In dieser Folge geht es um Jobpotenziale in der Digitalität.

Gemeinsam mit Insa Uhlenkamp spreche ich darüber, welchen Einfluss Digitalisierung auf Jobs und Berufsbilder haben wird.

Außerdem diskutieren wir, wie Digitalisierungsprozesse besser in Unternehmen integriert werden können und welche Veränderungen Digitalisierung in der Zukunft bringen wird.

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“Von Natur aus anders” von Doris Bischof-Köhler ,
“5 Uhr-Club” von Robin Sharma,
“1 % -Methode” von James Clear

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———– Diesen Podcast zum Lesen – von einer KI transkribiert (und damit nur zu 90 % perfekt 😉 ) ———–

[00:00:00] Herzlich Willkommen im Podcast Chancendenken Wie wir die Zukunft leben wollen. Der Podcast von und mit Andera Gadeib das ist Folge 89 Jan Potenziale in der Digitalität. Ein Gespräch, das ich mit Insa Kulenkampff geführt habe. Digitalität ist die digitale Realität, in der wir leben. Los geht’s. Herzlich willkommen in der Doppelfolge unseres Podcasts, nämlich in der Female Job Journey und im Chancendenken. Hallo Insa.

[00:00:50] Hallo Andera. Schön, dass wir heute sprechen.

[00:00:53] Total. Wir reden heute Insa Uhlenkamp und Andera Gadeib. Und ich würde sagen Insa, stell dich doch kurz vor. Wer bist du und was machst du?

[00:01:03] Sehr gerne. Vielen Dank. Andera. Genau. Insa Uhlenkamp. Ich bin Psychologin und Job Coach und begleite die Frauen dabei, eine Tätigkeit zu finden, in der sie wirklich zufrieden sind. Beruflich erfüllt und mit Freude am Montagmorgen aufstehen. Und gleichzeitig bin ich auch noch tätig als Change Beraterin in einer Unternehmensberatung und helfe da Teams und Menschen neue Technologien, neue oder eher anzunehmen und effektiv zu verwenden. Sehr cool. Genau das mache ich Andera. Was machst du?

[00:01:43] Ja, mega spannend. Also ganz viel Überschneidung. Ich sag immer, ich bin Digitalpionierin. Das klingt schöner als Dinosaurier, weil ich tatsächlich schon seit 1995 im Digitalen unterwegs bin, also einer der ersten Webserver, damals auch einen der ersten kommerziellen mit aufgesetzt habe. Ich bin Autorin des Buches Die Zukunft ist menschlich und beschäftige mich tatsächlich ganz intensiv mit der Frage Wie kann der Mensch die Technologie umarmen, die da jetzt gerade massiv in unsere Welt dringt und das Beste daraus machen und dabei vor allem aber nicht untergehen, sondern umgekehrt sie wirklich so für sich nutzen, dass das eigene Leben, auch der eigene Job noch toller wird oder wieder toll wird, weil an der einen oder anderen Stelle ist das ist das schon ein Thema. Ich habe drei Digital Unternehmen gegründet in den letzten 25 Jahren und jetzt zuletzt hat mich sehr beseelt, ein sehr greifbares Projekt umzusetzen. Da sitze ich auch gerade, nämlich ein altes Stadtpalais aus dem Jahre 1834 inmitten der Aachener Innenstadt zu neuem Leben zu erwecken. Es ist ein sehr großes Haus und Haus Matthéy, heißt es, ein altes Stadtpalais mit einem Garten Palais. Also ich schaue jetzt auch gerade während wir sprechen, in den heute verregneten Garten und dort haben wir einen Ort geschaffen. Also wir heißt mein Mann und ich. Wir haben das Haus von der Stadt übernommen, in dem Zukunft gestaltet werden kann und soll. Hier gibt es Workshop Räume die wir vermieten. Heute Nachmittag wird eine Hochzeit hier gefeiert. Auch schön. Und dabei stand immer der Mensch im Mittelpunkt. Also die Frage Wie kann ich den Menschen mit allen Sinnen erreichen? Also der Gegensatz eigentlich zum Digitalen, weil es so glatte Oberflächen hat und vielleicht recht unpersönlich. Und wir merken, was es für einen Unterschied macht, wenn wir den Menschen wirklich in einem Raum auf besondere Art und Weise empfangen. Also das ist so meine schöne Balance zwischen Tech, also wirklich Hardcore Tech Bits und Bytes bis hin zu programmieren können. Ich bin Wirtschaftsinformatiker, rüber zum kreativen Gestalten von echten, greifbaren Räumen.

[00:04:00] Das klingt ja richtig schön. Und da auch die Frage Ist das dann fernab dieses Digital Business, dieses Vorhabens die Digitalisierung für den Mensch greifbar zu machen? Oder habt ihr auch da quasi digitale Elemente, die für den Menschen erlebbar gemacht werden?

[00:04:17] Ja, das geht komplett Hand in Hand, weil ich glaube tatsächlich, es geht nicht darum, das eine auszublenden. Also wenn man sich in einer schönen realen Umgebung befindet, das Digitale auszublenden und umgekehrt. Weil wir Menschen sind ja jetzt auch nicht so bipolar, dass wir sagen So, ich, ich bin entweder da oder da, sondern es ist ja alles in einem. Und wir haben hier so zwei Gestaltungs Prinzipien. Das eine ist der Mensch im Mittelpunkt mit allen Sinnen, also das funktioniert auch Materialien, die man anfassen möchte. Dazu gehören aber auch sehr digitale Materialien, also digital Beton. Beispielsweise haben wir hier, wo die Menschen sich wundern, wie denn jetzt das Licht und der Bildschirm durch den Beton durchkommt. Und auf der anderen Seite haben wir das Motto Vergangenheit trifft Zukunft. Also wir haben das sehr historische Gemäuer denkmalgeschützt und mit wirklich alten Baumaterialien, die wir auch teilweise wieder hervorgeholt haben, unter etlichen Schichten Tapete wirklich wunderschöne Dinge hervorgekommen sind und aber auch die Zukunft, in dem wir beispielsweise nahezu autark sind mit dem Haus, also Solarenergie auf allen Dächern, die wir durften. Also es ist auch im Denkmal Thema. An Sonnentagen brauchen wir keine Kilowattstunde Strom vom Energieversorger. Das ist für mich auch Zukunft und Technologie.

[00:05:32] Es muss ja nicht nur die digitale sein, aber ich verfolge das zum Beispiel in der App. Also ich sehe sehr genau, wie viel Energie gerade generiert wird, wie viel wir speichern. Und wir haben ja einiges an digitalen Technologien, die sich aber so ein bisschen in den Hintergrund stellen und einfach einen guten Nutzen bieten für die Menschen. Die müssen ja nicht so vordergründig immer sichtbar sein, sondern einfach einfach das Leben leichter machen. Und jetzt arbeiten wir nämlich gerade noch dran. Das ist uns heute Morgen eingefallen. Wenn die Hochzeitsgesellschaft nachher kommt, dann soll die einen schönen Empfang auf diesen digital Beton haben. Da hängt nämlich zum Beispiel auch in der Kutsche Einfahrt. Wir haben ja so eine alte Kutsche Einfahrt, da hängen drei riesen Paneele. Mein Mann ist jetzt parallel dabei, dass wir dann schönes Just married oder so ein nettes Video drauf bekommen und die Gäste dann einfach auf eine sehr besondere Art und Weise im Ambiente dieser Kutsche Einfahrt und mit Hightech aber persönlich berührt werden. Das ist so eine Kombi. Die liebe ich, weil ich glaube alles was unter die Haut geht, wird auch erinnert und es soll diesen Tag einfach so besonders machen.

[00:06:34] Total. Klingt total spannend. Ich glaube, ich muss nachher erst mal gucken, was dieses digital Bitcoin ist.

[00:06:43] Das glaube ich dir. Ja, sehr schön. Setze ich auch einen Link, dann in den in die Shownotes gerne rein. Wir eröffnen das Haus jetzt ganz offiziell übernächste Woche, heute in zwei Wochen. Und wir haben alle unsere Partner, die wir dabei haben, eingeladen, da wir halt so ganz viel Nähe so in Richtung Nachhaltigkeit auch wirklich geschaut haben. Lange Was ist das Richtige? Und oder eben den Menschen erreichen und da wird jeder dieser Partner wird auch eine kleine Tour durchs Haus anbieten und der Digital Beton ist einer davon. Ich bin auch ganz gespannt, was die Menschen sagen werden. Dazu schicke ich dir gern was.

[00:07:14] Schön klingt spannend. Andera Mich wird eines interessieren Wir interviewen uns ja jetzt hier so ein bisschen gegenseitig auch einmal für die Zuhörer innen. Für mich ist immer spannend Du hast jetzt ich finde total spannende Fragestellung und spannende Themen, mit denen du dich auseinandersetzt. Wie war denn so deine Job Journey Dein Weg dahin, dass du gesagt hast Okay, das ist hier mein Thema und was man so deine Stationen.

[00:07:40] Jetzt muss ich aufpassen, dass ich damit nicht den ganzen Podcast fülle. Ich fasse mich kurz Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert, war zweimal in den USA und habe da auch mein Studium abgeschlossen und ich war sehr früh ganz neugierig auf das Digitale, also 95, wer wir ungefähr die Reise mitbekommen hat. Also der eine oder andere war vielleicht gerade geboren. Ich war da schon eine Weile auf der Welt, den ersten Webserver aufgesetzt, das war schon irre früh und so war das auch, dass ich dann nach dem Studium gedacht habe, ich ich gebe jetzt irgendwie nicht all diese Begeisterung fürs Digitale an eine Firma. Das dachte ich nämlich vorher noch, sondern ich mach mich selbstständig. Ich habe mich tatsächlich direkt nach dem Studium selbstständig gemacht, habe erst noch eine Promotion angefangen, aber habe dann Ich bin eigentlich zu ungeduldig für eine Promotion. Das habe ich dann irgendwann noch mal versucht, aber habe dann festgestellt, so ne, dieser Takt, ein Jahr lang Veröffentlichung schreiben, dann dauert das ein Jahr bis die. Das ist nicht meine Welt. Ich brauche dieses agile und auch was tun können, ins Umsetzen kommen. Und so habe ich dann aus der Promotion an der Uni heraus eigentlich die die erste Firma schon gegründet habe, relativ schnell Venture Capital aufgenommen damals und habe damit die Firma auch groß gemacht. Das nützt uns heute noch. Dialego ist die erste Firma, Online-Marktforschung die Mission und das war das war sehr gut, glaube ich, es so zu machen. Ich würde es heute trotzdem anders tun, wie das so oft ist im Nachhinein. Man hat dann sehr jung unglaublich viel Geld in der Hand, also wirklich Millionenbeträge. Und ich habe da auch Geld für Sachen ausgegeben, wo ich heute sage, wie bescheuert war das denn eigentlich? Aber es gibt ja keine Fehler, sondern das war meine bestmögliche Option zu dem Zeitpunkt.

[00:09:21] Und die habe ich genutzt. Ich war Frau in der ersten New Economy Phase, eine 99 dann, weil da habe ich die GmbH gegründet, kurz danach in eine AG umgewandelt und ich war ich war kiloweise Presse wohl, wer alles auf mich zugekommen ist, und ich bin mehrmals gefragt worden Eine Frau, wie haben Sie Ihre Karriere geplant? Und hatte da jahrelang keine Antwort drauf? Heute weiß ich es besser. Heute liegt für mich tatsächlich das. Mag für manche esoterisch sein, für die meisten Frauen glaube ich nicht. Die Antwort im Human Design Ich weiß nicht, ob dir das was sagt. Damit habe ich mich sehr intensiv die letzten Monate beschäftigt und dann festgestellt ich bin totaler Bauch Typ. Ich im Bauch kenne ich die Antwort immer Das musst du dir erst mal eingestehen. Also mit 25 konnte ich das noch nicht, mit 29, als ich dann das Venture Capital angenommen habe, sicher auch nicht in dieser rationalen Businesswelt. Und unterschreibst du Verträge, wo Millionen drunter stehen und versuchst immer rational alles zu ergründen oder begründen, nicht ergründen? Heute weiß ich, ich habe ganz oft Chancen ergriffen. Das war auch damals mein Thema und es haben sich Chancen aufgetan. Ich habe die ergriffen. Ich habe eine Menge ausprobiert, bin auch ganz oft auf die Nase gefallen. Irre oft, bin aber immer wieder aufgestanden. Also aufstehen, Krönchen richten, weitermachen. Und ich glaube, so ein bisschen liegt auch in meinem Lebenslauf. Ich bin Tochter einer deutschen Mutter und eines syrischen Vaters. Also ich bin in beiden Kulturen groß geworden. Die arabische Welt ist sehr anders. Also es ist sicher auch sehr prägend und ich habe jetzt, ich habe diese Woche unsere Karla Preisträgerinnen, also eine von denen kennengelernt, die gerade gestern den Internationalen Karlspreis verliehen bekommen haben.

[00:11:00] Eine belarussische Freiheits Kämpferin Veronika Z. Kahlo. Und die wollte wissen, sie wollte erfolgreiche Frauen kennenlernen. Dann saßen wir zusammen ganz lange im Rathaus in Aachen und als ich ihr meine Geschichte erzählt habe, wurde mir klar Ich habe ganz früh gelernt, mein Schnabel aufzumachen. Also so, und ich glaube, das hat mir geholfen, meinen Weg zu gehen, also wirklich Chancen zu ergreifen und mein Ding zu machen. Und das ist so ein bisschen die Pippi Langstrumpf Welt, muss man sagen, wenn man sich selbstständig macht. Also ich habe mir die Welt gemacht, wie sie mir gefällt. Das geht so lange gut, bis du in irgendwelchen Gremien sitzt oder in größeren. Konstrukten. Da habe ich dann auch gelernt, als ich das erste Mal in so einem Beirat berufen wurde von Bundeswirtschaftsminister Rösler 2013 schon eine Weile her. Das habe ich sehr, sehr lang gemacht auf Bundesebene. Im Moment mache ich es noch auf Landesebene, nämlich die digitalen Minister oder Wirtschaftsminister da zu beraten. Da bist du dann in so Gremien, da wird es schon Ellenbogen, Ellenbogen, ich kämpferisch. Da habe ich auch einiges gelernt und vielleicht kommen wir da noch zu. Ich will es gar nicht so weit ausführen, aber ich habe einen spannenden Weg, glaube ich, den ich sehr liebe. Aber natürlich nicht so geradlinig, wie man jetzt heute sagen würde. So Boah, klasse, die hat ja alles geschafft, ist unabhängig. Ja, das war auch echt ein Weg dahin. Ich würde nicht sagen harter Weg. Aber es war ein Weg mit vielen Erfahrungen, die ich machen durfte.

[00:12:26] Ja, also immer wieder Fehler machen, hinfallen, aufstehen, Krönchen richten. Das ist ja der Weg, wie man lernt, wie man immer weiterkommt. Aber natürlich sehr anstrengend auch. Also das muss man ja beachten. Also deswegen ja.

[00:12:41] Jetzt nebenbei auch noch drei Kinder bekommen. Also sind so also drei Kinder und drei Firmen, das ist, wie du sagst, manchmal anstrengend. Ja, das ist.

[00:12:52] Ja spannend. Klingt nach viel Priorisierung und Fokus.

[00:12:56] Ja, wie bist du denn an deinen Punkt gekommen, wo du heute stehst?

[00:13:00] Ich habe auch eine spannende Frage bei mir. Ich habe Psychologie ja studiert und für mich war eigentlich immer die Sache klar Ich möchte Menschen helfen. Da war mein Studiengang prinzipiell erst mal ganz praktisch und ich wollte erst in die Kinder und Jugend Therapie und hatte da so ein irgendwie so ein so ein Traum Wunschvorstellung. Aber im Laufe meines Studiums bin ich immer mehr dahinter gekommen, dass ich eben auch mit einbeziehen muss, wie ich gerne arbeite. Und ich habe festgestellt, dass immer nur acht Stunden am Tag mit einzelnen Personen zu sprechen, die sehr belastet sind, dass man dafür auch ein Stück weit gebaut sein muss. Und ich habe festgestellt, dass ich das eigentlich, dass es für mich sehr, sehr anstrengend wäre und dass es für mich sehr schwierig wäre, da mitten mit einem Job leben mit Leichtigkeit zu haben. Ich finde das ein extrem wichtiger Job und ich finde es toll, dass viele Menschen eben auch genau in diese Richtung gehen. Aber da habe ich gemerkt Okay, ich muss ein bisschen mehr gucken, wer bin ich eigentlich? Und meine Familie hat immer gesagt, ich habe früher Fußball gespielt und die haben gesagt Insa, so eine Fußballmannschaft, das ist genau das Richtige für dich. Das ist die Größe von Menschen, die du brauchst. Und deswegen habe ich gemerkt, ich muss eigentlich in Kontexte, wo man mit Teams arbeitet, wo man in größeren Gruppen denkt, wo man vernetzt ist und wo man auch gemeinsam Dinge kreiert.

[00:14:25] Und da habe ich dann für mich quasi so ein bisschen eher die die Unternehmenswelt auch gefunden und da festgestellt, dass es, dass das total Spaß machen kann, wenn man da eben so in in den Teams arbeitet und auch die die Menschen in ihrem Job Kontext entwickelt. Und so bin ich dann über die Personalentwicklung in den IT Bereich gekommen. War dann erst bei der Lufthansa in der IT und habe da eben solche Menschen Themen gemacht und habe da immer mehr gemerkt, was die IT für eine Möglichkeit bietet, auf eine andere Art und Weise zusammenzuarbeiten. Also einerseits, wenn man technologische Möglichkeiten hat, klar, aber andererseits eben auch, weil gerade in der IT eine andere Form der Zusammenarbeit gepusht wird, weil schon so klar ist, dass man mit zum Beispiel agilen Methoden ganz anders zusammenarbeiten kann. Dass die Menschen dabei viel besser zusammenarbeiten, dass sie in einem Kontext, in einem Umfeld, da irgendwie auch, ich sag mal ganz platt, Stimmungen arbeiten, die viel menschlicher ist, die viel besser passt. Und so bin ich dann noch stärker in diesen Ja IT und Menschen Fokus gekommen und habe eben auch gesagt okay, ich möchte genau das in Unternehmen umsetzen und mehr Menschen dazu befähigen, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem sie wirklich zufrieden sind. Und in dieser 40 Stundenwoche, die viele leben, wirklich aber auch sich wohlfühlen und eine tolle Zeit haben. Genau das und so! Ja.

[00:15:56] Sehr spannend, weil das verbindet uns total. Also die Frage Wie kann das Digitale eigentlich wirklich gut einzahlen auf auf das, was den Menschen glücklich macht und dann konkret im Job glücklich macht. Weil ich auch eine Menge Beispiele wahrnehme, wo Digitalisierung um der Digitalisierung willen praktiziert wird. Und am Ende ist es eher Frust als als Lust am Job, an dem, was man tut. Also besonders dann, wenn Prozesse analysiert werden und dann digitalisiert. Das ist ja auch die am meisten gehypten Startups und Unternehmen sind ja gerade so, so Process Mining, also wo Prozesse automatisch gelesen und dann. Automatisiert oder digitalisiert werden. Und da würde ich eigentlich total gern mal tiefer reinschauen, weil es gibt ja diesen schönen Spruch Wenn du ein scheiß Prozess digitalisiert hast, digitalisierten scheiß Prozesse und. Und davon sehe ich unglaublich viele. Also ich erlebe die ständig. Dann denke ich Moment mal, besser ist doch, wenn wir vorher mal drüber nachdenken, wie es denn richtig genial laufen würde und zwar aus Menschen Perspektive und aus denen, die noch beteiligt bleiben, dass was wegrationalisiert wird. Gut ist die eine Facette, aber es werden ja Menschen in allen Prozessen immer bleiben und auch in den spannenden Stellen, wo es kreativ und komplex wird. Aber das Komplizierte wird digitalisiert werden. Lass uns doch da mal drüber nachdenken und dann noch mal einen Schritt zurückgehen. Überlegen Wie würde es denn ideal laufen? Hast du das auch begleitet oder siehst du das, dass das schon passiert?

[00:17:34] Ja, also ich habe da eher ein Negativbeispiel vielleicht. Oder ein Beispiel, das zeigt, wie schwierig das ist, nämlich was ich in meiner Rolle als in der Unternehmensberaterin äh Beratung als Change Beraterin begleitet habe, war ein Digitalisierung Projekten recht groß angelegtes, wo quasi unterschiedlichste Themen im Fokus standen. Und eins davon war die Prozessoptimierung. Sprich man hat einmal geguckt, wie sind die Prozesse aktuell, hat geschaut, welche Technologien kann man mit einsetzen um diese einzelnen Prozessschritte besser zu machen und das ganze dann eben auch noch stärker mit SAP System technisch umzusetzen. Und also ich glaube man ist da mit einem sehr lösungs fokussierten Ansatz erst mal reingegangen, um zu schauen, wie können wir denn wirklich das auch für die Mitarbeitenden besser machen. Aber für uns, also gerade auch im Change Management, ist ja auch meine Aufgabe, quasi zu sagen, okay, wir nehmen hier die Mitarbeitenden dazu, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Aber selbst das war extrem schwierig, weil die Ablehnung zu Technologie und zu diesen neuen digitalen Lösungen sehr, sehr groß ist und immer mit der Angst einhergeht, dass Menschen entlassen werden. Und das finde ich so schade, weil Digitalisierung ist nicht, dass Menschen entlassen werden, sondern dass die Ressource Mensch noch mehr geschätzt wird, weil sie keine ich sag mal administrativen, langweiligen Tasks ausführen muss, sondern eben Dinge macht, die das System noch nicht kann. Also und ich finde, das ist eigentlich ein Punkt, da komme ich noch mal zu meinem Job Coaching. Was ich nämlich ganz gerne mache, ist auch einmal zu gucken mit meinen Coachees, mit den Coaching Klientinnen. Welche Themen, welche Tätigkeiten führen sie denn gerne aus? Und da mache ich so einen kleinen Test, mit denen eine Dimension bei diesem Test ist immer, das heißt konventionell, sprich das sind Tätigkeiten, wo man so Listen abarbeitet, wo man irgendwas im System anklickt, was total, also was wirklich keinen großen Gehirnschmalz braucht. Und alle meiner Coaching Klientinnen sagen, dass sie diese Tätigkeiten nicht machen wollen. Und genau das können ja die Systeme übernehmen und eben machen. Aber diese Akzeptanz von Menschen ist ganz, ganz häufig da, eben nicht da.

[00:20:01] Absolut. Sehe ich auch genauso. Und ich glaube, es liegt. Es ist ein kleiner Schritt dahin, nämlich es intelligent umzusetzen, also wirklich als Angebot, die Dinge zu vereinfachen und zu erleichtern. Also wenn eine App oder eine Software genauso daherkäme und es wirklich, also auch ohne großen Hessel der Bedienung oder der Sorge, dass es irgendwie doch nicht richtig funktioniert oder was auch immer. Also wenn darauf, wenn man darauf mehr Zeit und Energie verwenden würde. Also aus der Entwickler Perspektive glaube ich, da gibt es noch ein Riesenerfolg Feld. Während wenn die automatisierten Prozesse nur von top down reingedrückt werden in das Unternehmen entsteht Unzufriedenheit und was ich wahrnehme, auch ganz viel Flucht. Also aus der Sorge entsteht ja oft, da gibt es nur drei Statine, die wir Menschen kennen. Entweder wir treten die Flucht an, wir gehen in Schockstarre oder in Angriff. Und ich sage gerne so positiver Angriff ist eigentlich das, was wir erreichen wollen. Oder ich sage es Ich pack das jetzt bei den Hörnern und und ich, ich wandle das in meinem Job. Aber unglaublich viele erlebe ich ihn in Flucht und in Schockstarre und bedrückender Weise oft in wirklich relevanten Berufen, nehme ich das wahr. Und das ist dann manchmal nicht nur das. Also nicht, dass jeder Beruf nicht relevant wäre. Aber es gibt ein paar, wo wir dann wirklich sagen, noch relevanter so was wie Pflege oder Bildung.

[00:21:23] Und dort ist es gar nicht mal nur die Digitalisierung, sondern schon die Verordnung des Prozesses, was noch darüber steht. Also Digitalisierung ist dann sozusagen die Ableitung, die digitale Ableitung von von der Vorstellung, wie so etwas zu passieren hat. Ich finde schon. Da ist. Mensch oftmals nicht im Mittelpunkt, auch nicht gefragt oder nicht wahrgenommen. Vielleicht wird ja sogar der eine oder andere gefragt. Ich teile die Meinung mit dir komplett. Das ist eine große Reaktanz. Eine große Ablehnung gibt. Wenn was Digitales eingeführt werden soll, einfach aus dieser latenten Sorge. Also manchmal explizit, oft aber auch implizit. Das könnte mich ja den Job kosten. Da muss man sehr offensiv, glaube ich, kommunizieren, dass es darum genau nicht geht. Und das habe ich auch. Also ich bin jetzt seit vielen, vielen Jahren selbstständig und ich habe selbst im eigenen Haus schon oft erlebt, dass ich eine neue Software einführen wollte und Software wechsel und dann gar nicht richtig wahrgenommen habe. Warum geht es denn jetzt nicht voran? Und wenn ich dann mal genauer nach rein gehorcht habe, habe ich festgestellt Oh nein, also der Kollege oder die Kollegin, die das das übernehmen sollten, haben Sorge, dass ich das mache, um sie hinterher nicht mehr zu brauchen. Also ist ja auch total verständlich die Perspektive. Da muss man, glaube ich, ganz offen drüber kommunizieren, oder?

[00:22:40] Ja, definitiv. Und die Menschen mitgestalten lassen natürlich. Also da ist Kooperation so ein Stichwort, dass man eben die Menschen mit reinholt, zu gucken, wie können wir es denn anders machen? Was ist deiner Meinung nach sinnvoll? Und auch eben da ganz offen in so einen Austausch zu gehen? Ich promote immer sehr diese sehr offene Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften oder auch zwischen Kollegen und Kolleginnen. Einfach, weil man da so Wünsche und Ziele ganz klar ja darstellen kann und eben auch dadurch gemeinsam die Dinge erreichen kann. Also auch wenn ich als Mitarbeiterin da Bedenken habe oder als Führungskraft vermitteln möchte Schau mal, wir wollen hier für dich neue Möglichkeiten schaffen oder für uns als Unternehmen dann da eben diese Themen sehr klar zu adressieren, finde ich, ist ja extrem hilfreich. Deswegen genau ist es so eine Kombi von klarer Kommunikation für mich und eben auch Co Creation. Also sich zusammenzusetzen und gemeinsam zu überlegen, wie könnten wir es denn anders machen?

[00:23:48] Und anders geht es glaube ich auch nicht. Alle mitnehmen und das ist glaube ich, das ist eine riesen Challenge diesen Challenge. Also ich weiß warum ich kein Change Berater bin. Ich bin eben nicht der Mensch wie du, der gerne irgendwie in im größeren Team unterwegs ist. Ich brauche manchmal einfach mein Schneckenhaus, um denken und kreativ sein zu können. Und so ist es schön, dass jeder so mit seinen Begabungen und Talenten am richtigen Ort landet. Früher oder später. Ja, aber es ist elementar. Also ich sehe es so unglaublich oft und denkt dann, es ist ein Geschenk, dann tatsächlich auch Entscheider unterstützen zu können. Also bei mir ist es dann viel die Politik, ohne dass ich selbst ein Parteibuch habe und die Chance einfach mal zum Hörer zu greifen. Oder ich persönlich schreib dann eher mal eine Nachricht oder eine Messenger eine Notiz. Aber wenn man wahrnimmt, dass in größeren Konstrukt, was gerade in die vollkommen falle, nicht nur gerade, sondern ganz grundsätzlich in die vollkommen falsche Richtung geht. In diesem Zusammenspiel Mensch und Maschine, sich da einbringen zu können und vielleicht auch das große Ganze wirklich mitgestalten zu können zum Beispiel für mich ein großes Geschenk. Die größte Herausforderung ist, es dauert sehr lang, diese großen Konstrukte, also ich meine ein Konzern, also du hast eben Lufthansa als Beispiel genannt. Es ist ja schon ein großes Schiff, was da in Bewegung kommt, dann das dann auf eine ganze Nation rauf. Muss mich manchmal auch piksen und sagen so Nein, es ist, es ist es wert, die Energie darauf zu verwenden, auch wenn es wahrscheinlich Jahre dauert. Es muss was passieren.

[00:25:26] Richtig? Ja. Und wie können wir sonst sehen, dass in 15 Jahren was anders ist? Ja, wird extrem schwierig. Ja, absolut dazu. An derer würde mich nämlich interessieren. Ähm. Also dein Buch Die Zukunft ist menschlich auch noch mal meine herzliche Empfehlung. Nach da draußen, fand ich, waren richtig tolle Punkte drin. Und da noch mal die Frage Was, was siehst du denn? Was wird in Zukunft anders sein? Was wird sich verändern für uns?

[00:25:52] Ja, danke dir. Erscheint übrigens in Kürze als Hörbuch. Also vielleicht wenn unser Podcast erscheint, ist es vielleicht gerade raus. Das Hörbuch Was wird in Zukunft anders? Also wenn ich mir meine positive Vision und ich bin ja Optimist anschaue, dann richtet sich die Technik nach dem Menschen. Und es gibt so ein wunderbares Buch. Das habe ich damals rauf und runter studiert, als ich mit meinem Studium fertig wurde. Also auch schon eine Weile her. 96, das ist von Nicholas Negroponte Being Digital. Das habe ich gar nicht neu aufgelegt, was ich voll schade finde, weil der Mann hat 96 schon Dinge aufgeschrieben, die heute nach wie vor Bestand haben. Das muss man sich mal vorstellen, also Jahrzehnte später. Und er hat so die Beispiele gebracht. Dass die Maschine sich nach den Menschen richtet, beispielsweise die Sprachassistenten. Da muss man sagen, da hat sich echt was getan. Es hat lange gedauert, aber die verstehen uns inzwischen ganz gut und reagieren auch ganz gut. Wenn ich mir so Amazon, Alexa oder auch Siri oder so anhöre, dann verstehen die ja so 80 % von dem, was ich von ihnen will. Ich glaube, davon werden wir noch mehr sehen. Und ich wünsche mir sehr von Herzen, dass dort auch menschlicher und im Sinne des Menschen gedacht wird. Und dann kommt für mich Ethik und Würde des Menschen rein, nämlich die Frage Wie gestalten wir denn das Zusammenspiel? Wir haben eben gesagt, die App, die den Prozess automatisieren soll.

[00:27:21] Wenn die anders auf den Menschen zugeht, dann wird sie mehr Akzeptanz finden, bin ich fest von überzeugt. Sie muss vor allem den Menschen respektieren. Wir reden hier über etwas wie Respekt also. Und hinter der Maschine steht ja immer der Mensch. Also es ist ein Programmierer, es ist ein Entscheider Team. Also es ist der Chef einer Abteilung, der sagt wir bauen jetzt Schummelsoftware in die Abgas, Elektronik und Steuerung ein. Also diese Menschen, die sind gefragt, die Würde ihres Gegenübers, ihres Kunden, den sie ja gerne nicht nur ein erstes Mal, sondern auch nachhaltig gewinnen wollen, in den Mittelpunkt zu stellen. Und da bin ich fest davon überzeugt, dass wir über Dinge sprechen werden, wo wir schauen, wie behandeln wir den Menschen und seine Daten beispielsweise wie, wie offen und transparent sind wir? Ich wünsche mir, dass wir keine EU DSGVO brauchen, die erst mal ein Hessel ist für jeden gut gedacht, aber die Ausführung ist wieder. Hunderte Seiten, hunderte Ratgeber, tausende, zehntausende IHK Veranstaltungen, wo die Unternehmer verwirrter rausgehen als sie reingegangen sind. Und es geht um was Gutes. Es geht eigentlich darum, transparent zu sein. Darüber, wie Daten gespeichert werden, dass wir wegkommen von lästigen Cookie. Ich klicke die sind da Regelungen hin zu einem eher flüssigen Selbstverständnis, aber auch Rechtsrahmen, der ein gutes Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ermöglicht. Und es gibt sehr schöne Beispiele, die ich erlebt habe, wo das natürlich sich entwickeln kann und nicht auch wieder nicht unbedingt top down.

[00:28:51] Also ich glaube, wir brauchen den gesetzlichen Rahmen, wir brauchen die Politik, aber auch das Selbstverständnis und Bereitwilligkeit der Wirtschaft entsprechend zu handeln. Ein schönes Beispiel ist ein Projekt an einer Schule mit Viertklässlern. Ich habe in meinem Buch auch darüber geschrieben, wie wir in dem Beratungs Mandat im Bundeswirtschaftsministerium uns mit digitaler Bildung auseinandergesetzt haben. Ein Thema, was mir sehr am Herzen liegt. Mit drei Kindern erlebe ich hautnah, wo es mangelt. Aber auch darüber hinweg betrachtet haben wir den Minicomputer Calliope entwickelt und Handteller großes Gerät, wo wirklich Drittklässler mit lernen zu programmieren. Und mit dem Gerät wurde eine eine Arbeit. Ich glaube, meine Bachelorarbeit an der Uni Wuppertal bei Informatik Didaktik geschrieben. Die Kinder sollten einen Computer programmieren, sie sollten wählen mit dem Computer, wo die nächste Klassenfahrt hingeht, wer Sprecher der Klasse wird und so was. Und dann ist den Kindern Viertklässlern Wir sind zehn Jahre alt in der Diskussion bewusst geworden, dass sie gesagt haben Mensch, aber dann weiß ja der Luca, was die die Lucy gewählt hat. Das war nicht in Ordnung, das sollte doch geheim sein. Datenschutz, das sind die Grundfesten des Datenschutzes. Ich glaube, wenn wir das bottom up schaffen, also wirklich auch die Jugend schon mitnehmen, aber genauso den, den 30, die 60-jährige, das ist essenziell, weil dann werden wir uns ganz, ganz inhärent bewusst machen, wie Maschine mit Mensch interagieren sollen.

[00:30:23] Und das ist eine menschliche Entscheidung. Es ist nicht die Maschine. Nur weil es Bits und Bytes sind, ist nicht Gesetz, dass das passieren muss. Das ist eine Frage des Respekts, auf Augenhöhe miteinander zu agieren in der Frage, wie wir, wie wir diese Systeme gestalten wollen. Und dem gegenüber steht dann Mächtige stehen. Mächtige Konstrukte auch wie beispielsweise Google, die ja schon mehrfach eine KI rausgebracht haben, die gefeiert wurde. Manchmal war sie wirklich Intelligenz, manchmal nicht. So also das Brettspiel Go, wo gesagt wurde, sie hat etwas Komplexes gelöst, stimmt nicht. Go hat nur sehr komplizierte Regeln, die sehr verschachtelt sind. Das ist nur eine komplizierte Aufgabe, keine komplexe. Aber Google hat auch eine KI rausgebracht, die unglaublich gut menschliche, menschliche Sprache versteht, aber auch imitiert. Und da fängt für mich die Diskussion an der Würde, nämlich der Frage Sollte eine KI im Google Beispiel als sie das vorgestellt haben war das ein Friseur Termin zu vereinbaren. Also die KI ruft beim Friseur an und macht den Termin unglaublich gut. Also auch unglaublich gut den Slang verstanden. Gut, dass jetzt bei einer amerikanischen Firma, die auf vielen amerikanischen Rottönen trainiert. Ist vielleicht nicht so eine Kunst. Das wirkt vielleicht nur aus unserer Perspektive so, aber das Gespräch hat sie gut geführt. Sie hat aber einen Menschen imitiert, und daran störe ich mich.

[00:31:47] Sie hat zwischendurch die Google KI hat. Hmmm, aha. Also so wer menschliche Laute imitiert. Und ich meine, jeder Mensch sollte wissen, ob er es mit einem Menschen oder einer Maschine zu tun hat. Das ist meine erste Forderung. Also ich finde, das sollte transparent sein und nur fair. Genauso wie wir uns hier in die Augen schauen, während wir das aufnehmen, sollte das auch bei jedem, in jeder Situation, wo ich in einem Boot bin oder am Telefon oder was sonst noch so passieren wird, sollte uns bewusst sein, ob es eine Maschine ist oder nicht. Und wir sollten respektvoll und auf Augenhöhe die Prozesse gestalten, also die Programmierung anlegen, sodass die Würde des Menschen zu jeder Zeit gewahrt ist. Ich weiß, das ist ein sehr hohes Ansinnen, was ich da habe und es muss in den richtigen Rechtsrahmen. Ich finde, unsere Rechtsrahmen sind zu kompliziert. Sie sind gut gedacht, aber sie sind zu kompliziert. Sie sind auch lange nicht so agil, wie wir das in der Wirtschaft bräuchten. Es ist auch eine Riesenherausforderung, weil auch das ist natürlich ein riesen riesen Konzept, wenn ich auf Europa schaue und Gesetzgebungsprozess sehe nicht. Wünsche mir hier mehr Verantwortung bei demjenigen, der diese Bits und Bytes verantwortet, der sie in die Welt bringt und ein Rechtsrahmen, der sehr klar und einfach ist, sodass beispielsweise auch kleine Unternehmer nicht abgeschreckt sind, sondern gerade erst recht Lust haben, dieses Digitale für sich zu nutzen und sich selbst einzubringen.

[00:33:10] Dass Sie mir meine Zukunft in sagen wir mal 15 Jahren, 20352040 sollte die Welt genauso aussehen. Und dann werden wir alle ganz viel Zeit haben, weil das Digitale ja auch so viel für uns erledigt, uns noch viel mehr mit dem zu beschäftigen, was uns wirklich beseelt. Weil das ist ja vielleicht nicht der 40 Stunden Job und das Montags morgens aufwachen. Da dachte ich eben so, ich hoffe, die wachen Dienstag bis Sonntag auch glücklich auf. Ja, natürlich, das meintest du damit. Aber das war so mein erster Gedanke. Okay, montags wachen wir glücklich auf. Was es, wenn. Dienstag, ja, wenn wir da Hand in Hand mit dem Digitalen sind. Und neue Freiräume für uns, also wirklich für jeden Job. Sei es der Pfleger im im Seniorenheim oder die, die das Fräulein beim Amt, also sehr alt gesprochen, aber die heute gar nicht mehr ans Telefon gehen kann, weil sie keine Zeit mehr für uns hat, dann sind wir am Ziel. War da eine Chance für dich dabei? Was kannst du für eine gute Zukunft tun? Dann leg los. Mach einfach mal! Das war Teil eins des Gesprächs. In der nächsten Folge erwartet dich noch mehr Inspiration. Und wenn du weitere Impulse möchtest, dann abonniere gern meinen Newsletter auf anderagadeib.de. Vielen Dank. Und bis bald.

 

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