In dem heutigen Interview spreche ich mit Carlo Matic, Inhaber und Gründer des digitalen Brandstudios Interactive Pioneers, über das Arbeiten in der digitalen Zukunft. Carlo teilt seine positiven Erfahrungen mit remote Work von Thailand aus und nimmt uns mit in seine Gedanken zum Thema digitales Arbeiten im Team.

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Website von Interactive Pioneers: https://www.interactive-pioneers.de/

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———– Diesen Podcast zum Lesen – von einer KI transkribiert (und damit nur zu 90 % perfekt 😉 ) ———–

Andera: [00:00:00] Herzlich willkommen im Podcast Chancendenken. Wie wir die Chancen des Digitalen für eine gute Zukunft nutzen. Der Podcast von und mit Andera Gadeib. Heute geht es darum, wie wir in Zukunft arbeiten werden. Das ist Episode 96, Ein Interview mit Carlo Matic. Herzlich willkommen. Ich freue mich riesig auf die heutige Podcast Folge, denn ich habe einen ganz besonderen Gast bei mir, den Carlo Matic und Du kicher schon. Ich hab mich nämlich gerade gefragt wie genau sprichst du deinen Nachnamen denn jetzt gerade aus? Also gleich mitgeben Und Karl und ich kenne uns schon viele, viele Jahre als Digitalunternehmerin in Aachen. Du hast mir gerade gesagt, ihr feiert 25 jähriges Jetzt. Da bin ich kurz hinterher. Ich habe ein paar Jahre, mehr noch und wir haben uns so lange nicht gesprochen, dass wir eine unbändige Freude darauf haben, jetzt in Austausch zu gehen.

 

Carlo: [00:01:27] Ich habe entschieden, wir machen das direkt mit ganz viel Zuhörern zusammen.

 

Andera: [00:01:31] Unbedingt das Spannendste. Wer will da nicht lauschen? Ich kenne Carlo als einen der innovativsten Unternehmer, den ich je getroffen habe. Einer der ersten, die die neuesten Technologien des Netzes nicht nur ausprobieren, sondern direkt auch Kunden damit glücklich machen. Ich kann mir vorstellen, dass das, auch wenn ihr heute nicht mehr Power Flash heißt, so sei der gestartet, sondern Interactive Pioneers strategisch richtige Umbenennung zum richtigen Zeitpunkt nach wie vor ganz vorne dabei. Seid herzlich willkommen, Carlo.

 

Carlo: [00:02:05] Ja, vielen, vielen Dank. Ich freue mich sehr. Danke für die Einladung und bin ganz gespannt, worüber wir heute sprechen werden.

 

Andera: [00:02:11] Ja, wir legen direkt los mit einer Frage, mit der du vielleicht nicht rechnest Ponykutsche oder Drohne? Wie kommst du von A nach B?

 

Carlo: [00:02:24] Natürlich mit der Drohne, denn ich wohne nur 18 Minuten vom Forschungs Flughafen Max Brück entfernt und mal wenige Jahre in die Zukunft geblickt, werde ich natürlich von dort aus mit der Drohne zu meinem lieben schönen Dreh zum Belvedere fliegen. Ich bin selber Drohnen Pilot seit ja fast über fünf Jahren schon und vertrau diesen Dingern blind. Ich stell das Ding in die Luft und es bleibt da stehen. Wenn die Dinger etwas größer werden und mich tragen können, setze ich mich da auf jeden Fall rein.

 

Andera: [00:02:57] Mega gut. Ich sitzt neben dir, Carlo.

 

Carlo: [00:03:01] Wär doch toll, einfach mal kurz nachher Dubrovnik zum Urlaub zu fliegen, mit Elektroenergie aus Wasserstoff gewonnen und am Wochenende wieder zurück, ohne einen schlechtes Gewissen über den Öko Footprint.

 

Andera: [00:03:15] Mega und die acht Minuten zum Forschungs Flughafen im eBike.

 

Carlo: [00:03:19] Ja natürlich. Natürlich habe ich erst vorgestern Abend gemacht, da es ja auch ein ganz nettes Restaurant des Albatros.

 

Andera: [00:03:27] Na ja, cool. Ich war tatsächlich vor auch nicht vor allzu langer Zeit da, obwohl es von mir aus weiter weg ist. Vorletztes Wochenende glaube ich, als die Kunst in die Luft gemalt wurde.

 

Carlo: [00:03:37] Ja, habe ich, habe ich gesehen. Ja, wir haben einen Kunden, der uns hin und wieder mal von dort aus einfliegt. Und das ist, obwohl er in der Schweiz österreichischen Grenze sitzt, einfach Haustür, Haustür, zwei Stunden. Also ich denke, wenn das wirklich mit Drohnen funktioniert, wird unsere Mobilität sich nochmal ganz anders verändern.

 

Andera: [00:03:54] Absolut. Werden wir noch erleben, bin ich ganz sicher. Stell dich doch bitte selbst kurz vor. Wer bist du? Was machst du, Carlo?

 

Carlo: [00:04:01] Ja, gerne. Also um deine Frage mit dem Namen zu beantworten je nach Kontext, also der original originäre Stammen, ist Matic, also Carlo Matic lange gesucht nach einer Frau mit dem Namen. Damit ich jetzt aber auf offener Bühne sagen kann die eingebaute Carlo Matic Also je nach Bedarf, variiere ich das auch mal! Ich bin 44, meine Tochter ist gerade 23 geworden. Über das Alter meiner Frau spreche ich natürlich nicht. Und wie du schon richtig gesagt ich bin dafür, Menschen digital zu begeistern, bin selbst Serial und parallel Entrepreneur, wie man so schön sagt. Habe also mehrere Firmen gegründet, gekauft, verkauft, liquidiert. Aber meine Homebase ist wirklich seit 25 Jahren indirekt Pioneers. Das ist ein digitales Brand Studio, da einen schönen Aachener Dreh zum Belvedere und da kann ich meine Leidenschaft für digitale Technologien einfach voll ausleben. Wir helfen ambitionierten Unternehmen bei ihrer Digitalisierung und ja, ganz neu mit meinem Partner Jakob Kelly, auch bei ihrer Markenstrategie. Also wir denken Brands vom Digitalen aus. Das sind 20 Pioniere und in der Regel, was die digitalen Sachen angeht. Was da hinten rauskommt, ist immer etwas, was den Menschen begeistern soll. Das sind Apps, das sind natürlich Videochat Chatbots, die wir erfunden haben, aber auch Websites, Intranets, solche Sachen. Alles, was mit digitalen Technologien, mit mit einem digitalen Input und digitalen Output möglich ist. Das sowohl für große Firmen wie wie Porsche, wo wir seit vielen Jahren ne coole App entwickeln, Rhoades aber auch für ganz viele spannende lokale Unternehmen und auch Startups, in dem wir uns teilweise mit beteiligen. Wir versuchen so, die Grenzen des Möglichen einfach immer ein bisschen weiter zu verschieben und nutzen dafür nicht nur die neuesten Technologien der Entwickler, sondern eben auch. Der der User Zentrierung wie Designs, Prints, Design Thinking und Co.

 

Andera: [00:05:51] Den Begriff des Parallel Entrepreneur habe ich tatsächlich gerade das erste Mal gehört.

 

Carlo: [00:05:56] Ja, ich muss das tatsächlich meinen. Ich hätte zu Spitzenzeiten fünf Unternehmen. Bin aber sehr froh, dass wir das alles inzwischen reduzieren konnten durch ein Exit. Und da ist es immer wichtig, einen Fokus zu haben. Und das war in der Vergangenheit immer so, dass man in einer bestimmten Zeit einen Fokus auf dem einen hatte, dann auf dem anderen. Aber das ist natürlich auch hektisch und ich habe immer das Glück gehabt, dass ich einen spannenden, guten Partner dabei hatte, der dann quasi das Business getrieben hat. Und ich habe dann je nachdem, wo es notwendig war, mit meinen und meinem Wissen mitgeholfen. Aber das schöne an dem Agentur Geschäft bei Pioneers ist, dass ich da eigentlich beides habe. Das ist eigentlich immer eine neue Herausforderung. Es sind immer parallele Projekte. Das heißt, mir wird eigentlich nie langweilig und wir sind ja ein bisschen auf Innovation spezialisiert. Daher passt das für mich super, von dort aus dann Menschen glücklich zu machen, auch wenn das dann Unternehmen von anderen sind, für die wir da arbeiten.

 

Andera: [00:06:49] Ja, die Innovationen verbinden uns auch total. Wir sind ja hier bei mir im Podcast Chancendenken und ich bin sicher, du bist einer der der Chancen und Pioniere auch. Also derjenigen, die Chancen sehen und sie erkunden und für sich entdecken. Und eine solche Chance, die ich bei dir vor allem auch sehe, ist, dass das Arbeiten in der Zukunft, Also wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und wir haben schon viele gemeinsame Themen gehabt in der Vergangenheit. Als ich kürzlich deinen Post auf LinkedIn sah, wo du dazu schriebst Ich sitze hier gerade auf Thailand oder in Thailand und arbeite. Und ich erzähle euch mal, wie das so ist, dachte ich. Oh ja, es wird Zeit zu reden. Bei mir ist es Mallorca als Insel, wo ich inzwischen viel bin, einfach sein darf, manchmal auch arbeite und da würde ich gerne als Chance mit dir einsteigen. Also die Frage Erzähl uns doch von deinen positiven Erfahrungen beim Arbeiten in Thailand, bei deinem letzten Trip.

 

Carlo: [00:07:53] Okay, gerne. Ähm, ja, das sind auch nicht nur positive. Ich glaube, es ist beides wichtig zu wissen. Also wer mich kennt. Ich habe eine große Leidenschaft für Südostasien und insbesondere den Süden von Thailand, wo wir seit über 15 Jahren Locals Freunde haben, wo man so eine so ein Land einfach auch noch mal ganz anders erlebt. Und wir kommen da an und fühlen uns einfach sofort wie zu Hause und auch sofort entspannt, was einfach dieses Land der lächelnden Menschen und die die Postkarten Strände einfach so mit sich bringen. Und ja, natürlich nicht nur durch Corona, auch durch die Zeit davor haben wir immer überlegt, wie kann das in den Alltag eingebunden werden? Und ich bin jemand, Ich bin nonstop unter Strom und habe nonstop Lust, Dinge zu machen und zu verändern und voranzutreiben. Aber ja, ich nehme mir am Wochenende Zeit für mich. Aber Urlaub so zwischendurch ganz kurz bringt mir nicht viel Entspannung. Und deswegen habe ich vor einigen Jahren gesagt, ich mache dann einmal im Jahr richtig lang Urlaub und das sind dann drei, vier Wochen, die mir glücklicherweise mein Team seither ermöglicht. Und in der Zeit bin ich komplett raus. Und jetzt war es dann so, dass wir auch wegen Corona das erste Mal wieder reisen konnten und dann gesagt haben Ja, kommen, wenn wir schon reisen, dann verbinden wir das doch. Wir machen das erste Mal nach drei Jahren stressige Zeit auch privat.

 

Carlo: [00:09:16] Viel passiert wieder so einen langen Urlaub, drei, vier Wochen. Aber wir bleiben einfach dort und wir probieren mal aus, wie das ist, von da zu arbeiten. Ich werde niemals auswandern und und sechs Monate oder oder ein Jahr oder noch länger von irgendwoanders arbeiten. Aber ich wollte schon mal wissen, wenn wir doch auch ganz viel in Homeoffice geschafft haben, kann ich nicht auch an einem Ort arbeiten, obwohl ich Chef bin? Obwohl ich mehrere Firmen und Angestellte habe, die auch eine Führung erfahren möchten und mit denen ich auch sehr eng zusammenarbeiten möchte, weil kreative Arbeit das hat nun mal mit sich bringt. Es ist trotzdem möglich, das von Remote zu machen und das erste Mal, wo wir das so lange gemacht haben, war im Dezember letzten Jahres. Da sind wir für einen Monat in Urlaub und haben dann ab Januar angefangen, noch zwei Monate von dort zu arbeiten und auch wirklich Vollzeit zu arbeiten. Ich kannte den Begriff Work schon gar nicht. Also Work und Vacation, so nennen die digitalen Nomaden das ja neudeutsch. Und ich bin auch kein digitaler Nomade. Ich liebe die Energie bei uns im Dreh mit echten Menschen. Ich reise gerne, aber so Es gibt einfach ein paar Dinge, die ich zum stressigen Alltag nicht schaffe. Und da habe ich überlegt, das wär doch eigentlich was, was ich versuchen könnte von dort zu machen, Denn ich habe ja die Zeitverschiebung und in der Zeitverschiebung in diese positive Richtung.

 

Carlo: [00:10:36] Also nach nach vorne habe ich gar keine Gefahr, dass wenn ich anfange, Emails zu schreiben oder Teams Nachrichten zu schreiben, dass irgendeiner darauf dann sich genötigt fühlt, mitten in der Nacht noch zu antworten, weil es. 3:00 morgens oder 4:00 morgens. Da ist es nicht andersrum. Wenn ich in Amerika unterwegs bin und da dann einfach, weiß ich nicht um 17:00 noch was schreibe, dann ist das vielleicht 23:00 in Deutschland und der eine oder andere kriegt doch noch die Notification und denkt, er müsse mir antworten, weil der Chef geschrieben hat, obwohl ich das gar nicht möchte. Das passiert da eben nicht. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in meinem Alltag ist es so, dass man einfach verschiedene Dinge aufgrund des Es, des Daily Business und des Stress einfach nicht schafft. Aber so das schlechte Gewissen und und den Druck auf den Schultern hat. Man müsste es doch eigentlich schaffen. Und das kann ich schon mal vorweg sagen. Ich habe in den ersten vier Wochen so viel geschafft wie das ganze Jahr über. Nicht von diesen Dingen, die mich so genervt haben, die mich so gestresst haben, dass ich sie nicht hinbekomme. Und das war wahnsinnig befreiend. Und ich habe mir sofort gesagt Cool, wenn ich das einfach einmal im Jahr mache, dann stresst mich das jetzt einfach das ganze Jahr über nicht.

 

Carlo: [00:11:42] Ich leg das einfach auf den Stapel, mache ich in Location, mache ich dann in der Zeit und dann tut mir das nicht mehr weh. Das dauert dann vielleicht etwas länger, aber das sind dann viele so strategische Sachen, Dokumentationen, interne Sachen, neue Ideen konzipieren, was man einfach einfach mit Fokus und Zeit und Ruhe gut machen kann. Ja, ich kann natürlich ewig weiterreden, bremse mich einfach. Aber vielleicht meinen ersten Punkt zu machen, das ist wie jedes Remote arbeiten natürlich kompliziert, wenn man zusammenarbeitet. Und auch Mitarbeiterführung ist remote. Muss man können und würde ich gar nicht behaupten, dass ich das kann. Vor Ort ergibt sich das Ganze natürlich, weil man einfach miteinander arbeitet. Aber wenn man sich dann so Mühe geben muss, irgendetwas zu machen oder nicht zu machen, dann ist es immer ein Umweg und immer ein Overhead. Aber für einen selber das eigene, so wie wir auch Homeoffice definieren. Es gibt ein paar Arbeiten, die kannst du einfach alleine zu Hause mit Fokus besser machen. Und natürlich, wenn du das vier Wochen lang machst, kannst du natürlich noch viel mehr machen. Aber es gibt eben auch andere Sachen, die man nicht so gut da machen kann. Erster Punkt Ich.

 

Andera: [00:12:42] Habe oft nachts ja absolut oder total spannend, also auch der Eindruck Einblick. Danke dafür. Ist das nicht nur eine Art Flucht in eine Du hast es beschrieben. Der andere, der andere Takt, irgendwie das schlafen die noch in Deutschland? Da können sie mich nicht nerven. Ich habe mich gerade gefragt, ob das so eine Art Flucht oder Selbstoptimierung ist, auf die Zeitverschiebung zu setzen.

 

Carlo: [00:13:04] Ja, also würde ich gelten lassen. Natürlich könnte man sich wahrscheinlich auch gut hier in Aachen so strukturieren, im Büro oder im Homeoffice. Das würde natürlich ganz genauso funktionieren. Aber da kommt natürlich auch noch ein bisschen so dieser private Vorteil mit dazu. Bei mir ist es so wenn ich einfach so einen Tag Vollgas gebe, dann ist es nicht selten, dass ich einfach nur noch mit einen Drink auf dem Sofa ein Embryo stelle und verweile nach der Arbeit und nichts mehr schaffe für mich und dann auch nicht glücklich werde. Dann am Wochenende ist die Zeit eigentlich zu kurz, das noch aufzutanken. Wieder. Und da ist es ja schon so, dass man dann einfach einen guten Teil seiner Freizeit vorher machen kann. Das heißt, wenn da die Sonne aufgeht sechs zwischen sechs und 7:00 kann man eh nicht mehr weiter schlafen, dann geht man entspannt an den Pool mit einem Kaffee, schwimmt ein paar Runden, geht schon mal einkaufen, sondern ist es 9:00. Man fängt an zu arbeiten und man hat immer noch drei vier Stunden Zeit bis die anderen aufwachen. Und dieses das ist einfach ein persönlicher Vorteil. Das Arbeiten selber ist bei mir dann nicht weniger fokussiert und und nicht weniger stressig, aber einfach konzentriert.

 

Carlo: [00:14:16] Mach wenig Pausen und Power dann durch, wenn’s ganz heiß wird, weil ich auch da draußen auf einer Sala mit einem Ventilator sitze und nicht mit dem nicht, nicht in der Klimaanlage. Drin habe ich einen schönen Ausblick und die Vögel zwitschern, die Affen kommen vorbei. Das ist natürlich auch angenehm, aber das Arbeiten ist dann doch wieder verkrampft am Rechner und und Video Calls und solche Sachen. Aber nach Feierabend ist natürlich auf so einer Insel dann auch einfach da sich lecker bekochen lassen oder Feierabend, Bierchen bei Sonnenuntergang am Strand und auch am Wochenende. Einfach zu sagen So, jetzt haben wir die Woche gearbeitet. So wir am Wochenende fahren wir mal weg und fahren wir mal weg. Ist dann halt fünf Minuten zum Strand und man ist dann einfach plötzlich in Thailand am Strand. Also eine Sache, die man hier vielleicht auch dann irgendwie nach nach an die Nordsee oder so machen kann. Aber sind einfach zwei Stunden und fünf Minuten und der Strand ist schon noch ein bisschen schön auf so einer Insel.

 

Andera: [00:15:09] Ja, und es ist Lebensqualität und Lebensgefühl. Was was man raus hört bei dir, das teile ich auch total. Und vielleicht auch eine Übung, an der wir alle arbeiten dürfen und so drauf knabbern dürfen. Die nächsten Monate. Jahre. Nämlich die Frage Was ist denn unser Selbstverständnis der Arbeit? Ich glaube, das ist auch etwas, was sich erst erst entwickelt. Du bist halt so ein Pionier, Du gehst da dahin und erprobt es am eigenen Leid und auch mit der eigenen Mannschaft. Ich finde es total spannend, deine Erfahrungen da so so offen zu hören Und danke, dass du die teilst, weil ich kann das total nachempfinden. Und diesen Prozess, den durchläuft man ja zu Hause. So also mit der Frage was, was Homeoffice trennt. Ja dann genau so, das hast du auch gerade beschrieben. Ich glaube tatsächlich, dass es das ist viel in uns liegt und der Frage wie nicht, also nicht, wie wir uns organisieren. Also nicht mehr Hamsterrad oder Hamsterrad einpacken in Koffer und dann ab nach Thailand oder woanders hin, sondern wie, Wie wollen wir miteinander arbeiten? Was ist unser Selbstverständnis und die Tatsache, dass das Wichtige, also Strategische, im Tagesgeschäft liegen bleibt? Da bist du ja nicht allein. Also das ist, glaube ich, bei 95 % der Menschen der Fall. Und das Thema beschäftigt mich schon sehr lang und tatsächlich so sehr, dass ich gerade einen Kurs dazu aufgenommen habe, weil ich tatsächlich glaube, einen Knackpunkt darin beantworten zu können. Und das ist egal, ob du in Thailand oder oder hier bist. Aber das soll nicht Thema unseres unseres Podcasts sein. Wenn du das Negative auf einen Punkt bringen solltest, was wäre für dich das das das schwierigste, sozusagen negative Erlebnis aus der Zeit, die du in der Ferne verbracht hast?

 

Carlo: [00:16:50] Ähm. Na erst mal, dass diese Sala da draußen auf der Terrasse eine Holzbank war. Ich hatte einfach keinen guten Bürostuhl. Nur beim nächsten Mal ändern. Das heißt, es ging in den Rücken. War aber nicht schlimm, weil neu. Eine fantastische thailändischen Masseuse, die die höchste Ausbildung, die man in Thailand für Thai Massage bekommen kann, genossen hat und dann einfach alle drei Tage das wieder raus kneten konnte. Nee, aber Spaß beiseite. Also ich denke da tatsächlich sehr viel darüber nach. Wie kann mich der Ort, wie kann mich das Büro, wie kann mich die Situation, in der ich arbeite, dabei unterstützen? Das haben wir auch im Büro gemacht. Also wir haben auch im Büro irgendwann überlegt, wie immer so digitale Arbeitsplätze und jeder hat einen guten Rechner und nen guten Monitor usw Aber was können wir, wie kann uns der Raum noch mehr dabei unterstützen? Und dabei kam dann im dritten bei uns solche Sachen raus, dass wir den den langen Konferenztisch mal aufgelöst haben und einen dreieckigen Tisch gemacht haben. Und ich kann nur für dreieckige Tische voten. Man kann zu zweit an der Ecke sitzen, sitzt nebeneinander und schaut auf den Monitor, hat aber trotzdem seinen Platz. Man kann aber auch ringsherum sitzen und es ist ein runder Tisch. Man kann zwei auf zwei Seiten sich gegenübersitzen und so eine ganz kreative Atmosphäre schaffen. Klingt total blöd, aber wir haben einfach drüber nachgedacht, warum das immer so doof ist, in Bewerbungsgesprächen an so einem langen Tisch zu sitzen.

 

Carlo: [00:18:07] Und ich trage ja nicht immer den Tisch raus und einen kleineren, rein oder so dreieckigen Tisch gar nicht stehen lassen. So der Boden. Dort hat man einen weichen, floralen Boden, dass man sich mit den Füßen wohlfühlt, Blumen und und Licht inszeniert. So ist es jetzt auch bei dem Gedanken, mal auszuprobieren, aus der Ferne zu arbeiten. Natürlich ganz ehrlich ganz egoistisch, erst mal aus der eigenen Leidenschaft heraus mal raus zu sein und das mal auszuprobieren. Keine Frage, ich habe mich da jetzt nicht geopfert, das für alle anderen auszuprobieren, sondern ganz klar meine Motivation war auch auch für mich da mal was anders zu schaffen. Aber es war trotzdem ein Experiment, was für alle gilt. Und für uns gilt Wie können wir damit umgehen? Wie können Mitarbeiter damit umgehen? Was ist okay, was ist nicht okay? Und das kann ich einfach nicht entscheiden, wenn mich einer fragt, ohne es selber probiert zu haben. Und da ist auf jeden Fall eine Erkenntnis, dass ich recht sicher bin, dass es nicht für jeden Mitarbeiter gut funktionieren wird. Ähm, das ist, wenn jetzt jemand sagt, ich möchte das unbedingt machen und der ist eigentlich nicht so der Typ, dass der so selbstorganisiert ist und dass der sich selbst auch dann motivieren kann, an so einem tollen Ort acht Stunden oder wie sein Vertrag aussieht zu arbeiten oder sich die Zeit irgendwie anders einzuteilen. Dass er irgendwie im Laufe der Zeit seinen Job erledigt bekommt, das kann einfach nicht jeder.

 

Carlo: [00:19:29] Wenn jetzt das Arbeitspaket ist, aber lösbar, wenn ich dann sage so, wir bereiten alles vor, wenn fragen es, sind wir erreichbar. Du musst das nur selber klären. Das ist in der Zeitzone Pass und per se hast du eigentlich alles um in der Zeit. Das muss ja nicht vier Wochen sein, das kann ja viel kürzer sein, deinen Job zu erledigen. Dann ist es wirklich egal, von wo du das tust in unserem Job. Aber natürlich nicht für jede Aufgabe. So ein Designer kann sich super guten Konzepte überlegen, vielleicht sogar besser, als er das im Alltag vor Ort kann. Ein Programmierer kann sich die Kopfhörer aufsetzen und in seinen Tunnel gehen und das machen. Das heißt, es ist lösbar. Aber wenn man jetzt sagt, vier Wochen der ganze Alltag, so was wie ein Projektleiter macht, der auch erreichbar sein muss für Kunden. Und so weiter. Das funktioniert nur bei bestimmten Typen und auch sicherlich nicht alles mehr in so einer krassen Zeitverschiebung. Wenn ihr das auf Mallorca macht, glaube ich, werden die meisten Kunden wie heutzutage auch wenig Präsenz Meetings noch brauchen. In den meisten Arbeiten, die digital funktionieren, die gar kein Problem damit haben. Ich hatte neulich auch einen Partner, wo die Leute einfach eine Woche die komplette Firma auf Mallorca gearbeitet hatten und die haben dann halt den angesehen, dass es Spaß gemacht hat. Die waren genauso pünktlich, haben es genauso schnell und gut geschafft, vielleicht sogar besser, wer weiß.

 

Carlo: [00:20:43] Und ja, es gab immer mal wieder so eine Kleinigkeit. Ja, wisst ihr, für. Gerade aus dem Restaurant raus. Wir müssen mal wechseln. Ich melde mich gleich wieder. Aber das Internet ist nicht so gut. Das muss natürlich gut organisiert sein. Unser Plan war eigentlich, dass in der Zeit, wo wir so lange da waren, die Mitarbeiter auch kommen können. Wir haben dann ein Haus organisiert, einen guten Deal gemacht, wo wir bis zu acht Leute beherbergen können. Und wir waren zu zweit dort und hatten einfach noch drei weitere Doppelzimmer, wo wir eigentlich mit ihnen zusammenarbeiten wollten. Weil ansonsten muss man ganz ehrlich sagen, das ist auch einer der Damen Zeit drei Monate da zu sein, alleine ohne Besuch ist sehr einsam. So schön wie das ist, dort die die Auswanderer kennenzulernen und die Locals kennenzulernen. Man vermisst das mit den Menschen gemeinsam, ja, über seine Themen auch dann sprechen zu können. Und das ging nicht wegen Omi. Wir hatten das große Haus gemietet und dann kam auch Micron und alle hätten irgendwie eine Woche in Quarantäne bleiben müssen und wenn sie dann zwei Wochen kommen wollten, einfach keinen Sinn gemacht. Aber eigentlich war der Gedanke, die Mitarbeiter können sagen ich mache Urlaub, ich nehme mir frei, wo mir mein Ticket und dann hänge ich noch zwei Wochen hinten rein oder eine Woche oder wie lange sie wollen. Und in der Zeit arbeiten wir gemeinsam und haben es dann auch Themen vorgenommen, die wir dann dort eben gemeinsam bearbeiten würden, wie zum Beispiel wie wir unser 25 jähriges inszenieren, was dann erstmal nicht stattgefunden hat.

 

Carlo: [00:22:07] Ja, das wird sich hoffentlich jetzt wieder ändern und hoffentlich können wir das dann nächstes Jahr wieder zusammen machen. Bis dahin haben wir dann das auch soweit aufgerüstet, dass nicht nur Monitore für alle da sind, sondern auch auch gute Stühle. Dass man nicht im Liegestuhl, am Stuhl, am Pool, wie ich das auf den Bildern bei LinkedIn gezeigt habe, arbeiten muss, war auch toll, aber geht auch auf dem Rücken auf Dauer. Und dann glaube ich, ist es nochmal was ganz anderes, dass man wirklich sich einplant. Was schaffen wir? Was kreieren wir da gemeinsam? Und natürlich auch dieses Kennenlernen miteinander. Sich das anders noch mal erleben. Das geht in dem Haus auch ganz gut, weil das zwei Etagen ist. Jede Etage ist für sich separiert, das heißt die haben auch ihr privat Möglichkeit und man kann dann aber eben im Wohnzimmer auf der einen oder anderen Etage oder im Pool zusammenkommen. Das haben wir viel drüber nachgedacht, wie das funktioniert, dass man sich halt auch nicht auf die Nerven geht, wenn man mal eine Woche zusammen ist. Denn auch wenn ich jeden einzelnen liebe, ich weiß nicht, wie die privat vielleicht abends ihre Zeit verbringen möchten und dann hat man beide Möglichkeiten. Man kann es zusammen, man kann es aber auch alleine.

 

Andera: [00:23:12] Das war der erste Teil meines Gesprächs mit Carlo. War eine Chance für dich dabei, wie du in Zukunft arbeiten möchtest. Dann leg los. Mach einfach mal, wenn du in Kontakt bleiben möchtest und weitere Impulse merkst, abonniere meinen Newsletter auf anderagadeib.de. In der nächsten Episode folgt Teil zwei des Interviews.

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