfinde. Und es geht ganz konkret um eine Marken- und Produkterfahrung, die ich seit fünf Jahren mache. Denn da bin ich auf das Elektroauto umgestiegen. Das erste Mal hatte ich im Jahr 2013 Kontakt, als ich in Kalifornien, USA, im Silicon Valley war und an einer Ampel bei Grün lautlos die Autos los flitzten. Ich hörte damals das erste Mal die Marke – Tesla – und hatte vorher noch nie etwas davon gehört. Vielleicht ist das eher was für Auto-Freaks – das bin ich jetzt nicht -, die schon mal Kontakt mit der Marke hatten, weil die am Autohimmel neu aufkam. Ich habe das nur am Rande wahrgenommen, aber hab mich damit auch nicht weiter damit beschäftigt, als ich zurück war. Das ist ziemlich genau sieben Jahre her. Ein Jahr später stand die Entscheidung an: Was wird das nächste Firmenauto? Ich bin jetzt lange selbstständig und habe dann in Dreijahreszyklen ein klassisches Leasing-Auto. Und ich lege auch keinen Wert auf ein Statussymbol. Es muss praktisch sein, die Kinder müssen reinpassen und ich muss damit aber auch längere Strecken zurücklegen können. Also auch mal eine Fahrt über 200-300 Kilometer pro Strecke hin und zurück, muss gehen. Das heißt ein Kurzstreckenfahrzeug, ein Stadtauto, kommt nicht in Frage.

[00:02:34] Damals also 2014, gab’s da eigentlich noch nichts. Bis auf diesen amerikanischen Hersteller Tesla, der hier noch ziemlich unbekannt war. Ich musste mich auch erst mal so ein bisschen rein denken und schauen, was für ein Auto ist. Man kann sich da online informieren. Sie haben eine unglaublich schöne Website, und es gibt entgegen dem System, wie wir es kennen, keine Händler, zu denen man gehen kann, sich informieren kann, dann einen Preis verhandelt und dann dort kauft. Sondern es gibt Filialen des Unternehmens. Die nächste Filiale für uns war in Düsseldorf, das sind so 80-90 Kilometer von Aachen. Da sind wir hin. Und das war tatsächlich schon eine ganz andere Erfahrung: Kein großer Showroom mit einer großen Ausstellung, sondern ein Auto, ein kleines Gebäude, unglaublich passionierte Menschen, leidenschaftliche Tesla-Fans, Verkäufer, die ein ganz anderes Bild vom Autoverkäufer für uns abgaben. Genau genommen waren es keine Autoverkäufer. Das waren Marken-Enthusiasten, die aus Überzeugung Dir das Fahrzeug vorgestellt haben, das Prinzip, das dahinter steht und mit denen du dann auch auf eine Probefahrt gehen konntest. Eine begleitete Probefahrt wohlgemerkt. Was ich auch ganz interessant fand. Dann sitzt Du das erste Mal in so einem Auto und merkst: es ist wirklich sehr anders.

[00:04:10] Da möchte ich einmal ein wenig durchgehen. Du hast schon gehört, meine 4Ws, durch die ich gerne durchgehe und die Welt einteile, die Welt verstehe. Und tatsächlich erklärt sich darüber für mich auch der Erfolg eines Fahrzeugs wie Tesla im Vergleich zu dem Wettbewerb. Denn inzwischen gibts einiges an Wettbewerb, und das ist auch gut so. Und ich würde mir wünschen, dass ich auch von einem tollen deutschen Hersteller ein vergleichbares voll elektrisches Auto kaufen könnte. Aber das ist auch im Jahr 2020 noch nicht der Fall. Und das ist jetzt mal, sieben Jahre später. Ich selbst fahre jetzt im sechsten Jahr das elektrische Auto, den zweiten Tesla, und Ende des Jahres läuft die nächste Leasingperiode aus und ich sehe nicht, dass da was anderes kommt. Mein Mann hat jetzt kürzlich eine Recherche gemacht, vor ein paar Tagen hat mal geguckt, was so alle deutschen Hersteller anbieten. Und er kam mit der Erkenntnis raus: Da gibt es nichts. Und ich erkläre Dir jetzt warum. Wieder in meiner kleinen Struktur, an der wir uns so ein bisschen durch hangeln, die auch ein bisschen Orientierung gibt vielleicht und auch ein ganz gutes Verständnis, wie Märkte ticken und wie man Erfolg auch ein ganzes Stück weit vorher schon bestimmen kann, indem man die richtigen Weichen stellt.

[00:05:36] Das erste ist der relevante Nutzen, über den spreche ich gerne, und den halte ich auch für hoch relevant und wichtig. Und den unterscheide ich in funktionale Nutzendimensionen und emotionale. Funktional ist so etwas wie die Reichweite. Wie weit fährt das Auto? Es fährt 400 km. Das ist schon ziemlich weit.

[00:05:57] Das heißt aber wenn ich von hier nach Frankfurt fahre und zurück, muss ich einmal aufladen, weil die Strecke sind, so um die 200 Kilometer. Und natürlich hängt die Reichweite davon ab, wie schnell man fährt. Ich bin jetzt kein superschneller Autofahrer, aber das ist schon sehr sportlich mit so einem elektrischen Auto. Und wenn man dann so mit 130 oder mehr als 130 fährt, dann ist die Reichweite entsprechend etwas weniger. Oder wenn es kalt ist, so wie jetzt im Moment im Januar. Dann hat die Batterieleistung auch ganz schnell Verluste, und man muss auf jeden Fall laden. Wenn man dann auf einer längeren Strecke unterwegs ist.

[00:06:36] Dann noch ein funktionaler Nutzen für mich: Es ist rein elektrisch. Es ist kein Hybrid, nicht so eine Zwitterfunktion. Ich weiß noch damals, als ich mich habe beraten lassen in der Filiale. Dann sagten die Menschen dort auch, wie wenig Teile sich in diesen Tesla bewegen (ich habe ehrlich gesagt die Zahl vergessen) und nannten mir die Anzahl Teile im Verbrennungsmotor. Es liegt auf der Hand, dass du einfach weniger Probleme, weniger Wartung, weniger Schäden, Verschleiß hast in einem Auto, was weniger Teile verbaut hat. Und es ist auch so. Ich war so gut wie nie in der Werkstatt mit dem Auto, es ist nahezu wartungsfrei. Und das ist natürlich ein ziemlich starker funktionaler Nutzen. Vielleicht sogar emotional, wenn man sich überlegt. Ich finde es ziemlich einen ziemlichen Pain (Schmerz), zur Werkstatt zu gehen und Termin zu machen, dahin zu kommen, zu organisieren, wie ich hin und zurückkomme. Es sind die kleinen Dinge? Ich finde es schön, wenn ich da nicht hin muss und schon gar nicht nach Düsseldorf.

[00:07:39] Dann ist das Ganze auch komplett neu gedacht. Es hat zum Beispiel nur zwei Knöpfe, sonst nichts. Und das finde ich auch sensationell, weil wenn ich mich in ein anderes Auto setze, dann bin ich erst mal überfordert, wo ich was einstelle. Und das hab ich tatsächlich heute noch im Elektroauto meines Mannes. Ich setze mich da rein – ein deutscher Hersteller, werde ich vielleicht auch mal drüber berichten, aber dafür fehlt mir jetzt hier die Zeit. Ich setze mich da rein, und ich muss mir so dermaßen Mühe geben, dieses Auto zu verstehen. Ich finde, es sollte umgekehrt sein. Das Auto soll mich verstehen und mir folgen und auf mich eingehen als Autofahrer und nicht ich sollte als Mensch drin sitzen und erst mal die Maschine verstehen. Finde ich vollkommen unpassend, ist aber die Denke von den meisten Fahrzeugen, die ich so erlebe. Ich gehe es vielleicht ein bisschen bewusster noch da durch, seitdem ich seit fünf Jahren dieses ganz andere Erlebnis habe. Und ich bin oftmals wirklich genervt, was von mir erwartet wird. Ich habe auch ganz lustige Erlebnisse gehabt mit Taxifahrern und ihrem allerneuesten Taxi. Da kann ich auch mal drüber berichten. Ich frage die natürlich immer auch ein bisschen aus. Wie so ihre Erfahrung ist, wie Sie sich dabei fühlen. Ich glaube, nur wenn man sich gut fühlt darin oder vielleicht sogar begeistert ist von dem Produkt, dann kaufst du es wieder. Dann wirst du es auch Freunden empfehlen. Und das macht Erfolg einfach von einem Produkt im Markt aus. Aber gut, ich war eben bei den Knöpfen: keine Knöpfe. Es gibt genau zwei Knöpfe im Tesla: Das eine ist Warnblinklicht und ist auch wirklich wichtig, z.B. beim Stauende, schnell drauf drücken können, Unfallstelle. Da muss ich nicht lange suchen und der ist wirklich in Reichweite, sofort da. Und der zweite Knopf ist mechanisch, das Handschuhfach: das Handschuhfach auf oder zumachen. Ansonsten wird alles, wirklich komplett alles über ein großes Display gesteuert und es gibt keine weiteren Knöpfe. Bis auf die Schalthebel natürlich, Blinker, Scheibenwischer und so. Aber ich denke, das versteht sich von selbst.

[00:09:38] Weiteres Thema Ladenetz. Und das ist ein super zentrales Thema beim Elektroauto. Tesla kommt mit einem eigenen Ladenetz. Das heißt, du kannst jede Strecke machen, indem du bei Tesla selber auflädst. Mal eben rausfahren und da sind so sogenannte Schnelllader. Die Hälfe der Batterie ist in 20 Minuten geladen und dann kannst du weiterfahren. Und das eingebaute Navi berechnet die Strecke auch mit Laden. Das heißt, das eigene Ladenetz ist drin und der sagt Dir: Jetzt hier raus, lade. Du bekommst auch eine kurze Nachricht auf dem Handy in der App “Du kannst jetzt weiter fahren. Auto ist genug geladen, um Ziele zu erreichen” oder die nächste Ladestation. Und du hast dieses eigene Ladenetz und das funktioniert immer. Das ist natürlich komplett anders, als man es sonst kennt. Man fährt an irgendeiner Tankstelle raus. Nein, hier fährt man zum Ladenetz. In der Regel sind die an Autohöfen oder bei McDonald’s stehen die auch öfters. Und tatsächlich, das berichten auch unglaublich viele Tesla-Fahrer trinkt man eigentlich eher in Ruhe seinen Kaffee, als dass man sich dann hetzen lässt. Und wenn die Nachricht kommt “Du kannst jetzt weiterfahren”, sofort ins Auto springt. Das kann auch mal vorkommen, dass man darauf wartet, weiter zu fahren.

[00:10:53] Aber tatsächlich hat sich auch so ein Stück weit mein Fahrverhalten geändert. Ich fahre entspannter und hab selbst wirklich mein Verhalten geändert. Da gehört schon einiges dazu, dass wir als Menschen unser Verhalten ändern.

[00:11:03] Und noch ein wichtiger Nutzen: Es gibt Wifi Updates vor der Haustür. Das heißt, die neueste Software-Version zieht er sich über Nacht aufs Auto. Das verbindet sich hier mit meinem Wifi zu Hause. Es zieht sich das Update und am nächsten Morgen habe ich dann einen Bildschirm, wo draufsteht, was die neuesten Features sind, die neuesten Funktionen, die er sich dann heruntergeladen hat.

[00:11:27] Emotional gibt’s auch einige einige Nutzenfaktoren, die ich für mich wahrnehme. Zum ihn unglaublich schön. Da tickt jeder anders und das ist auch gut so. Ich steh weniger auf ganz viel Funktion und finde das Auto auch sehr reduziert, was ich wichtig finde. Beim Kauf übrigens auch: Nicht zig Pakete, die überladen sind, die mich überfordern. Sondern es ist es super wenig auszuwählen und die Komplexität der Entscheidung ist wirklich aufs Mindeste reduziert, was ich super finde.

[00:11:58] Es ist zukunftsweisend. Das ist wirklich für mich das Auto aus der Zukunft, und das fahre ich unglaublich gern, und zwar heute immer noch. Es ist auch heute noch für mich das Auto aus der Zukunft. Das ist faszinierend. Und tatsächlich, ich merke auch, wenn ich mit Menschen spreche oder jemand mitfährt: Die Faszination steckt sofort an. Also da ist etwas, was wirklich sehr anders ist als das, was wir sonst so kennen.

[00:12:19] Ich kann mich darauf verlassen. Sehr, sehr wichtig. Es zieht sich Updates, wenn irgendwas ist. Wenn ein Fehler erkannt wird, wird sofort drauf gezogen. Es kommen neue Features, es wird Neues entwickelt. Das mir total Freude bereitet und Nutzen bringt. Wie kürzlich der Hundemodus, der kürzlich aufgespielt wurde. Unser Hund sitzt schon mal kurz im Auto, wenn ich irgendwo etwas erledige. Und der Hundemodus hält jetzt die Temperatur im Auto, auf dem großen Bildschirm ist eine Nachricht für alle, die sich vielleicht Sorgen machen um den Hund, die genau in jenen Minuten vorbeikommen. Dort steht: Mein Besitzer ist gleich wieder zurück. Im Auto sind 20 Grad Temperatur. Das ist natürlich wunderbar. Und natürlich: Die Alarmanlage von Bewegungen innen ist ausgeschaltet. Wenn außen Jemand rütteln würde oder sich zu schaffen macht, dann würde sie sicher noch angehen. Das ist schon cooler Modus, der Hundemodus. Hat sich ein Nutzer gewünscht über Twitter und Elon Musk hat es dann umsetzen lassen.

[00:13:14] Dann eine sehr persönliche Ansprache. Das tickt tatsächlich total anders. Das sind überzeugungstäter. Und auch der Bestellprozess ist schon sehr anders. Weil ob du online bestellt oder in der Niederlassung, das ist dasselbe. Also Du feilschst da nicht über den Preis, sondern bestellstt gemeinsam das Auto. Und das finde ich auch total toll und reduziert auf das Wesentliche.

[00:13:35] Jetzt würde ich gerne noch ausführlich über Marke sprechen und über die Zeit. Ich glaube, es ist vor seiner Zeit so viel dazu schon, zum Faktor Zeit. Die Marke ist neu und unbekannt, sie ist aber auch faszinierend und mutig. Da gehe ich vielleicht bei einem anderen mal noch drauf ein. Und wenn ich so ins Chancendenken komme, dann würde ich sagen, man muss schon aus der eigenen Komfortzone kommen. Das merke ich, wenn ich mit Menschen spreche, die mir ganz viele Fragen stellen. Das ist schon sehr anders. Man muss es einfach mal machen. Ich kann es nur empfehlen. Und wenn es nur mal probeweise ist. Es ist großer Spaß, immer wieder neu.

[00:14:10] Und damit ende ich für heute aber auch, sonst wird es zu lang. Ich könnte jetzt noch eine halbe Stunde darüber sprechen. Es war ein Wunsch eines Lesers, dass ich über den Tesla spreche. Das werde ich sicher nochmal machen, Erfahrungsberichte gibt’s eine Menge in über fünf Jahren.

[00:14:27] Aber für heute danke ich dir, dass du die Zeit genommen hast. Ich freue mich, wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist. Ich freue mich, von dir zu hören. Und wenn dich das Thema interessiert: Darüber spreche ich tatsächlich auch ganz viel in meinem Buch “Die Zukunft ist menschlich”. Davon bin ich fest überzeugt. Das gibt’s beim Buchhändler deines Vertrauens. Und ich freue mich, wenn du diesen Podcast bewertest und deinen Freunden davon erzählst. Vielen Dank und bis bald!

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