Die Digitalisierung fordert Unternehmen heraus. Veränderungsprozesse in Unternehmen sind wohl DIE Herausforderung heute.

Conny Zelić hilft Unternehmen, Veränderungsprozesse menschzentriert zu gestalten. Viele Unternehmen sind durch die Digitalisierung gefordert sich zu wandeln. Die Corona-Pandemie fordert zudem ein noch viel höheres Tempo.

Wie kann man es also schaffen, dass aus dem heftigen Schubs aus der Komfortzone ein glücklicheres Teams erwächst? Klingt herausfordernd, ist es auch. Und doch hat Conny ganz handfeste Tipps, wie es gelingen kann.

Es geht darum, strategische organisationsweite Veränderungen umzusetzen und langfristig im Denken und Handeln zu verankern. Die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von Unternehmen soll gesteigert werden. Jeweils mit dem Erfolgsfaktor Mensch im Mittelpunkt.

Conny fokussiert darauf, die emotionale und soziale Intelligenz der Führungskraft zu entwickeln und ein motivierendes Arbeitsklima – auch bei der größten Veränderung – zu schaffen. Und das, obwohl die meisten aus der Komfortzone geschmissen werden. Denn 70-80 % betrachten die Veränderung erfahrungsgemäß mit Skepsis.

Es geht sehr viel um Vertrauen. Und das werden wir weiter vertiefen.

Conny Zelić ist Diplom-Betriebswirtin und erfahrene Führungskraft in Unternehmen wie Siemens und Nokia in den Bereichen Change Management, Kommunikation und Marktforschung. Seit zwei Jahren lebt die Deutsche mit ihrem Mann in England und arbeitet als Change Managerin an der Newcastle University wo sie zusammen mit dem top Management die digitale Transformation der Universität vorantreibt.

www.linkedin.com/in/connyzelic/

———– Diesen Podcast zum Lesen – von einer KI transkribiert (und damit nur zu 90 % perfekt 😉 ) ———–

[00:00:00] Heute spreche ich mit meinem Interview. Gast über Veränderungsprozesse im Unternehmen. Herzlich Willkommen im Podcast Chancendenken Wie wir die Zukunft leben wollen. Das ist Episode 44, ein Interview mit Conny Seelig zum Thema Veränderungsprozesse im Unternehmen. Ich bin Andera Gadeib, Autorin, Digitalunternehmerin und Online-Enthusiastin. Meine Passion ist es, die Zukunft zu gestalten. Digital und analog. Immer für den Menschen. Wenn du auch Spaß daran hast und wissen willst, wie du das anpacken kannst, dann hör hier rein. Danke, dass du dir die Zeit nimmst. Los geht’s. Ich freue mich riesig, heute einen besonderen Gast da zu haben, nämlich die Koni selig. Jetzt habe ich es richtig ausgesprochen, oder?

[00:00:59] Ja, perfekt.

[00:01:00] Herzlich willkommen, Conny.

[00:01:03] Vielen Dank, Andera. Freut mich sehr, dass ich hier sein darf. Und danke für die Einladung.

[00:01:08] Sehr gerne. Dann legen wir doch gleich los. Alle Zuhörer werden jetzt wissen wollen, wer denn die Conny ist. Stell dich doch bitte kurz vor. Wer bist du und was machst du?

[00:01:21] Ich bin Deutsche. Ich bin aber glücklich verheiratet mit einem Deutsch Kroaten. Daher der Name selig. Ich bin 52 Jahre alt und ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert und meine Karriere hat in der Marktforschung begonnen. Da haben wir eine gemeinsame Vergangenheit, glaube ich. Ein Lehrer.

[00:01:40] Den Nachnamen das letzte Mal hörte, dachte ich Moment, die kennst du genau.

[00:01:46] Und meine Karriere hat sich aber entwickelt über die Jahre hinweg in Richtung Kommunikation und Change Management. Das heißt, ich arbeite als Change Managerin mit Führungskräften zusammen, um strategische Organisations weite Veränderungen umzusetzen, und zwar nachhaltig. Und das, ja genau das ist das schwierigste Thema eigentlich. Man kann Veränderungen kurzfristig zwar umsetzen, aber dass die dann beibehalten werden, diese Veränderungen im im Denken und Handeln, das ist die die Kunst. Und diese Veränderungen werden meistens herbeigeführt mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern oder die Leistungsfähigkeit von Unternehmen oder bestimmten Teams zu steigern. Und mein Fokus liegt hierbei immer auf dem Erfolgsfaktor Mensch. Und ich glaube, das war auch unser Trigger, warum wir miteinander sprechen wollen und sollen. Weil das ja auch dein Fokus ist und bei Veränderungen den Menschen von Anfang an mitzunehmen auf die Reise gut vorzubereiten, auf die Veränderungen, auf die Bedürfnisse und Gefühle einzugehen, auf den Menschen im Change Prozess. Das ist also meine Spezialität. Und da ist ganz besonders, das ist ganz besonders wichtig in der digitalen Transformation und das ist auch meine Leidenschaft.

[00:03:17] Wahrscheinlich stößt gerade die digitale Transformation so viele Change Prozesse an, oder?

[00:03:23] Ja, unbedingt. Und ich bin hin und hergerissen zwischen dem ganzen Leid, das auf der Welt passiert, was das Covid-19 mit sich bringt. Aber bin absolut, muss ich zugeben, fasziniert von dem Tempo, das plötzlich überall möglich ist, Veränderungen einzuleiten und umzusetzen. Also als Change Manager ist es wahrscheinlich die interessanteste Zeit, in der man leben kann, denke ich im Moment.

[00:03:49] Das kann ich mir gut vorstellen, weil einfach die Notwendigkeit der Veränderung nun nicht nur herbeigewünscht wird oder geplant, sondern sie ist einfach da. Es ist zwingend notwendig.

[00:04:00] Ja genau, man kann nicht mehr aus. Es gibt keine Entschuldigungen. Es gibt keine alten Muster mehr, die gelten. Alles ist neu, alles wird aufgerollt und es ist wirklich super spannend.

[00:04:10] Ich hoffe, du arbeitest dann gerade nicht Tag und Nacht. Das klingt ja so, als bräuchten dich.

[00:04:14] Gleich das gleichzeitig.

[00:04:16] Und das immer.

[00:04:18] Nein, es hält sich noch in Grenzen, aber es sind schon 50 bis 60 Stunden Wochen im Moment. Also es ist schon sehr, sehr anspruchsvoll, aber ich arbeite nicht mehr selbstständig für mehrere Unternehmen, sondern ich bin ja, wie du weißt, vor zwei Jahren nach England gezogen mit meinem Mann, der hat hier seinen Traumjob gefunden und angenommen und ich bin mit fliegenden Fahnen mit hierher gekommen. Das war auch schon immer mein Lebenstraum, in UK zu leben und ich habe hier bitte.

[00:04:51] Schön, also dass das auch so geklappt hat.

[00:04:55] Ja, ja, ja, wirklich. Wir sind sehr, sehr happy hier. Und ich habe hier angefangen als Change Managerin bei einer bei einer großen Universität in der Newcastle University als Change Manager zu arbeiten. Und ich leite hier eben auch Universität zweite Transformation alle Projekte, die super spannend sind. Insofern bin ich im Moment nur auf diesen einen Arbeitgeber konzentriert.

[00:05:25] Das ist vielleicht auch gut so, aber ja.

[00:05:27] Ja, ja, ich.

[00:05:28] Denke auch bei dem Bedarf.

[00:05:30] Genau.

[00:05:32] Das. Man wendet sich ja gleich auch noch tiefer einsteigen. Und da bin ich auch ganz neugierig und das ist glaube ich auch sehr spannend für die Zuhörer, da noch mehr zu erfahren. Aber ich habe noch eine Frage, die zur Vorstellungsrunde gehört, nämlich die Frage Ponykutsche oder Drohne Conny Wenn? Du von A nach B sollst? Was nimmst du?

[00:05:55] Vom Bauch her würde ich sagen Drohne auf jeden Fall, denn ich bin wahnsinnig offen für neue Technologien und sehr begeisterungsfähig dafür. Allerdings muss ich sagen, da kommt ein großer Sicherheitsaspekt hinzu. Also wenn die Sicherheit gewährleistet ist und mir die Technik sehr viel mehr Nutzen bringt als das Risiko, dann bin ich für die Technik.

[00:06:18] Na ja, sehr spannend. Ich hatte jetzt kürzlich ein Interview mit der Anita Maas, die ganz wie Sie, die Macht Natur Coaching unter anderem und die hat sich dann noch mal für die Ponykutsche ausgesprochen, weil sie.

[00:06:31] Sagte Das ist auch.

[00:06:33] So was ganz, ganz Gutes hat für den Menschen, weil das ja so auch unser, unsere Leidenschaft ist eine den Mensch im Mittelpunkt, weil der Mensch dann mitkommt, weil die Seele mitkommt, weil sie mitbekommt, wie man von A nach B kommt. Da denke ich immer noch drüber nach. Das stimmt, ich bin ja, aber ich bin da genauso wie du. Also eine Technologie fasziniert mich. Ich hätte ein bisschen Schiss, aber ich würde auch in die Drohne steigen. Aber ich bin ins Nachdenken gekommen. Für die eine oder andere Reise ist vielleicht die gemächliche Ponykutsche auch einfach angebrachter.

[00:07:04] Ja, vielleicht gerade, was man im Moment auch braucht. Man ist ja nicht immer gleich drauf und sollte auf das hören, was, was man gerade braucht.

[00:07:13] Ich fürchte, wir werden mehr Drohnen als Ponykutsche im Draußen auf der Straße.

[00:07:17] Vor und.

[00:07:19] Ich war auf den Gedanken beziehen hier gerade in so ein ganz altes Haus ein Bürohaus von 18 34 und es hat tatsächlich eine Kutsche Einfahrt. Also da mit unserem heutigen Auto.

[00:07:29] Fahren.

[00:07:29] Ist schon herausfordernd, weil die einfach breiter sind. Vielleicht sollten wir einfach noch mal drüber nachdenken, die Ponykutsche zumindest hier bei uns in der Theater Straße in Aachen wieder einzuführen. Das wäre auch sehr lustig. Och, nur Robin Hood.

[00:07:42] Netter Gedanke.

[00:07:43] Netter Gedanke, auf jeden Fall spannend.

[00:07:48] Lass uns noch weiterreisen. Zusammen. Wir reisen in das in das Jahr 20 30. Wie sieht dein perfekter Tag dann aus?

[00:07:57] Nach der Erfahrung fünf Monate Corona Virus bin ich ganz bescheiden geworden im perfekten Tag. Ich habe mir da auch lange Gedanken drüber gemacht und ich denke mal einfach diese Unbeschwertheit wieder zu haben, rauszugehen, unbeschwert einzukaufen, um unbeschwert essen zu gehen und unbeschwert sich mit Freunden zu treffen, wäre schon die Beschreibung meines perfekten Tages. Aber du zielst, zielst eher ab in Richtung. Wie ist da Arbeitsablauf? Welche Techniken benutze ich? Und da würde ich sagen eine gute Mischung. Wahrscheinlich gute Mischung aus. In 30 im Jahr 2030 könnte ich mir vorstellen, dass virtuelle Realität sehr real geworden ist für uns und dass wir nicht mehr so viel reisen. Also ich könnte mir vorstellen, dass ich viel weiterhin von zu Hause aus meinem Büro hier zu Hause arbeite und mich in virtuelle Welten begebe, in virtuelle Offices, virtuelle Umgebungen. Und dort agil werde. Aber ich finde auch Zusammenkünfte, Interaktionen im echten Leben sehr, sehr wichtig und bereichernd und deswegen würde ich da ungern drauf verzichten wollen.

[00:09:15] Wir lernen auch. Ist also jeder der persönliche Change Prozess eines jeden auch notwendigerweise glaube ich die letzten Monate nur durch die Pandemie, wie man das das Persönliche und das Digitale jetzt neu verknüpft. Also dass wir uns im Gespräch jetzt sehen, ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Aber gleichzeitig auch dieses Bewusstwerden, wie schön es doch ist, wenn man sich wirklich sehen kann. Also wie du es beschreibst, also einfach mit unbeschwert essen gehen zu können, ohne darüber nachzudenken. Ich weiß gar nicht, wie ist denn das in England, gerade in UK?

[00:09:50] Es ist sehr gemischt. Auf der einen Seite gibt es Unternehmen, ich war letzte Woche beim Friseur, der hat Safety Measures sehr, sehr strikt eingehalten. Ich habe mich ziemlich sicher gefühlt dort, aber auf der anderen Seite gibt es auch viele Unternehmen und Unternehmer, die darauf keinen Wert legen. Restaurants, die das nicht beachten, auch sehr viele Bürger und Bürgerinnen, die sich nicht so besonders darum kümmern hier. Deswegen habe ich noch etwas Vorbehalte. Wirklich unbeschwert rauszugehen, das finde ich, ist hier nicht möglich. Wenn ich da mit meinen meiner Family in Deutschland spreche, da ist es sehr, sehr viel konsequenter und strikter umgesetzt. Und ich habe das Gefühl, da halten sich die Leute eher besser dran.

[00:10:37] Ja, das können wir Deutsche, glaube ich, auch gut. Das ist uns wichtig, was.

[00:10:41] Genau.

[00:10:42] Man einhält, da muss ich auch sagen, da merke ich auch immer wieder, wie deutsch ich sozialisiert bin. Ich habe ja so einen Migrationshintergrund, halb Syrerin. Ich bin zwar hier groß geworden in Deutschland, aber immer in den Ferien ging es nach Syrien. Also ich bin so in beiden Kulturen immer ein Stück weit gewesen, wenn auch mehr in Deutschland als in Syrien. Und ich merke so an den Dingen, also dieses pünktlich sein und sich an etwas halten, da bin ich auch zutiefst deutsch. Also es ist mir auch unglaublich wichtig und deswegen gelingt uns das tatsächlich an der Stelle glaube ich, auch sehr gut. Da haben wir dann einen kulturellen Vorteil.

[00:11:15] Ja, ja, und es macht ja Sinn. Es geht ja nicht nur darum, die Regeln einzuhalten, weil es jemand sich ausgedacht hat, sondern es macht ja wirklich Sinn und es schützt dich selber. Es schützt alle anderen, es schützt deine Liebsten. Und da finde ich schon, dass man es ernst nehmen sollte.

[00:11:35] Also als Forscher in Innovationsprozesse sagen wir immer relevanter Nutzen, also der relevante Nutzen muss klar sein. Und ja, ich meine, in der in der Krise jetzt, wenn ich dann deutlich bessere Chancen habe, nicht angesteckt zu werden, dann, das muss mir keiner dreimal sagen, dann ist der relevante Nutzen hoch. Aber manchmal kommen Gewohnheiten oder dass die Einsicht da vielleicht stärker durch. Und in UK wird es dann etwas anders gehandhabt.

[00:12:00] Ja, da glaube ich.

[00:12:03] Da bist du dann doch die Deutsche. Ein wenig. Nein, nicht wirklich. Isolation, aber in einem. In einem ganz anderen Kulturkreis. Nun nimmst du es anders wahr als vielleicht deine britischen Kollegen, die.

[00:12:13] Das ja.

[00:12:15] Ganz okay finden sich doch.

[00:12:16] Öfter ja durchaus. Und die ihre Freiheiten auch schätzen.

[00:12:22] Und aber kannst du denn derzeit an die Uni? Also arbeitest du auch vor Ort? Oder bist du jetzt tatsächlich nur im Home? Also nur in Anführungsstrichen, immer im Homeoffice?

[00:12:31] Die Universität hält sich strikt an die Vorgaben der Regierung und hat Homeoffice Ausgabe ausgerufen seit Ende März. Und wir sind wahrscheinlich bis Ende des Jahres angewiesen und aufgefordert, von zu Hause aus zu arbeiten. Es wird jetzt langsam darüber nachgedacht, die Menschen wieder zurückzubringen in die Uni, basierend auf persönlichen Befindlichkeiten. Wer gerne wieder unter Gesellschaft sein will, wird als erstes wieder zurück gelassen. Und natürlich ja, es wird wird sehr, sehr stark auf die Bedürfnisse eingegangen. Der der Mitarbeitenden finde ich hier also sehr, sehr stark ausgerichtet auf Well Being und auf Mental Health. Ob es auch wirklich uns gut geht? Da legt die Universität wahnsinnig großen Wert drauf. Und nicht nur uns als Mitarbeitende, sondern auch die Studierenden. Großer Fokus drauf. Sehr, sehr kümmern. Wie sagt man so? Caring, also fürsorglich, genau, fürsorglich. Und ich fühle mich in der Beziehung super gut aufgehoben.

[00:13:47] Sehr cool.

[00:13:47] Ich kann mir keinen besseren, keinen besseren und besser organisierten Arbeitgeber vorstellen als die Universität in Zeiten einer Krise.

[00:13:56] Wie schön. Ja, ich höre von vielen Universitäten, dass sie wirklich auf ganz lange Sicht sich schon darauf einstellen und auch viel dann digital lehren umstellen. Und das führt uns auch wunderbar zu unserem, zu unserem Hauptthema nämlich. Da steht ja der Mensch dann doch sehr im Mittelpunkt. An deiner Uni, Katja Die hat bisher, finde ich, ganz cool, das Prinzip zu sagen Wer möchte denn als erstes zurückkommen? Weil ich habe auch in Situationen im Unternehmen schon erlebt, dass das einzelne Menschen einfach, also wirklich sehr viel mehr mitgenommen waren von der Krise, also auch alleine gar nicht gut sein konnten oder zu Hause, also selbst noch nicht mal nur die Alleinstehenden, sondern auch Menschen in Partnerschaft habe ich schon erlebt, die einfach heilfroh waren, dass sie wieder ins Büro kommen durften. Und ich finde, die Herangehensweise, das den Menschen zu überlassen, finde ich ganz cool. Macht es.

[00:14:48] Ja.

[00:14:49] So und ist also ich würde jetzt mal im Moment sagen, von dem, was ich so mitkriege, ist das eine Besonderheit, eine sehr schöne Besonderheit.

[00:14:57] Ja, finde ich auch, dass es vorbildlich gehandhabt wird hier.

[00:15:00] Ja, absolut. Conny, willkommen zu meiner Hauptfrage, nämlich die Frage, was dein Beitrag zur Gestaltung der Zukunft ist. Du hast zu Beginn schon gesagt Change Prozesse, Veränderung ist deine Mission und Leidenschaft. Und die Pandemie hat uns alle da reingeschmissen und die Notwendigkeit noch klarer gemacht. Erzähl uns ein bisschen mehr von dem, wie du mit deinem Tun die Zukunft gestaltest.

[00:15:34] Also beruflich im Change Management kann ich sagen aus Erfahrung, dass oft oder meistens die Veränderungen vom Management angestoßen werden, von externen Faktoren, die es erzwingen oder strategische Entscheidungen, wie man das Unternehmen weiterentwickeln will. Also es geht vom Management aus und Transformationsprozesse anzustoßen, umzusetzen und durchzuführen ist ein ein Führungsteam. Ja, und das ist auch mein Leidenschaft Thema, nämlich Leadership Development, die die Führungskräfte im Unternehmen, des Management, im Unternehmen dazu anzuleiten, die Führungskraft, die die Führungsaufgabe wirklich zu übernehmen in diesen Change Prozess und die Menschen dort entsprechend mitzunehmen und sie so anzuleiten, dass die Menschen gerne und mit Motivation und mit dem Wissen, warum es passieren soll, mitzunehmen. Also dieses Lied Starship Development Es liegt mir am Herzen ist ein wahnsinnig wichtiges Thema im Change Management und dabei versuche ich, emotionale und soziale Intelligenz von Führungskräften eben zu entwickeln, damit es ein motivierendes Arbeitsklima schafft. Diese ganze Veränderung soll ja nicht um der Veränderung willen passieren, sondern um das Unternehmen voranzutreiben. Und es soll Spaß machen. Und mein Ziel ist, nach Veränderungs projekten glückliche Mitarbeitende und glückliche Teams zu haben. Denn oft haben ja oft haben haben Leute, wenn sie hören oder ist jetzt ein Change Manager mit ihm Projekt oder es ist ein Change Projekt noch mehr Angst als vorher, weil das dann wirklich bezeichnet, dass es riesengroße Veränderungen sind, die, die sehr ans Eingemachte gehen. Also es entsteht eigentlich mehr Angst, wenn ich ins Spiel komme. Aber dann wird oft klar Dadurch, dass ich ins Spiel komme, wird alles menschlicher. Es wird wirklich zugehört. Die Leute bekommen eine Stimme. Die Leute haben die Möglichkeit mitzugestalten. Nicht, werden nicht Opfer der Veränderung, sondern können diese Veränderung aktiv mitgestalten. Also es ist wirklich ein Einbeziehen der Menschen. Und dann verstehen sie sehr schnell, dass es eine gute Sache ist, ein Change Manager mit dabei zu haben. Der, der das alles ermöglicht und der den dem Management, das auch klarmacht, was nötig ist in dieser, in dieser Situation. Also nicht nur das, rein technisch.

[00:18:14] Gesehen der Veränderung auch. Wie bitte? Und auch die Chancen zu sehen. Der Veränderung. Ja.

[00:18:21] Ja, genau. Genau. Und auch die Chancen für die Mitarbeitenden klar zu machen. Denn oft werden Veränderungen im Management sehr, sehr lange diskutiert. Strategien werden erarbeitet im stillen Kämmerlein. Also diese Menschen, die Führungskräfte, haben Wochen, Monate, meist Zeit, sich damit zu beschäftigen, sich damit anzufreunden und dann was Tolles draus zu machen und darin zu sehen. Und dann wird es kommuniziert und dann wird von Tag eins erwartet vom Mitarbeitenden, das auch so toll zu sehen und alles sofort zu verstehen und mit begeistert mitzumachen. Es kann gar nicht möglich sein in den meisten Fällen, weil wenn ich das erste Mal von einer Veränderung höre, dann ist es bei den meisten Menschen erst mal was Gefährliches. Ich werde aus meiner Komfortzone Komfortzone gezogen. Veränderung ist nur für ganz wenige Menschen etwas Tolles. Wir als Change Manager sind meistens so persönlich von der Persönlichkeit her so gestrickt, dass wir sofort drauf springen und es sofort toll finden und erst mal die Gefahren so ein bisschen beiseitelassen. Aber die meisten Menschen, das sind mindestens 70 bis 80 %. Und da kannst du, egal in welches Team du gehst, in welche Gesellschaftsschicht, in welche, in welche, in welches Land. Es sind meistens 70 bis 80 % der Menschen, die das erst mal mit Skepsis betrachten und mit Vorsicht. Und die sich das erst mal angucken wollen, bevor sie auf den Zug aufspringen.

[00:20:02] Es ist ganz spannend. Schreibst Hm.

[00:20:05] Ja, ja und es ist, es ist auch wissenschaftlich hinterlegt. Da gibt es diese Change Kurve, also diese Veränderungs Kurve, die die Gefühle beschreibt, die man als Mensch erlebt, wenn von Veränderung gesprochen wird und vor allem Veränderungen, die ich nicht selber herbeigeführt habe, sondern die mir auferlegt werden vom vom Management oder von meinem Partner oder von wem auch immer. Also erst mal kommt ein Schock. Okay, mein normales Leben wird sich verändern. Mein Mann geht durch Prozesse der der Verweigerung, durch Prozesse der Frustration und dann auch wieder zurück zu Prozessen des sich darauf einlassen muss, dass der Neugierde und des Ausprobierens. Und wenn man dann in dieser Experimentierphase ist, dann hat man die Menschen gewonnen, dann kann man nämlich wirklich arbeiten. Und der ganze Prozess vorher ist halt sehr, sehr viel Arbeit mit den Gefühlen und Bedürfnissen der Menschen. Und da ist Empathie erforderlich, emotionale Intelligenz, soziale Intelligenz. Und das ist, was ich unbedingt den den Führungskräften beibringen will und mit auf den Weg geben will. Das ist mein kleiner Beitrag im im Beruflichen.

[00:21:31] Ich stell mir das herausfordernd vor. Also wenn jemand vor dir steht und sagt, also gerade in dieser Phase der des Schocks oder der Verzweiflung ist, weil sich was ändert, das betrifft ja auch ganz viel, also wahrscheinlich auch ganz viele derjenigen, die uns jetzt zuhören, dass sie entweder aktuell in einer Situation sind, wo eine Veränderung ansteht oder schon durchlebt haben. Also wir werden alle noch vor Veränderungen stehen, von denen wir heute noch gar nichts wissen. Was? Was rätst du denn? Jemanden, der in dieser Situation ist. Kann man das so, so einfach beschreiben, in kurz oder in als als Hilfe, wie man damit umgeht.

[00:22:11] Als jemand, der betroffen ist von Veränderung oder als jemand, der die Veränderung einleiten will?

[00:22:15] Nie, wenn man betroffen ist. Also wenn ich jetzt, wenn jemand, ich stelle mir vor, da steht jetzt jemand vor mir und sagt So, und da wollen wir hin und es verändert sich für mich was ganz Wesentliches. Und ich bin erst mal in dieser Schockstarre im ersten Moment und durchlaufe dann die verschiedenen Phasen. Wie sollte ich damit umgehen?

[00:22:33] Also das Beste ist wirklich mit demjenigen oder derjenigen zu sprechen und viele, viele, viele Fragen zu stellen und offen.

[00:22:44] Zu.

[00:22:45] Zu äußern, wie es einem damit geht. Die die eigenen Gefühle darlegen, die eigenen Gefühle erklären, woher die kommen, die eigene Motivation erklären, so dass der oder die andere wirklich versteht, was in dir vorgeht. Denn erst dann kann kann der oder die andere sich einfühlen in dich und auf dich eingehen.

[00:23:08] Da muss sich ja jemand ganz schön öffnen. Also so im Beruf Kontext stelle ich mir das auch herausfordernd vor.

[00:23:14] Ja, stimmt. Und das ist, das ist wirklich die allergrößte Herausforderung, auch da diese Vertrauensbasis aufzubauen, dass Menschen sich öffnen, dass Menschen diesen geschützten Raum haben, wo sie ihre, ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse, ihre Werte, ihre eigenen Motivationen, die Hintergründe wirklich offen, offen aussprechen. Es ist basiert auf Vertrauen und Vertrauen wächst mit. Gute Führung Vertrauen ist nicht von Anfang an da. Das ist egal, ob man jetzt im Beruf schaut oder oder im Privatleben.

[00:23:55] Das war der erste Teil meines Interviews mit Conny. Nächste Woche kommt Teil zwei. Wir tauchen tiefer in das Thema Vertrauen ein, aber ich denke, das ist schon eine Menge Futter, um sacken zu lassen und zu überlegen, wie das auf dich zutrifft oder was du daraus mitnehmen kannst. Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast und freue mich, wenn du nächste Woche auch Teil zwei hörst. Wenn eine Chance für dich dabei ist, dann leg los, mach einfach mal! Ich freue mich von dir zu hören, was du probiert hast und wie es gelungen ist. Bis nächste Woche. Tschüss.

 

 

 

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